Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

February 19 2014

ÖWF präsentiert Aouda.X am EAC in Köln

Vergangene Woche reiste eine Delegation des Österreichischen Weltraum Forums zum Europäsichen Astronauten Zentrum (EAC) in Köln um den Aouda.X Raumanzug-Simulator vorzuführen.

Am Dienstag Abend kamen wir in Köln an. Den freien Abend nutzten wir auch sogleich für ein gemeinsames Abendessen mit Dr. “Moon” Walter Kühnegger. Kühnegger arbeitete als Ingenieur und Orthopäde bei der NASA. Er war in den 60er Jahren maßgeblich am Apollo Programm beteiligt. Nach dem zweiten Weltkrieg verließ der geborene Grazer Europa und arbeitete schließlich beim Vorgänger der NASA, dem National Advisory Committee for Aeronautics (NACA). Ein Audiointerview mit Walter Kühnegger ist dazu auch auf unserer Podcast Seite verfügbar.

Professor Doctor Walter Kühnegger

Professor Doktor Walter Kühnegger

Am Mittwoch Vormittag bereiteten wir Gerätschaften, Server, Computer und den Aouda.X Mars Raumanzug-Simulator für die Präsentation in der großen EAC Traingshalle vor. Es war ein beeindruckender Anblick mitten in einer Halle wo sich ebenso ISS Mockup Module befanden. Nach dem Mittagessen fanden sich die Studenten des Londoner King’s College zu uns in der Halle ein. Gernot Grömer begann mit einer Einführung zum Aouda.X Raumanzug-Simulator. Nach dem Anlegen des Anzugs wurden die Studenten aufgefordert den Analog Astronauten Ulrich Luger durch diverse Aufgaben zu führen, wie zum Beispiel das Einrichten eines Funksenders. Gleichzeitig mussten die Studenten Ulrichs biomedizinische Daten im Auge behalten.

Suit tech attaching the helmet

Suit tech beim Aufsetzen des Helms

Andere Studenten wiederum versuchten sich darin, sich mit angezogenen Aouda.X Trainingshandschuhen die Schuhe zu binden. Es schaut zwar einfach aus, war aber dennoch nicht so leicht zu meistern :) Damit sollte unter anderem demonstriert werden, dass in einem solchen Anzug selbst einfachste Aufgaben den Analog Astronauten vor große Probleme stellen.

Am späteren Nachmittag hielten Dr. Gernot Grömer und Dr. Thomas Luger einen Vortrag zu den biomedizinischen Aspekten eines Raumanzug-Simulators.

IMG_5262

In unserer knappen Freizeit erhielten wir dennoch die Gelegenheit eine kurze Tour durch das EAC zu machen. Wir besuchten den großen Pool, in dem sich Astronauten in Trainings auf ihren Flug und ihre Zeit auf der ISS vorbereiten. Darüber hinaus besuchten wir die Einrichtungen in denen die medizinische Überwachung der Astronauten durchgeführt wird. Ein Highlight war der EUROCOM Control Room, der neben wenigen weiteren Stationen auf der ganzen Welt direkt mit den Astronauten auf der ISS kommunziert.

Am nächsten Morgen folgte eine weitere Vorführung des Aouda.X Raumanzug-Simulators für Studenten, Doktoren und Professoren des Londoner King’s College. Wir fuhren in unserem Programm fort und starteten mit einem weiteren Anlegen des Anzugs. Auch dieses Mal durften die Besucher den Analog Astronauten durch diverse Aufgaben führen und mussten dessen medizinischen Daten am Computer überwachen. Auch das Steuern unseres kleinen Rovers durch die Halle erfreute sich großer Beliebtheit. Dabei galt es mit dem Roboterarm am Boden liegende Gegenstände aufzuheben.

IMG_5346

“Die Aouda.X Präsentation war für uns die erste in einem derart beindruckenden Umfeld – selten sieht man auch dermaßen interessierte und motivierte Studenten. Das war für das gesamte Team definitiv eines der großen Ausbildungshighlights im heurigen Jahr, ganz zu Schweigen von der Örtlichkeit selbst in der großen EAC Trainingshalle. Was ich darüber hinaus auch großartig fand, war die große Anzahl an ESA-EAC Mitarbeitern die vorbei kamen um mit dem ÖWF Team über den Aouda.X Raumanzug-Simulator zu sprechen” so Dr. Gernot Grömer, Vorstand des Österreichischen Weltraum Forums.

