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CNN “Make.Create.Innovate.” berichtet über das ÖWF Spacesuit lab

Vor wenigen Wochen erhielt das Österreichische Weltraum Forum Besuch von einem Kamerateam der CNN Sendereihe “Quest means Business: Make.Create.Innovate”.

Gestern Abend wurde der Beitrag auf CNN ausgestrahlt. Für alle, die diese Sendung verpasst haben, gibt es hier den Beitrag zum Spacesuit lab des ÖWF und dem Aouda.X Raumanzug-Simulator. Weitere Informationen zu Aouda.X erhalten Sie auf dieser Seite.

Alternativer Link

Video/Photo: CNN International

ÖWF fliegt Sojuz-ISS Dockingmanöver in Stuttgart !

400 Erstsemestrige Studenten die sich alljährlich für Raumfahrttechnik inskribieren, 167 Mitarbeiter und ein Jahresbudget von 10 Millionen Euro – das ist das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität (IRS) Stuttgart im Raumfahrtzentrum Baden-Würtemberg: Grund genug für eine Delegation des ÖWF diese größte universitäre Forschungseinrichtung Westeuropas zu besuchen.

FlyingLaptop

Die ÖWF Delegation im Reinraum für die Integration des Kleinsatelliten “Flying Laptop”

Der stellvertretende Institutsleiter Prof. Fasoulas beeindruckte eingangs mit der fachlichen Breite des IRS, die von Wiedereintrittsphysik über bemannte Exploration bis hin zu Kleinsatelliten reicht. Durchschnittlich 75 Doktoranden sind dort tätig. Andreas Fink als Gastgeber führte die zwölfköpfige Gruppe durch die Einrichtung, beginnend mit dem Sojus-Simulator. In diesem 1:1 Mock-up können alle wesentlichen Flugmanöver des russischen Raumschiffes geflogen werden, was die Besucher auch praktisch ausprobieren durften. “Das Steuern des 7-Tonnen schweren Sojuz ist vergleichbar mit einem LKW -der nur einen Mopedmotor ausgestattet- auf einer Eisfläche zu manövrieren”, meinte schmunzelnd Manuel Schmitz, der die Sojuz-Kontrollkonsole betreute.

Sojuz

ÖWF Analogastronauten im Sojuz: Christoph Gautsch (Mitte) kurz vor dem Andocken der Raumkapsel an die ISS, assistiert von Ulrich Luger (links) und Daniel Schildhammer (rechts).

Nach den Flugmanöver besuchte die ÖWF Delegation das Labor für Hochtemperatur Supraleiter, wobei der Begriff “Hochtemperatur” sehr relativ ist, wenn man von 150 K spricht. Anschließend ging es zu den Labors für Lebenserhaltungssysteme, wo in großen Algentanks Ideen zur Lebensmittelgewinnung ebenso wie Brennstoffzellen untersucht werden. Zwei Räume weiter werden miniaturisierte Gassensoren entwickelt, die mittels eines Tintenstrahldruckers Platin-Elektroden auf eine Keramikmatrix aufbringen.

windtunnel

Einer der Plasmawindtunnel des IRS Stuttgart – hier werden neue Hitzeschultzschilde für den Wiedereintritt getestet.

Einer der Höhepunkte war der Besuch im Integrationsraum für den “Flying Laptop”-Kleinsatelliten: der etwa kühlschrankgroße Orbiter soll 2015 gestartet werden. Die ÖWF Delegation durfte die Flugeinheit im Reinraum aus nächster Nähe begutachten. Nettes Detail am Rande: Die Energiequelle für den Satelliten ist diesselbe wie für den Aouda-Raumanzugsimulator. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Blick in die großen Plasma-Windtunnel, in denen Materialien den Bedingungen einer Rückkehr aus der Umlaufbahn ausgesetzt, bzw neue Plasmaantriebe getestet werden können.

“Das IRS ist eine beeindruckende Einrichtung, die ein breit gefächertes Portfolio an Spitzenforschung hat, ” resümiert Gernot Grömer vom ÖWF den Besuch, “und man sieht wie hier durch entsprechenden politischen Willen das Bundesland Baden-Würtemberg nachhaltig Innovationskapazität aufgebaut hat.”

Glückwunsch! Rosetta-Raumsonde erfolgreich aufgewacht

Die europäische Raumsonde Rosetta ist heute nach knapp drei Jahren „Tiefschlaf“ pünktlich aufgewacht und sandte ein erstes Signal zur Erde, bevor sie im Mai 2014 in die Umlaufbahn um 67P/Churyumov–Gerasimenko einschwenken wird. Dieses Ereignis wurde mit Spannung weltweit verfolgt, als in einer Entfernung von etwa 900 Millionen Kilometer die Raumsonde ihre Elektronik langsam aufheizte und sechs Stunden später den lang erwarteten „Ping“ sandte.

Der Spike vom ersten Signal nach dem Aufwachen!

Der Spike vom ersten Signal nach dem Aufwachen!

Höhepunkt der Mission ist die Landung des Phileas Landers, einem Tochterschiff von Rosetta, der voraussichtlich am 10. November auf der Oberfläche des fragilen Kometen landen wird.

