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WSW 2013 Mission to Mars: MDRS Bericht des Kommandanten Tag 2

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Entnahme einer Bodenprobe durch Haritina Mogosanu

Die Aktivitäten des 2013 MDRS Team im Rahmen der World Space Week (WSW) 2013 gehen weiter. Zahlreiche Telefonkonferenzen wurden heute bereits für die WSW abgehalten und für den Nachmittag sind bereits wieder Aussenboardeinsätze (EVA) geplant. Randy and Jon haben sich auf den Weg nach Tooth Ridge, Jason`s Rock und Giant`s Toes gemacht (ca. 10 km nördlich des HAB) und zahlreiche Photos für das Experiment zur Veränderungsanalyse mitgebracht.  Hari und Jean haben des Weiteren eine EVA zur Entnahme einer Sandprobe durchgeführt. D-TREX EVA`s wurden ebenfalls nochmals von allen Team Mitgliedern durchgeführt um noch  mehr Datenpunkte und Zeitwerte für den Vergleich zwischen Aufgaben mit Raumanzugssimulator und ohne den Simulator zu erhalten.

Erste Ergebnisse der D-TREX Studie
Es wird angenommen, dass der MDRS Raumanzugssimulator nicht nur die geringere Mobilität und Genauigkeit sondern auch den sich dadurch ergebenden Zeitverlust für die Arbeitsschritte während der EVA den realen Umständen bei Aussenboardeinsätzen im Weltaum ziemlich genau nachstellen kann. Eine erste und grobe Analyse der Daten die während der D-TREX Studie gesammelt wurden, untermauert die These, wie im Diagram dargestellt wird. Die Daten sind allerdings noch nicht vollständig ausgewertet.

 

 

Jason's Rock 2013

Jason’s Rock 2013

Zum Vergleich: Jason's Rock 2008 und 2006

Zum Vergleich:
Jason’s Rock 2008 und 2006

 

Während der EVA, wurde Jason`s rock photografiert um die Veränderungen während der letzten Jahre zu beurteilen. Zum Vergleich wurden Photos von 2006 und 2008 herangezogen.

 

 

 

 

Weiters wurde festgestellt, dass eines der Teammitglieder nicht in der Lage war mit den zur Verfügung gestellten Handschuhen eine Boden- und Gesteinsprobe zu entnehmen, wie es die Aufgabe vorgesehen hätte. Dieses Ergebnis ist ein gutes Beispiel dafür wie wichtig das Design der Handschuhe ist und welch große Auswirkungen es auf den Simulationsablauf und damit auf den Raumanzug selbst hat. Der Test bei dem 20 bzw. 200 Meter zurückgelegt werden mussten ergab, dass der MDRS Raumanzug auf die grobmotorischen Fähigkeiten und den groben Bewegungsapparat nur wenig Auswirkung hat.

Eine Vielzahl an Faktoren wie z.B. die Erfahrung des Anzugtesters und oder dessen Körpergröße können ebenfalls Einfluss darauf nehmen warum mehr (oder weniger) Zeit für denselben Auftrag benötigt wird. Diese Effekte wurden bei der D-TREX Studie aber nicht näher untersucht. Je nachdem aus welchem Gesichtspunkt man die gesammelten Daten betrachtet kann man den Effekt des MDRS Raumanzuges auf die benötigte Zeit von 4 vollkommen unterschiedlichen Tätigkeiten beurteilen.

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Schweinderl