Text und Bilder: Clemens Kleinlercher, ÖWF

January 31 2014

CNN “Make.Create.Innovate.” berichtet über das ÖWF Spacesuit lab

Vor wenigen Wochen erhielt das Österreichische Weltraum Forum Besuch von einem Kamerateam der CNN Sendereihe “Quest means Business: Make.Create.Innovate”.

Gestern Abend wurde der Beitrag auf CNN ausgestrahlt. Für alle, die diese Sendung verpasst haben, gibt es hier den Beitrag zum Spacesuit lab des ÖWF und dem Aouda.X Raumanzug-Simulator. Weitere Informationen zu Aouda.X erhalten Sie auf dieser Seite.

Alternativer Link

Video/Photo: CNN International

September 23 2013

Wiedergeburt des PLSS

Wochenbericht, 9. bis 13. September

Es war nur eine scheinbar ereignislose Woche, die nun hinter uns liegt. Hinter verschlossenen Türen hat sich viel getan:

Einerseits beim PLSS von Aouda.X (Portable Life Support System, Aouda‘s „Rucksack“), der diesen Sommer ja einem kompletten Neudesign unterworfen wurde. Die Außenhülle ist nun wirklich so gut wie fertig, wir müssen jetzt nur noch die Aluprofile anschrauben, die als Verstärkung gedacht sind. Im Prinzip hätte das schon längst gemacht werden können, aber wir hatten keine passenden Schrauben auf Lager, also mussten wir welche bestellen, auf die wir nun seit einer Woche warten… Aber gute Neuigkeit: es sind nun alle 3D-Drucke, die wir mit dem Makerbot angefertigt haben fertig (der Arme ist nun ganz erschöpft ;-) ).
Außerdem haben wir den alten PLSS abmontiert, doch der landet nachdem er uns so lange gut gedient hat nicht am Schrottplatz, oh nein, er erfährt eine „Reinkarnation“ in Aouda.A. Wem dieser Name nichts sagt, muss sich nicht schämen, er ist noch nicht so bekannt. Das Audioversum in Innsbruck startet in Kürze eine Sonderausstellung namens „Sounds of Space“ und für diese Ausstellung baut Gerhard Grömer eine Museumsversion der Aouda, welche nun den alten PLSS ihrer Schwester bekommt.

Nina Sejkora bei den letzten PLSS arbeiten

Wo sich auch einiges getan hat war bei den Vorbereitungen für die World Space Week. Wir stehen nun kurz vor der zweiten Ausgabe des Mission Manifests, auf die von allen fieberhaft hingearbeitet wird. Dieser Tage kommen auch die ersten Bewerbungen von Schulen, die sich für Telecons mit dem Mission Control Center, der Mars Desert Research Station in Utah oder unseren internationalen Partner-Teams, die ihre Hardware (z.B. Rover) zur Verfügung stellen, interessieren.

Wie man sieht, es ist immer noch einiges los im Suitlab in Innsbruck :-).

Nina Sejkora

June 23 2013

Österreichisches Pressefoto des Jahres an Katja Zanella-Kux

Katja Zanella-Kux gewinnt mit einem außergewöhnlichen MARS2013 Bild „kick-off“ den österreichischen Preis für Pressefotografie „Objektiv“ in der Kategorie Wirtschaft. Der Preis wurde heuer bereits zum 8.ten Mal vergeben und zeichnet Fotografen in sechs Kategorien aus.

Das Foto zeigt Analog-Astronaut Luca Foresta während des viertätigen Aufenthalts in „Station Payer“ als er kurz nach Sonneuntergang den Sand der Sahara in die Luft schleudert.

Gewinnerbild Objektiv 2013 Kategorie Wirtschaft (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

“Kick-off” Gewinnerbild des Objektiv 2013, Kategorie Wirtschaft von Katja Zanella-Kux Gewinner Objektiv 2013 (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Gernot Grömer, ÖWF Vorstand:

„Katja hat zurecht den Preis gewonnen. Sie begleitet das ÖWF seit 2010 und war im Februar 2013 gemeinsam mit uns 5 Wochen lang in der Nordsahara. Durch ihre Fotos bekommen die ÖWF Expedition ein Gesicht und vermitteln Faszination Mars Analog-Forschung. “

Wir gratulieren Katja ganz herzlich zum gewonnen Preis!