Mit an Bord: das bereits 1998 konzipierte MIDAS-Instrument (Micro-Imaging Dust Analysis System) mit dessen Hilfe der Staub in der Umgebung des Kometen analysiert wird. Der Teamleiter (Principal Investigator) dieses Instruments ist Dr. Mark Bentley vom Institut für Weltraumforschung in Graz, ebenso wie Dr. Günther Kargl, der bei zwei der fünf IWF Instrumente engagiert ist – beide sind übrigens auch ÖWF Mitglieder.

„Rosetta ist ein Musterbeispiel für ein europäisches Kooperationsprojekt, wo auch österreichische Hardware eine wichtige Rolle spielt, das IWF hat wieder gezeigt, dass es im Instrumentenbau einen ausgezeichneten internationalen Ruf genießt. “, meint ÖWF Obmann Dr. Gernot Grömer, „und wir möchten den Grazer Kollegen ganz herzlich zum erfolgreichen Aufwachen der Sonde gratulieren.“

Aus Österreich waren sieben Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft an diesem Projekt mitbeteiligt: Die Akademie der Wissenschaften/Institut für Weltraumforschung, das AIT, Joanneum Research, Magna Steyr, RUAG, die TU Wien und die Universität Wien. Dazu Dr. Grömer: „Das zeigt die Leistungsfähigkeit von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern, spannende Langzeit-Weltraummissionen zu verwirklichen: Österreich hat das intellektuelle Kapital und die Ressourcen einen noch stärkeren Beitrag zu leisten, und dieses Ziel möchten wir im ÖWF verfolgen.“

Rosetta bei ihrem Vorbeiflug beim Mars 2007

Rosetta bei ihrem Vorbeiflug beim Mars 2007

ÖWF Polarsternpreis 2014: Gesucht Menschen, die für Weltraum begeistern

Jetzt bewerben – zur Online Bewerbung

2014 sucht das Österreichische Weltraum Forum erneut nach Menschen, die für den Weltraum begeistern. Ab sofort können Kandidatinnen und Kandidaten für den österreichweit, einzigartigen Polarsternpreis nominiert werden. 

ÖWF Polarsternpreis 2013 - Visualisierung von Artica (c) stg123

Der Polarsternpreis zeichnet Personen aus, die sich durch persönliches Engagement, zukunftsweisende Projekte und durch außergewöhnliche Leistungen im Dienste der österreichischen Weltraumaktivitäten engagieren.

“Wir haben in den letzten Jahren fünf inspirierende Menschen mit der Polarsternpreis Trophäe auszeichnen können, um so mehr freut es mich, dass wir diesen einzigartigen Preis auch 2014 weiterführen können. Ich freue mich schon auf die Bewerbungen.”,

meint Olivia Haider, ÖWF Vorstand und Initiatorin des Polarstern-Preises.

Polarsternpreis 2013 ergeht an Othman Mazlan

ÖWF Vorstand Dr. Gernot Grömer (re) überreicht Dr. Mazlan Othman (li) den Polarsternpreis 2013

Erstmals wurde der Polarsternpreis 2009 vergeben. Erster Preisträger war Michael Köberl, passionierter Sammler von Objekten aus dem Raumfahrtbereich, der seine Exponate einem
breiten Publikum zugänglich macht. Im darauffolgenden Jahr erhielt Maria Pflug-Hofmayr, Weltraumredakteurin, Mitbegründerin von Der-Orion.com und Übersetzerin von „Astronomy picture of the day“, die ÖWF Trophäe. 2011 ging der Preis an Barbara Imhof, die als Weltraumarchitektin und Designerin auch immer wieder die Jüngsten für den Weltraum interessiert. 2012 wurde Dr. Dietmar Hager, Unfallchirurg und begeisterter Astrofotograf, prämiert. Er begeistert nicht nur immer wieder durch seine Vorträge, sondern engagiert sich auch gegen die Lichtverschmutzung. Der Jubiläums-Polarsternpreis 2013 ging an Dr. Mazlan Othman: Astrophysikerin. Weltraumadvokatin. Direktorin des UN Büros für Weltraumfragen. Frau Othman hat sich seit ihrer Studienzeit im Weltraumsektor engagiert und gehört weltweit zu den angesehendsten Persönlichkeiten in diesem Sektor.

“Wir suchen die Menschen, die sich ohne Auftrag, ohne Belohnung aber mit Herzblut für Astronomie und Raumfahrt engagieren. Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder einen Menschen kennen, auf den diese Beschreibung zutrifft, laden wir Sie zur Nominierung für den Polarsternpreis 2014 ein. Wir freuen uns auf Ihre Geschichte! “,

erklärt Dr. Gernot Grömer, ÖWF Obmann.

Die Nominierung der Kandidaten kann durch Eigennominierung, Fremdnominierung oder durch direkte Auswahl einer geeigneten Person durch die Jury erfolgen. Der Preis besteht aus einer Trophäe, einem Betrag von € 800,00 und der Veröffentlichung des Preisträgers bzw. der Preisträgerin. Der Polarstern ist ein Symbol für richtungsweisende Ideen – genau so, wie die Preisträger für Ideenführerschaft, Initiative und Eigenmotivation stehen.