Gewinner Objektiv 2013 (c) APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Gewinner des Objektiv 2013: v.l.n.r. Michael Lang (APA-Chefredakteur), Ian Ehm (Kategorie-Sieger Kunst und Kultur), Christian Bruna (Kategorie-Sieger Chronik), Jürg Christandl (Kategorie-Sieger Innen- und Außenpolitik), Katja Zanella-Kux (Kategorie-Siegerin Wirtschaft), Heinz Stephan Tesarek (Gewinner des “Objektiv 2013″ sowie Kategorie-Sieger Fotoserien), Leonhard Foeger (Kategorie-Sieger Sport) und Peter Saak (Canon-Geschäftsführer).
(c) APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Alle Siegerbilder sind bei folgenden Ausstellungen zu sehen:

  • 19. Juni – 30. Juni 2013: Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt, Leyserstraße 6, 1140 Wien
  • 01. Juli – 01. September 2013, Hauptbücherei, Urban-Loritz-Platz 2A, 1150 Wien
  • 02. September – 29. Oktober 2013: Concordia Presseclub, Bankgasse 8, 1010 Wien
  • 30. Oktober – 25. November 2013: Congress Innsbruck, Rennweg 3, 6020 Innsbruck
  • 26. November 2013 – 31. Jänner 2014: OÖ Presseclub im OÖ Kulturquartier, Ursulinenhof Foyer, Landstraße 31, 4020 Linz

February 28 2013

MARS2013 Bild des Tages

potd_28Feb2013a

Ein Schritt näher. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

18 Tag 18: 28. Februar 2013
Menschen. Eine erfolgreiche Mission MARS2013 geht zu Ende. Wir möchten allen Beteiligten unseren Dank aussprechen: allen Freiwilligen, unseren Sponsoren, unseren Spendern, und dem Volk von Marokko – welches eine wunderbarer Gastgeber war. Wir sind dem Mars ein Schritt näher gekommen! (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

PotD_Feb_27_13_KUX_0866d_crop

Wohin führt unsere Reise? (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

17 Tag 17: 27. Februar 2013
Wohin gehen wir? Der Weg in die Zukunft ist ungewiss für die Menschheit. Aber genauso wie unsere Vorfahren die sicheren Höhlen für neue Welten verlassen haben, werden auch wir weitergehen, trotz der Risiken und Zweifel. Neugier und Notwendigkeit werden uns motivieren, dass Weltall zu erforschen. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

PotD_2_26_crop2_DSC00515

MARS2013 reist um die Welt. (c) OeWF

16 Tag 16: 26. Februar 2013
MARS2013 reist um die Welt. Wenn wir zu fremden Welten in unserem Sonnensystem reisen wollen, müssen wir zuerst Plätze auf der Erde besuchen. Muhammad Shadab Khan, ein Voluntär bei MARS2013, gibt eine Präsentation über unsere Feldsimulation in Marokko für Studenten am „Babu Banarasi Das National Institute of Technology and Management” in Indien. Schülern und Studenten neue Welten und Ideen zu offenbaren, ist die beste Investition, die wir in die Zukunft der Weltraumforschung machen können. (c) OeWF

PotD_Feb_25_13_KUX_5916b_crop

Ein einfaches Rad hilft bei der Erforschung des Mars. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

15 Tag 15: 25. Februar 2013
Ein einfaches Rad hilft bei der Erforschung des Mars. Die ersten Beweise zur Existenz des Rades als Hilfsmittel datieren 8000 Jahre zurück. Im CLIFFBOT Experiment heute werden für einen Roboter zwei Räder benutzt, um schwer zugängliche Stellen auf einem fremden Planeten zu erreichen und geologisch interessante Schichten zu untersuchen. Wir fragen uns: Was werden wir in 8000 Jahren benutzen? (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

PotD_Feb24_crop

Ein unüberwindbares Hindernis? (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

14 Tag 14: 24. Februar 2013
Es ist weit auf die andere Seite, oder? Dieser Graben scheint ein schwierig zu meisterndes Hindernis für den Analog Astronauten zu sein, genau wie die Entfernung zwischen der Erde und Mars. Wir haben schon Rovers dorthin entsandt aber Menschen auf den Mars zu transportieren, ist bis jetzt ein unüberwindbares Problem. Was brauchen wir? Bessere Raketen oder die unbedingte Entschlossenheit, zum Mars zu wollen? (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Ein Analog-Astronaut überquert eine Salztonebene. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Ein Analog-Astronaut überquert eine Salztonebene. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

13 Tag 13: 23. Februar 2013
Ein Analog-Astronaut im Aouda.X Raumanzug-Simulator überquert eine Salztonebene in der Nähe von Station Payer. Die Oberfläche weist das markante Muster eines ausgetrockneten Sees auf. Satellitenbilder von dem Mars Global Surveyor und dem Mars Reconnaissance Orbiter zeigen ähnliche Muster in Kratern auf der Oberfläche von Mars – möglicherweise Beweis dafür, dass flüssiges Wasser einmal auf dem Planeten existiert haben könnte. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Nachthimmel über Camp „Weyprecht" (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Nachthimmel über Camp „Weyprecht” (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

12 Tag 12: 22. Februar 2013
Klarer Nachthimmel über Camp „Weyprecht“. Im Vergleich zu europäischen Städten gibt es in Marokko kaum Lichtverschmutzung. Für die „Globe at Night“ Beobachtungen wurden im Camp die großen Scheinwerfer ausgeschalten, um den Nachthimmel in seiner ursprünglichen Schönheit zu betrachten. Nicht nur die Milchstraße leuchtet in einer selten gesehenen Helligkeit, auch den Kleinen Waagen kann man klar erkennen. Im Vordergrund misst der ungarische Hunveyor Lander aktuelle Wetter- und Umweltdaten. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. (C) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. (C) OeWF (Katja Zanella-Kux)

11 Tag 11: 21. Februar 2013 Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ist ein wichtiges Thema für zukünftige Marsmissionen und Grund für mehrere Experimente bei MARS2013. Wir müssen testen und verbessern, wie wir optimal mit Rovern und Robotern auf planetarischen Missionen zusammenarbeiten können. Hier folgt der Analog Astronaut dem Magma Rover, der mit einem Laser ausgestattet ist, um mikrobielles Leben zu entdecken. Die kurze Antwort ist: Wir brauchen uns gegenseitig. Die lange Antwort ist: Wir brauchen uns gegenseitig. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

PotD_Feb_20_2013.crop

Der Rote Planet. (C) OeWF (Katja Zanella-Kux; False-colored OeWF)

10 Tag 10: 20. Februar 2013 Der Rote Planet. Unser Nachbarplanet Mars hat seinen Spitznamen von dem relativ hohen Anteil von Eisenoxiden, also Rost, im Staub und in Steinen welches über Jahrmillionen produziert wurde und in unterschiedlich dicken Schichten die Oberfläche bedeckt. Der Analog Astronaut ist hier auf dem Weg die Gegend zu erforschen. Was ist in dem Graben? Was erwartet ihn hinter dem Hügel? Die Menschheit will Antworten. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux; False-colored OeWF)

PotD_Feb_19_2013_Crop

Nichts entgeht uns. (c) OeWF

9 Tag 9: 19. Februar 2013 Nichts entgeht uns. Um Forschung ernsthaft zu betreiben braucht man akribische Fähigkeiten zum Aufzeichnen von Daten und Beobachtungen. In diesem „Bild des Tages“ zeigen wir Ihnen einen kleinen Kartenausschnitt mit allen Experimenten und Abläufen, die in einem 2 mal 2 Kilometer kleinen Forschungsgebiet durchgeführt worden sind. Die Wüste war niemals bunter. (c) OeWF

PotD_Feb_18_2013.crop

Ein buntes Vorhaben. (c) OeWF (Matthias Schmitt)

8 Tag 8: 18. Februar 2013 Ein buntes Vorhaben: Menschen, Zeitdauer und Mittel. Zeit und Ressourcen auf dem Mars sind kostbares Gut und deshalb muss diese Mission bis ins kleinste geplant werden. Das Flightplan Team ist die Verbindung zwischen Wissenschaftlern und den Flight Controllern. Sie nehmen die Vorgaben und Anfragen von Wissenschaftsteams und erstellen einen Arbeitsplan. Damit erhalten die Astronauten genügend Zeit und die notwendigen Mittel für eine erfolgreiche Ausführung. (c) OeWF (Matthias Schmitt)

Analog-Astronauten Luca Foresta (li) und Daniel Schildhammer (re). (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Analog-Astronauten Luca Foresta (li) und Daniel Schildhammer (re). (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