Der Preis kann nur an physische Personen verliehen werden, die Vergabe ist nicht an Nationalität, Beruf, Geschlecht oder Sprachzugehörigkeit gebunden. Die Ausschreibungsfrist endet am 15. März 2014 (Datum des Einlangens beim ÖWF). Die Bekanntgabe des Gewinners und die Verleihung des Preises erfolgt am 12. April 2014 im Rahmen der Yuris Night 2014 im Naturhistorischen Museum Wien.

Interesse?
Falls Sie sich oder jemanden aus Ihrem Umfeld für den Polarstern-Preis bewerben möchten, füllen Sie bitte die Online-Bewerbung aus, in dem Sie uns über die Projekte, Initiativen oder herausragenden Personen auf dem österreichischen Weltraumsektor berichten.

Die besten Bilder des Jahres 2013

Auch 2013 blickt das Österreichischen Weltraum Forum am letzten Tag des Jahres zurück und lässt das Jahr Revue passieren. 2013 war ein aufregendes, intensives Jahr mit zwei großen Missionen (MARS2013 Simulation in der Nordsahara in Marokko und die World Space Week 2013), viel Forschung und vielen Aktionen um Menschen für Weltraum zu begeistern. Die nachfolgenden Fotos sind eine willkürliche Auswahl und zeigen das Jahr 2013 in einem bunten Querschnitt.

MSC während MARS2013

1 Mission Support Center Innsbruck: Flight Director Alexander Soucek (Mitte) in Diskussion mit Remote Science & Flugplanung. Die MARS2013 Simulation wurde in Innsbruck von einem Mission Support Center unterstützt, in der mehr als 50 Freiwillige zum Erfolg der Mars Analog Simulation beitrugen.

Aouda.X & Aouda.S Marokko (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

2 MARS2013! Im Februar 2013 simulierte das Österreichische Weltraum Forum einen Monat lang eine bemannte Mars Mission in der Nordsahara von Marokko. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an die Marrokanische “Gendamerie Royale” die unser 10-köpfiges Team vor Ort bestmöglichst unterstützte.  Foto: ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Lochkamerabild: Mars Analog Raumanzug (c) Stefan Hauth

3 Historische Mars Analogmission? Das Bild wurde mittels einer selbstgebastelten Lochkamera während der MARS2013 Simulation aufgenommen und zeigt Aouda.S vor einem der wenigen Bäume. (Foto: Stefan Hauth)

Polarsternpreis 2013 ergeht an Othman Mazlan

4 Polarsternpreis 2013: Seit fünf Jahren zeichnet das Österreichische Weltraum Forum Menschen aus, die für Weltraum begeistern. 2013 fanden wir mit Prof. Dr. Mazlan Othman eine würdige Preisträgerin: Dr. Othman hat sich während ihrer gesamte Karriere für die Faszination bemannte Raumfahrt und Astronomie engagiert.

Mars Science Workshop (c) ÖWF (Rafael Stanuch)

5 Mars Science Workshop: Drei Tage stand im Zeichen der Wissenschaft der MARS2013 Simulation. Erste Ergebnisse wurde präsentiert, mögliche Paper diskutiert und die nächsten Schritte festgelegt. Eine Special Edition des Astrobiology Magazin zu MARS2013 wird 2014 erscheinen. Foto: ÖWF (Rafael Stanuch)

Raumfahrt für Tschernobyl Kinder

6 Ein Weltraumtag für Kinder von Tschernobyl: Alexander Soucek und Gerhard Grömer bereiteten einer Gruppe von Kindern aus der Ukraine, die auf Erholungsurlaub in Österreich waren, einen unvergesslichen Weltraum-Nachmittag.

Raumfahrt-Tage in der Solar City

7 10 Jahre Volksschule Solar City (Linz): Aus Anlass dieses Jubiläums schnupperten die Schülerinnen und Schüler zwei Tage lang Weltraumluft. Mit den Kinderaumanzügen, Mars Rover und Expertinnen und Experten des Österreichisches Weltraum Forums konnten nicht nur die Kinder für Raumfahrt begeistert werden.

Zieleworkshop 2013, Rakenstart (c) ÖWF (Stefan Hauth)

8 Zieleworkshop2013:  Im idyllischen Salzburg Ort Berndorf bei Salzburg fand der jährliche Zieleworkshop des Österreichischen Weltraum Forums statt. Neben Workshops kam auch der Teamgeist nicht zu kurz. So bereiteten Norbert Frischauf und Alexander Soucek einen Modellraketenstart vor. Foto: ÖWF (Stefan Hauth)

WSW2013 Eröffnung (c) ÖWF (Claudia Stix)

9 Alle Systeme auf “Go”: Anläßlich der World Space Week 2013 wurde in Innsbruck ein Missionskontrollzentrum eingerichtet. Zum Start der World Space Week wurden 20 Partner gebeten ihr “Go” zur World Space Week Mission zu übermitteln. Als Ehrengast anwesend: Österreichs bislang einziger Kosmonaut Franz Viehböck (hinten links sitzend) und World Space Week Executive Director Remco Timmermans (hinten rechts sitzend). Foto: ÖWF (Claudia Stix)

MCC während WSW2013

10 Missionskontrollzentrum bei Nacht: Ruhe nach dem Sturm. Während den Betriebszeiten des Missionskontrollzentrums wurden im Stundentakt Telecons mit Schulen, Vereine und Museen auf der ganzen Welt durchgeführt. Mehr als 80 Nationen beteiligten sich an der WSW, alleine auf Twitter erreichten wir mehr als 17 Millionen Menschen.