7 Tag 7: 17. Februar 2013
Aufbruch in ein neues Abenteuer. Luca Foresta (links) und Daniel Schildhammer (rechts) sind zwei von insgesamt drei Analog-Astronauten bei MARS2013. Luca wird heute gemeinsam mit drei Feld-Crew Mitgliedern in den Süden aufbrechen zur Station „Payer“. 80 km vom Camp „Weyprecht“ entfernt, wird drei Tage lang mit dem Aouda.X Mars Simulationsanzug die südliche Gegend erforscht. Eine echte Herausforderung für das gesamte MARS2013 Team in Marokko und Innsbruck. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

PotD_2_16_2013_crop

Marsforscher in einer fremden Welt. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

6 Tag 6: 16. Februar 2013
Marsforscher in einer fremden Welt. Auch unser Heimatplanet Erde bietet eine Vielfalt von zu entdeckendem Neuen und Marokko mit seiner reichhaltigen Kultur ist keine Ausnahme. Aus Anlass des traditionellen „Captain’s Dinner“ luden unsere großzügigen Gastgeber zur Vorführung eines landesüblichen Tanzes ein. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Flight Director Assistant Michael Taraba; Johannes Ellmerer, Geschäftsführer der Rettung Innsbruck; Flight Director Alexander Soucek; Counselor Kamal Arifi, Vertreter der Marokkanischen Botschaft (v.l). (c) OeWF (Paul Santek)

Flight Director Assistant Michael Taraba; Johannes Ellmerer, Geschäftsführer der Rettung Innsbruck; Flight Director Alexander Soucek; Counselor Kamal Arifi, Vertreter der Marokkanischen Botschaft. (c) OeWF (Paul Santek)

5 Tag 5 : 15. Februar 2013
Ehrengäste im Mission Support Center: Flight Director Assistant Michael Taraba;  Johannes Ellmerer, Geschäftsführer der Rettung Innsbruck und “Hausherr” des MSC; Flight Director Alexander Soucek; Counselor Kamal Arifi, Vertreter der Marokkanischen Botschaft  (v.l.).

Vizekanzler Außenminister Dr. Michael Spindelegger und Tirols Landeshauptmann Günther Platter übermittelten ihre Grußbotschaft und besten Wünsche an das MARS2013 Team; sie konnten aus terminlichen Gründen am “landing day” nicht teilnehmen. (c) OeWF (Paul Santek)

Aouda.X wird mit Terbium-Mikrokügelchen kontaminiert. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Aouda.X wird mit Terbium-Mikrokügelchen kontaminiert. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

4 Tag 4 : 14. Februar 2013
Am Aouda.X Raumanzug Simulator (im Vordergrund) werden teilweise Terbium-Mikrokügelchen aufgebracht. Danach wird der Analog-Astronaut einige Proben aus der Umgebung aufnehmen. Die Proben werden dann auf Spuren der Terbium-Mikrokügelchen untersucht, um festzustellen, ob eine Übertragung (Kontamination) während der Aufnahme der Proben stattgefunden hat. Diese Experiment wurde vom Jet Propulsion Laboratory der NASA entwickelt und hat zum Ziel die Übertragungswege und -häufigkeit auf Proben zu messen um für zukünftige Marsmission die Kontaminationsproblematik reduzieren zu können. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Aouda.X führt ein geologisches Experiment durch.

Aouda.X führt ein geologisches Experiment durch. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

3 Tag 3 : 13. Februar 2013
Homo Faber erforscht den Mars. Während eines EVAs (Außenbordaktivität) benutzt der Analog Astronaut im experimentellen Raumanzug Aouda.X einen einfachen Hammer, um “Marsgestein” für ein geologisches Experiment zu zerkleinern. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Das gesamte Team des Mission Support Center in Innsbruck während des Telefonanrufs von Astronaut Chris Hadfield.

Das gesamte Team des Mission Support Center in Innsbruck während des Telefonanrufs von Astronaut Chris Hadfield.