Audioversum Sounds of Space (c) Audioversum

11 Dangerzone: Im Innsbrucker Audioversum Science Center gibt es seit Anfang Dezember eine ÖWF-kuratierte Sonderaustellung zum Thema Sounds of Space. Unter anderem kann in der “Dangerzone” ein Raketenstart live miterlebt werden. Das Österreichische Weltraum Forum war beratend tätig und zeigt sich auch für die inhaltliche und technische Umsetzung der Ausstellung verantwortlich. Foto: Audioversum


Video bei YouTube ansehen / Watch video on youtube

Video bei YouTube ansehen / Watch video on youtube

12 MARS2013 Camp “Wehyprecht” bei Nacht: Timelapse Aufnahme des Basiscamp der einmonatigen Mars Analogsimulation MARS2013 in der Nordsahara von Marokko. Video: ÖWF (Stefan Hauth)

Sonderausstellung „Sounds of Space“ mit ÖWF Beteiligung im Innsbrucker Audioversum Science Center eröffnet

Sounds of Space Eröffnung Visual

Premierenfeier der etwas anderen Art.

Am 11. Dezember 2013 lud das Audioversum zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Sounds of Space“ – das Weltall mit dem Hörsinn erforschen. Eine Innsbruck ÖWF Gruppe war mit dabei, schließlich konzipierte das ÖWF die Sonderausstellung mit und ist auch für die Ausstellungselektronik verantwortlich. Vor der offiziellen Eröffnung wurde passend zum Thema „Weltraum-Aperitifs“ und Häppchen gereicht.
Nach den obligatorischen Eröffnungsreden unter anderem von Frau Dr. Hochmair, CEO von MED-EL & Eigentümer des Audioversums, Frau Dr. Beste, Leiterin des Audioversums und Dr. Eckhard Schulz, Gründer des Audioversum schallte eine bekannte Melodie durch den Raum:

http://blog.oewf.org/wp-content/uploads/2013/12/Space-Patrol-Raumpatrouille-Orion.mp3

Angelehnt an die TV Serie Raumschiff Orion gab es zur Einstimmung die erste Episode des Science Fiction Theaters „Horchpatrouille OHRION” deren Besatzung den Auftrag bekommt verschiedensten Geräuschen im Sonnensystem einzusammeln. Gespickt mit satirischen Seitenhiebe auf verschiedenste Science Fiction Serien und Filme war diese Episode super unterhaltsam. Wir freuen uns auf weitere Episoden im neuen Jahr.

Danach ging es in die ca. 80qm große Sonderausstellung im Erdgeschoss des Audioversum‘s. Bereits beim Betreten der Ausstellung taucht man in den Weltraum und vor allem in den Mars ein. Mehrere Meter breite Wände sind bedruckt mit Aufnahme der Marsoberfläche vom Rover Curiosity.
Auch das preisgekrönte MARS2013 Bild von Katja Zanella-Kux mit 3 m Höhe erzeugt, auch unter der ÖWF Gruppe, Begeisterung. Ein Soundwalk führt Besucher durch die Station des Astronautentrainings. Neben Original-Tonmitschnitten – z.B. vom Unterwassertraining – hört man die Gedanken unseres Analog-Astronauten Luca Foresta.

Katja Zanella-Kux vor ihrem preisgekröntem MARS2013 Bild

Katja Zanella-Kux vor ihrem preisgekröntem MARS2013 Bild

Der ganze Raum besteht aus verschiedenen, interaktiven Stationen, die den Weltraum hörbar machen. So lernt man wie Polarlichter entstehen und wieso man die mit einem Radiogerät hören kann. Mittels den Tonaufzeichnung der Huygens Sonde hört man die Geräusche von einer anderen Welt, vom Saturn Mond Titan. Selbstverständlich dürfen auch die Klänge von Sterne wie z.B. den Pulsaren nicht fehlen. Zudem wurde auch ein Nachbau unseres Aouda Mars Raumanzugsimulators angefertigt, der in die Ausstellung integriert wurde. Insider sehen übrigens sofort, dass die Aouda ein Nachbau ist, da die Außenhülle noch sehr stark glänzt.

Dr. Gernot Grömer erklärt den Besuchern die Ausstellung

Dr. Gernot Grömer erklärt den Premierenbesucher die Sonderausstellung Sounds of Space

Die Dangerzone ist ein weiteres Highlight der Ausstellung. Hier geht der Besucher in einen eigenen Raum, der einer Raketenkapsel nachempfunden wurde und erlebt einen Raketenstart hautnah. Sogar die Stühle vibrieren beim Start mit ;-)

„Die Ausstellung ist super gelungen. Ich kannte ja bereits die Ton- und Videodokumente, diese aber in den interaktiven Konsolen und auf den großen Bildschirmen zu sehen war ein ganz neues Erlebnis für mich. Und mein absolutes Highlight ist die Dangerzone mit den vibrierenden Sitzen“

, meint Olivia Haider, ÖWF Vorstand am Premierenabend.

„Ich freue mich, dass wir das AUDIOVERSUM bei der Konzeption dieser großartigen Sonderausstellung mit unserer Expertise unterstützen konnten. Hinter jedem Geräusch, hinter jeder Tonaufnahme dieser Ausstellung steckt eine ebenso beeindruckende wie faszinierende Geschichte“,

erklärt Dr. Gernot Grömer, Vorstand des Österreichischen Weltraum Forums.

“Außerdem möchte ich mich bei unserem kompetenten ÖWF Team bedanken, dass großartige Arbeit bei der Konzeption aber auch bei der Umsetzung der Ausstellungselektronik geleistet hat.“

Wer das nächste Mal einen Zwischenstopp in Innsbruck macht, schaut beim Audioversum vorbei und hält Ausschau nach dem ein- oder anderen „Easteregg“ in der Dangerzone. Die Sonderausstellung wird bis Herbst 2014 im Audioversum (www.audioversum.at) zu sehen.

Mehr Impressionen aus der Ausstellung:

Marspanorama mit Aouda Anzug

Curiosity Marspanorama mit Mount Sharp, daneben ÖWF Aouda Mars Anzugssimulator

Horchpatrouille Ohrion Crew in der Dangerzone

Die Crew des Science Fictions Theaters “Horchpatrouille Ohrion” in der Dangerzone. (c) Audioversum

Besucher im Soundwalk

Soundwalk – Besucher erleben die verschiedenen Stationen eines Astronautentrainings

Markus Schmid lauscht den Klang der Sternen

Markus Schmid (ÖWF) lauscht den Klängen von Sternen

Sounds of Space Eröffnung - Blick in die Dangerzone

Blick von außen in die Dangerzone

Sounds of Space: Extreme Conditions Station

Dr. Schulze erklärt MED-EL CEO Dr. Hochmair die Extreme Conditions Station

Markus Schmid & Sebastian Sams bei der ISS Station

Markus Schmid (ÖWF) & Sebastian Sams (ÖWF) erkunden die ISS Station

ÖWF Gruppenbild in der Dangerzone

ÖWF Gruppenbild in der Dangerzone. v.l: S. Sams, K. Zanella-Kux, T. Bartenstein, O. Haider, T. Turetscheck, G. Grömer, M. Schmid

 

Weltraum-Physikunterricht unter Palmen, das ÖWF in einer Liveschaltung nach La Réunion

Liveschaltung La Réunion mit N. Frischauf

Wir sind 6 Schüler einer naturwissenschaftlich orientierten Abschlussklasse (Abiturjahrgang 2014), am Gymnasium „Pierre Poivre“ in Saint Joseph auf der französischen Insel La Réunion zwischen Madagaskar und Mauritius. Wir haben den bilingualen Zweig gewählt, das heißt, dass wir neben dem deutschen Sprachunterricht auch Physikunterricht auf Deutsch haben.

Am Freitag den 22. November 2013 haben wir das Glück gehabt, während einer Stunde eine Video-Konferenz mit Norbert Frischauf, einem österreichischen Experten im Raumfahrtbereich, zu machen. Wir haben nämlich Herrn Pignolet getroffen, der sich für Raumfahrt interessiert und uns diesen Astronom vorgestellt hat.

Dann hat unser Physiklehrer Herr Sordelet-Meyer diese Videokonferenz vorgeschlagen. Natürlich haben wir uns auf Deutsch unterhalten. Es kam wie gerufen: Wir haben über das Thema Raumfahrt gearbeitet, insbesondere über das Roboterfahrzeug „Curiosity“, das auf den Mars geschickt wurde. Diese Videoverbindung zu einem Spezialisten war also eine praktische Umsetzung dieser theoretischen Arbeitsmonate. Deshalb hatten wir viele Frage zu stellen.

Wir haben ihm persönliche Fragen gestellt: über sein Studium, seinen Lebenslauf, seine Berufskarriere. Die meisten der Fragen stellten wir aber zu diesen Themen: Fertigstellung der Rakete, Leben in Weltraum, Raumfahrt und Zukunft, Satellitenbahn und Mars. Zum Beispiel hat er uns erklärt, wie Raketen in Weltraum fliegen können, indem er die Rakete mit einem Star Wars Raumschiffe verglichen hat.

Es war eine angenehme Konferenz, da Norbert Frischauf deutlich und präzise geantwortet hat. Außerdem waren wir überrascht, dass wir fast alles verstanden haben, während wir am Anfang davor Angst hatten wegen der Sprachbarriere. Zusammenfassend können wir sagen, dass es eine sehr positive erste Erfahrung war, die uns viel im Bereich der Wissenschaft und der Sprachkenntnisse gebracht hat. Das hat uns motiviert, mehr zu dem Thema Raumfahrt zu erfahren und nächstes Jahr eine erneute Verbindung herzustellen. Zudem haben wir eine neue Zukunftsperspektive bekommen, nämlich vielleicht später ein Raumfahrtstudium zu machen.