2 Tag 2 : 12. Februar 2013
Gelungene Überraschung im Mission Support Center in Innsbruck, sowie für das Team in Marokko. Eine Stunde vor dem Beginn der Simulation rief uns Astronaut Chris Hadfield direkt von der Internationalen Raumstation an, um uns alles Gute für den Start der Simulation zu wünschen. Das gesamte Team in Innsbruck und Marokko war begeistert. Danke Chris Hadfield und wir wünschen dir auch eine erfolgreiche Mission.
(c) OeWF (Paul Santek)

&Oouml; Fahne wird in den analogen Marssand in Marokko gesteckt. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Aufstellen der ÖWF Fahne in den analogen Mars Sand. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

1 Tag 1 : 11. Februar 2013
Wir sind erfolgreich auf dem “Mars” gelandet! Der Analog Astronaut Daniel Schildhammer im Aouda.X Raumanzugsimulator äußerte die folgenden Worte zum Auftakt der Simulation: “Zu glauben, dass eine kleine Gruppe von ambitionierten Menschen die Welt nicht verändern kann, ist ein Fehler. In Wirklichkeit ist dies die einzige Art und Weise, in der etwas geschieht.” (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Lesen Sie auch:

August 29 2012

Sommer im Raumanzugslabor, Woche 8 20. – 24. August 2012

Eine sonnige Woche neigt sich dem Ende zu. Zusammen mit Alexander Hotter konnte ich die verschieden Teilen der Aouda.S, der kleinen Schwester der Aouda X, bearbeiten. Die meisten, wie HUT (hard upper torso) und Lüfterleitungen, nehmen langsam ihre Endform an.

Auch konnten wir mit Hilfe unseres Suittesters Daniel Föger eine erste Anprobe des HUT durchführen und die letzten Feinheiten ausbessern. Nun fehlt dem Ganzen nur noch der richtige Anstrich.

Als Vorbereitung für Marokko haben wir unser Lager auf den Kopf gestellt. Tastaturen, Monitore, Rechner, Mäuse und Kabel wurden gezählt und geputzt. Zudem wurde auch gleich eine aktuelle Inventarliste erstellt.

Am Freitag wurde es dann doch noch nass als wir mit 12 Kindern der Kinderstadt zum vorerst letzten Mal in diesem Jahr Wasserraketen bastelten. Alexander fesselte die Kinder mit einem spannenden Vortrag und selbst die Betreuer bastelten begeistert mit den Kindern. Die anschließenden Starts glückten und die ganze Gruppe verließ uns mittags mit bester Laune.

Alles in allem eine sehr erfolgreiche Woche.

Schleifen, streichen, schreiben, löten. Es gibt immer was zu tun.

Julia Neuner

August 20 2012

Sommer im Raumanzugslabor, Woche 6

Diese Woche hat, wie schon die letzten beiden, spannend begonnen. Wir hatten nur noch einen Tag Zeit um die Aouda D (D für Dachstein) fertigzustellen, da diese am Mittwoch in einer der Dachsteinhöhlen präsentiert wurde (http://blog.oewf.org/2012/08/aouda-d-die-eisprinzessin/).
Bis unsere Prinzessin bereit war, konnte man doch einige Schweißperlen auf den Stirnflächen der Beteiligten erkennen. Nochmals vielen Dank an Daniel und Isabella für die tatkräftige Unterstützung!

Bei der Arbeit, nach der Arbeit.

Am Dienstag wurde weiter am Oberkörper der Aouda S, der kleinen Schwester der Aouda X, gewerkelt. Wie auch bei Menschen ist es gar nicht so einfach den Oberkörper in Form zu bringen ;-). Als wir das geschafft hatten, kam auch schon der Feiertag. Wieder ein bisschen ausschlafen, herrlich!

Am Donnerstag wurde unsere Werkstatt ein bisschen auf Vordermann gebracht. Alle Kabel und Boxen, welche durch die vergangenen Feldeinsätze etwas in Mitleidenschaft gezogen wurden, erstrahlen nun in neuem Glanz.

Am letzten Tag der Woche begann für einige Interessierte das GeoScienceTraining mit mehreren Vorträgen. Daher hatte ich endlich Zeit, mich in aller Ruhe der ThermoControlSystem-Platine zu widmen. Sie nimmt langsam Gestalt an.

Am Wochenende wandte man sich ganz der Wissenschaft zu. Die Teilnehmer des GeoScienceTrainings erreichten, aufgrund von sehr zähem Verkehr, erst nach über 4 Stunden Fahrzeit den Bletterbach in Aldein&Radein in Südtirol. Nach einer kleinen Wanderung blickten sie dort auf die fantastischen Wände einer Schlucht. Hier konnten sie ihr neues Wissen anwenden und verschiedene Gesteinsarten mit geologischen Mitteln bestimmen.
Sonntags erfolgte noch ein kurzer Ausflug Richtung Karwendelgebirge in Innsbruck. Dort wurden die Abläufe noch einmal geprobt.