Die Schüler der Terminale S1, Lycée Pierre Poivre, Saint Joseph,
Ile de la Réunion, französisches Überseedépartement im Indischen Ozean

ÖWF Weihnachtsfeier Wien, 21. Dez 2013

Visual für ÖWF Weihnachtsfeier mit Stephansdom (c) Luca Rudolf: tactic.at / edited: OeWF Art Director

Liebe ÖWF Mitglieder,

Wir laden euch recht herzlich zur diesjährigen Weihnachtsfeier des Österreichischen Weltraum Forums in Wien ein. Auch heuer haben wir ein Nachmittagsprogramm für euch geplant und werden den Abend bei einem gemütlichen Essen ausklingen lassen. Wo? Wann? Was? Das dürft ihr in diesem Jahr selbst herausfinden…(1)

Am Tag des Winter-Solstitium treffen wir uns um 14:30 Uhr an jenem Ort, an dem ein berühmter österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge am 08. Juli vor 171 Jahren beobachtete, wie der hellste Stern am Himmel langsam immer dunkler wurde und schließlich ganz verschwand. Von dort startend werden wir eine historisch-astronomische Führung durch Wien erleben, die so machen einen zum Staunen bringen wird.

Sollte uns der Wettergott nicht gnädig gestimmt sein und wir trotz Winterkleidung an besagtem Tag zu erfrieren oder durchnässen drohen, so dürfen wir den Treffpunkt dorthin verlegen, wo Kaiser Franz Josef am 20. Juni 1909 den Grundstein für ein Gebäude legte, in dem seit über 100 Jahren die Geschichte der Technik residiert. Eine gemeinsame Begehung des Gebäudes ist geplant (2).

Im Anschluss (für diejenigen, deren strenger, vorweihnachtlicher Zeitplan eine Zusammenkunft zu früherer Stunde nicht möglich macht: ab ca. 16:30) werden wir der Kälte trotzend das ein oder andere alkoholhaltige Heißgetränk als Aperitif genießen und zwar dort, wo bis vor 116 Jahren die nach einer Kaiserin benannte Brücke über den Wienfluss zu jener Kirche führte, deren Bau als Versprechen an Gott gegeben wurde, damit die letzte große Pestepidemie von Wien abgewendet werde. Für die Verfechter und Liebhaber der Architektur und Künste – oder die „Touristen“ – besteht die Möglichkeit einer Kirchenbesichtigung (3).

Zum Behufe des gemütlichen Ausklanges und der allgemeinen Erwärmung nach einem langen winterlichen Tage warten ab 18:00 in ein Gebäude, dass an ein Bootshaus – und damit den früheren Verlauf des Wienflusses – erinnert, traditionelle Wiener Küche und warme bzw. kalte Getränke auf uns.

Wir bitten um Anmeldung an *protected email* und *protected email* bis 15.12.2013 unter Bekanntgabe Nachmittagsprogramm ja/nein, Punsch ja/nein und Essen ja/nein (spätere Anmeldungen insb. zum Essen können wir nur nach Rücksprache mit dem Restaurant berücksichtigen!).

(1) Eine Auflösung des Rätsels hinsichtlich des Datums bedarf es ohnedies nicht, da es schon das Montagsmail verraten hat. Die Treffpunkte werden rechtzeitig vor der Weihnachtsfeier via E-Mail bekannt gegeben. Ebenso eine mögliche Änderung des ein oder anderen Treffpunktes
(2) Kostenpunkt: € 10,00; Gruppenermäßigung möglich.
(3) Kostenpunkt: € 8,00; Gruppenermäßigung möglich.

Interview mit Johannes Hairitsch, AVK

Johannes Hairitsch von der

Johannes Hairitsch von der Astronomischen Vereinigung Kärntens (c) AVK

Johannes Hairitsch, geboren 1966 im Lavanttal in Kärnten, ist seit Kurzem der neue Obmann der Astronomischen Vereinigung Kärntens. Seit den 1960er Jahren versammeln sich in diesem Verein Weltraumbegeisterte und Hobbyastronomen. Unter anderem unterhält die Astronomische Vereinigung Kärntens aber auch zwei Sternwarten und ein Planetarium, die auch für interessierte Besucher zur Verfügung stehen.

 

ÖWF: Können Sie uns eine Kurzeinführung zur Astronomischen Vereinigung Kärntens geben?

1961 wurde zur Errichtung der Sternwarte auf dem Klagenfurter Hausberg – dem Kreuzbergl – ein eigener Verein gegründet. Nach deren Eröffnung wurde dieser Verein aufgelöst und in die Astronomische Vereinigung Kärntens (AVK) übergeführt. Diese zählt heute mit über 300 Mitgliedern zu den größten Astro-Vereinen Österreichs. Außer der Sternwarte auf dem Kreuzbergl mit seinem 23cm-Coude-Refraktor betreibt die AVK noch eine Sternwarte auf der Gerlitze auf 1.800m Seehöhe mit einem 62cm RC-Spiegelteleskop und das Planetarium nahe Minimundus am Wörthersee, das mit seinen 130 Sitzplätzen das südlichste Planetarium Österreichs ist. Zum Vereinsleben zählen der allmonatlich abgehaltene Stammtisch im Planetarium, vereinsinterne Veranstaltungen, die Teilnahme an Teleskoptreffen sowie gemeinsame Beobachtungen. Weitere Aktivitäten des Vereins sind auch die Durchführung von Exkursionen zu wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland und zu Sonnenfinsternissen weltweit.

ÖWF: Wer ist Herr DI Hairitsch?

Ich habe die HTL in Klagenfurt besucht und anschließend in Graz Architektur studiert. Nach meinem Diplom war ich in verschiedenen Architekturbüros als Bautechniker angestellt. Seit drei Jahren bin ich im Amt der Kärntner Landesregierung als Sachverständiger im Bereich Hochbau tätig.

Meine Liebe zur Astronomie ist „erst“ in der Studienzeit gekeimt, hat dann eine mehrjährige Pause eingelegt und ist nach meiner Rückkehr nach Klagenfurt neu aufgeflammt. In der AVK bin ich seit 12 Jahren Mitglied. Bald nach meinem Eintritt habe ich eine Funktion im Vorstand übernommen, habe als Planungs- und Baubeirat Umbauten auf den Sternwarten Klagenfurt und Gerlitze und im Planetarium geplant bzw. auch selbst Hand angelegt. Weitere Funktionen im Vorstand waren Leiter der „Mobilen Astronomie“ sowie Schriftführer und Obmannstellvertreter.

Beobachtet habe ich anfänglich mit einem Hofer-Spiegelteleskop, nach meiner Astro-Pause war es dann lange Jahre ein 8 Zoll Spiegelteleskop. Seit 2005 bin ich stolzer Besitzer eines 16 Zoll Dobsons, den ich bis auf die Spiegel selbst geplant und gebaut habe. Meine weiteren Hobbies sind Segeln, Bogenschießen und Laufen.

ÖWF:  Was waren die Highlights der letzten Jahre?

2003 und 2004 hat die AVK zu den Transiten von Merkur und Venus und zur sehr nahen Marsopposition mehrere öffentliche Beobachtungen veranstaltet, bei denen wir zusammen mehrere tausend Besucher begrüßen durften. Weitere Highlights waren die Sonnenfinsternisse 1999 in der Steiermark und 2006 in der Türkei. Dazu kommen mehrere Mondfinsternisse, die wir von Kärnten aus beobachten konnten, und der in Kärnten kurz sichtbare Venustransit im letzten Jahr.

ÖWF: Welche Rolle spielt das Planetarium – nachdem die AVK die einzige Freizeitastronomische Vereinigung Österreichs ist, die auch ein Planetarium hat?

Das Planetarium hat eine Sonderstellung im Verein. Da es als GmbH mit einem Geschäftsführer und zwei Angestellten geführt wird, ist es von der Organisationsstruktur eine sehr eigenständige Einrichtung. Entscheidungen obliegen aber dem Vorstand und somit dem gewählten Vertreter der AVK als alleinigem Gesellschafter. Das Planetarium dient dem Verein als Ort für unsere Stammtische, beherbergt unsere Vereinsbibliothek und ist Treffpunkt und Anlaufstelle für alle Vereinsaktivitäten. Auch Exkursionen werden von hier aus organisiert. Darüber hinaus ist das Planetarium neben dem Beitrag der Mitglieder und den Sternwarten die wichtigste Einnahmequelle des Vereins. Viele Anschaffungen wie optische und technische Ausstattungen der Sternwarten sowie Umbauten und Erhaltungsmaßnahmen wären ohne diese Quelle nicht oder nur sehr schwer finanzierbar.

Planetarium Klagenfurt

Planetarium Klagenfurt (c) AVK

ÖWF:  Was sind die Pläne für das Planetarium in den nächsten Jahren?

Derer gibt es viele. Es gibt viele Überlegungen zu Umbauten und Angebotserweiterungen. Neben tollen Ideen für Um- und Ausbauten des Gebäudes selbst ist ein wesentlicher Punkt und eine unausweichliche Maßnahme in den kommenden Jahren die Erneuerung der Projektionstechnik, welche schon jetzt als einzigartig im deutschsprachigen Raum, wenn nicht weltweit, angesehen werden darf. Neben dem Herzstück des Planetariums, dem originalen Zeiss-Projektor, arbeiten sechs Dreikanal-Videobeamer und Dutzende Diaprojektoren in der Kuppel und zaubern Bilder und Animationen auf die „Leinwand“, die selbst moderne Technik vor Neid erblassen lässt. Das alles ist aber nur mit einem enormen Serviceaufwand möglich, um das alles am Leben zu erhalten. In diesem Zusammenhang muss vor allem dem technischen Leiter des Planetariums, Herrn Kurt Anetzhuber, großes Lob und Dank ausgesprochen werden.

ÖWF: Warum ist das Planetarium für die AVK so wichtig?