 

Völlig geschafft ließen die Teilnehmer den Tag bei einem gemeinsamen Essen ausklingen, bevor es für die meisten am nächsten Tag wieder zurück an die Arbeit ging.

Alexander Hotter

August 18 2012

Aouda.D, die Eisprinzessin

Ein ungewöhnliches Schauspiel, wie es in den vergangenen Jahrmillionen noch nie zu sehen war, erwartet künftige Besucher der Dachstein Eishöhlen im oberösterreichischen Obertraun: wenn künstliches Licht die bizarren Monumente beleuchtet, wird auch das silberne Gewand unserer „Eisprinzessin“ die Menschen in seinen Bann ziehen.

Am 15. August 2012 wurde der Raumanzugsimulator „Aouda.D“ des Österreichischen Weltraum Forums in einer von starken Emotionen getragenen Feier in die Hände der Oberösterreichischen Seilbahnholding AG gelegt. Geboren wurde diese Idee im Frühjahr 2012 nach dem Feldtest in diesem Höhlensystem, der Teil der Simulation einer bemannten Marslandung war.

Offizielle Übergabe der Aouda.D

v.l. BL Steiner, Dr. Grömer, VD Bruckschlögl, Bgm. Mag. Höll (c) OÖ Seilbahnholding (Manfred Schöpf )

Besonders der große Zeitsprung von der Entstehung der Eishöhlen bis zur Entwicklung des Raumanzuges wird die Kontinuität in Forschung und Entwicklung betonen. Nicht zuletzt aber ist die Dauerausstellung von Aouda.D in den Dachsteinhöhlen auch Ausdruck der ausgezeichneten Zusammenarbeit der OÖ. Seilbahnholding AG mit dem ÖWF während der Simulation.

ÖWF Gruppenfoto mit Aouda.D

Die ÖWF-Mitglieder mit VD Alfred Bruckschlögl (im blauen Anorak) und Betriebsleiter Wolfgang Steiner (im schwarzen Anorak) (c) OEWF (Gerhard Grömer)

Wenn dann bis zu 2000 Besucher täglich überrascht sein werden, im uralten König-Artus-Dom die für uns noch immer so neue Entwicklung der heutigen Raumfahrt vorzufinden, wird das Verständnis für ein Nebeneinander von faszinierender Vergangenheit und großen Zukunftsplänen gefördert werden.

August 07 2012

Mars-Anzug als Dauerausstellung in Dachstein Eishöhle

Suit tester Daniel is picking up a stone inside Dachstein cave (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Photo: (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Im April 2012 diente die Dachstein Eishöhle als ideale Umgebung für einen erneuten Praxistest des Aouda.X Mars-Raumanzugsimulators. Ab 15. August 2012 kehrt der Anzug zurück und wird exklusiv in der Dachstein Eishöhle in einer Dauerausstellung dem Publikum präsentiert.

Gemeinsam mit Forschern aus 10 Ländern wurde in einer fünftägigen Mars Simulation in der Dachstein Rieseneishöhle verschiedenste Experimente durchgeführt und so Erfahrungen für eine zukünftige, bemannte Mars Expedition gesammelt. Dieser Analog-Feldtest war der erste weltweit, der in einem Höhlensystem durchgeführt wurde.

“Für die Dachstein Eishöhle wurde nun exklusiv eine originalgetreue Kopie des Marsanzuges angefertigt. Wir nennen sie Aouda D. für Dachstein”,

zeigt sich Alfred Bruckschlögl, Geschäftsführer der OÖ Seilbahnholding GmbH, über die Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation mit dem ÖWF erfreut.

Die Aouda.D wird am 15. August 2012 feierlich im Beisein von Vertretern des ÖWF’s, der OÖ Seilbahnholding GmbH und dem Bürgermeister von Obertraun enthüllt.