Ich möchte dazu einen Vergleich bringen: Jeder der Kinder hat, weiß, dass es darunter welche gibt, die Probleme machen und welche, die nur Freude bereiten. Und trotzdem liebt man sie alle. So ähnlich verhält es sich mit dem Planetarium! Es war nie leicht, dieses Haus zu betreiben und wird es auch in Zukunft nicht sein. Aber es ist ein „Kind“ der AVK, dem gegenüber der Verein eine Verpflichtung hat und es ist auch eine große Herausforderung, dieses Haus zu betreiben. Da geht es nicht darum, wie wichtig es ist. Ich denke, der Verein und das Planetarium brauchen sich gegenseitig.

ÖWF: Wo sehen Sie das Planetarium in fünf Jahren?

Ich sehe das Planetarium schon jetzt als wichtige touristische und noch viel mehr als Bildungseinrichtung der Stadt Klagenfurt, des Landes Kärnten und über die Grenzen hinaus. Wir zählen jährlich tausende Schüler und Kindergartenkinder aus Kärnten zu unseren Gästen. Hier wird Wissen auf hohem und auch kindgerechten Niveau geboten, verpackt in abenteuerliche Geschichten und Liveshows. Es geht in naher Zukunft vor allem darum, diesen Stellenwert auch in der Bevölkerung zu stärken und im Bewusstsein der potentiellen Besucher zu verankern, damit es zur Selbstverständlichkeit wird, dass man einen Besuch der Landeshauptstadt auch mit einem Besuch des Planetariums verbindet. Dazu wurde in den vergangenen Jahren schon viel unternommen und diese Arbeit wird auch intensiv fortgesetzt.

ÖWF: Gibt es Wünsche an die nationale und Kärntner Politik?

Natürlich gibt es Wünsche an die Landes- und Kommunalpolitik. Vor allem dahingehend, dass das Planetarium als Bildungseinrichtung für Schulen – unterrichtsbegleitend bzw. –ergänzend – als auch als Volksbildungseinrichtung anerkannt und entsprechend unterstützt wird. Immerhin ist es seit seiner Gründung bereits von fast zwei Millionen Menschen besucht worden, welche zu einem erheblichen Teil auch aus dem Vorschul- und Pflichtschulalter kommen. Und vielen bleibt das hier vermittelte Wissen jahrelang oder ein Leben lang in Erinnerung.

Die Sternwarte auf dem Gipfel der Gerlitze

Die Sternwarte auf dem Gipfel der Gerlitze (c) AVK

ÖWF: Was hielten Sie von folgender Vision: Weltraumthemen an der FH Kärnten in techniklastigen Studienzweigen anbieten?

Die Idee ist nicht neu. Schon bei den Transiten 2003 und 2004 war eine Gruppe der FH Klagenfurt dabei, die eine Kamera entwickelt hatte, die selbstständig die Sonne finden und verfolgen konnte und die die damit gewonnenen Bilder bzw. Videos über Satellitenfunk über beliebig weite Strecken übertragen konnte. Zu dem Projekt gehörte auch die gesamte Finanzierung der Entwicklung und der Reise nach Island, um dort eine Sonnenfinsternis zu beobachten und die Daten nach Klagenfurt zu übermitteln. Hier wurde den Studenten sehr umfangreiches Wissen – auch zum Thema Astronomie – vermittelt. Da wäre noch viel mehr möglich. Von Semesterarbeiten Einzelner oder ganzer Jahrgänge bis hin zu Diplomarbeiten bietet die Astronomie ein großes Betätigungsfeld.

Das Interview führte Daniela Scheer.

Gebt einem Asteoriden einen Namen

Das Space Generation Advisory Council ruft zusammen mit der Near Earth Object Project Group und dem Minor Planet Center zu einem großartigen Wettbewerb auf. Nutzt die Gelegenheit und bennent einen Asteoriden. Jeder hat die Möglichkeit an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Sendet bis 30. November euren Beitrag unter Angabe eures Namens, eures Alters, dem Herkunftsland und eurer E-Mail Adresse an das Space Generation Advisory Council.

nameanasteroid

Denkt euch einen Namen uns und schreibt in wenigen Worten (50 Worte warum ihr gerade diesen Namen gewählt habt.

Die Gewinner werden gegen Ende Dezember verkündet.

Details und Teilnahmebedingungen findet ihr hier.

 

Sommerstudienprogramm Space Studies in Montréal

isuAb sofort können sich Akademiker und Studierende für das Space Studies Programm der Internationalen Weltraumuniversität bewerben.

Vom 9. Juni bis 8. August 2014 können Interessierte in verschiedene Fachrichtungen von Weltraum-Ingenieurwissenschaften und Satellitenkommunikation über die Finanzierung und Koordinierung von Projekten bis hin zu Weltraumrecht und Weltraummedizin eintauchen.

Das ganze findet im wunderschönen Montréal in Kanada statt.

Gastdozenten aus aller Welt (Experten der ESA, NASA, nationaler Weltraumagenturen und internationaler Forschungseinrichtungen sowie Industrievertreter) werden in dieser Zeit die Teilnehmer begleiten.

Bewerbungen sind bis 31. Jänner 2014 möglich. Details dazu gibt es auf der Informationsseite der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

 

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Schweinderl