July 04 2012

Dachstein Mars Simulation 2012 Missionsreport

Vom 27. April – 01. Mai 2012 forschte das Österreichische Weltraum Forum in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern fünf Tage bei einem Mars Analog-Feldtest in den Mammut- und Rieseneishöhlen der Dachsteinregion in Österreich durch. Neben der neuesten Version des Raumanzug-Simulators Aouda.X testeten Teams aus insgesamt 10 Nationen – von USA, über Europa bis Neuseeland geophysikalische Techniken, Instrumente und Ideen für zukünftige bemannte Expeditionen zu Höhlensystemen auf dem Mars.

Eisprobenentnahme im Tristan Dome. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Für das JPL Experiment müssen Eisproben im Tristan Dome genommen werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

 

Warum in die Dachstein-Eishöhlen?

Seit wenigen Jahren kennt man auch auf dem Planeten Mars Höhlensysteme, die stabile Umweltbedingungen bieten und damit einer der interessantesten Orte im Sonnensystem für die Suche nach Spuren des Lebens sind.

“Kaum Temperaturschwankungen, eine perfekte Strahlungsabschirmung und sogar die Aussicht auf stabile Wassereisvorkommen machen Marshöhlen zu einem logischen Kandidaten für Lebensspuren auf dem Mars, FALLS sich jemals dort primitives Leben hat entwickeln können”

, fasst der Projektleiter der Simulation, Dr. Gernot Grömer zusammen. Das Österreichische Weltraum Forum entwickelt für die Erkundung des Roten Planeten Konzepte und Technologien für eine bemannte Mission.

Fokus des Feldtests waren:

  • Tests für den Raumanzug-Prototypen Aouda.X in der neuesten Konfiguration unter realistischen Feldbedingungen: etwa für die Datenübertragung, Mobilität und „Remote Science“ (Durchführung von Experimenten unter Aufsicht und Anleitung von weit entfernten Forschungsteams).
  • Gelegenheit für Forschungsteams um Gerätschaften unter geländetechnisch und logistisch anspruchsvollen Bedingungen im Verbund einzusetzen. Dazu zählt auch der Einsatz des Georadars für die europäische Exomars-Mission, welche 2018 zum Planeten Mars starten wird

Insgesamt wurden 12 Experimente mit Forschern aus 10 Ländern und drei Kontinenten durchgeführt (A, D, I, F, USA, P, NL, H, Nz, Pt). Am Medientag organisierte das ÖWF den ersten Space-Tweetup in Österreich, bei dem 20 ausgewählte Social Media Enthusiasten live, unter dem Hashtag #marstweetup, von den Feldtests berichteten – dazu kamen Live-Schaltungen zu den Partnern beim NASA/Jet Propulsion Laboratory sowie Neuseeland.

Abschlussbericht

In einem kompakten Bericht werden die wissenschaftlich-technischen Höhepunkte der Feldsimulation ebenso beleuchtet wie logistische Informationen und spektakuläres Bildmaterial von den beiden ÖWF Fotografen Andreas Köhler und Katja Zanella-Kux.

04.07.2012 
Dachstein Mission Report public
(7.73 MB pdf, 27 downloads)  

Zum Nachlesen

May 30 2012

Österreichisches Weltraum Forum arbeitet mit Blinden für Raumfahrtprojekt

Für die Entwicklung des Mars-Raumanzug-Simulators “Aouda.X” bekommt das Entwicklerteam des ÖWF an der Universität Innsbruck nun ungewöhnliche Unterstützung: Für die Konstruktion der Raumanzug-Handschuhe helfen Blinde bei der Analyse und Verbesserung des Tastsinnes, wenn Anzugtester mit den schweren Handschuhen etwa geologische Proben abtasten oder feinmechanische Arbeiten durchführen sollen.

Bei einem ersten Pilotversuch am Dienstag, den 29. Mai 2012 im Raumanzugslabor des ÖWF an der Universität Innsbruck führte eine Gruppe von blinden und sehenden Testern erste Vergleichsmessungen durch.

Dr. Gernot Grömer beobachtet aufmerksam die Durchführung des Pilotversuchs. (c) OEWF (Mathias Hettrich)
ÖWF Mitglied Andreas Bergmann (rechts) bei ersten Tastsinn Tests im ÖWF Raumanzugslabor. Unterstützt wird er von Marc Rodiguez, ÖWF Innsbruck. (c) OEWF (Mathias Hettrich)
Anzugtester Daniel Föger (rechts im Bild) beim ersten Pilotversuch im ÖWF Raumanzugslabor. (c) OEWF (Mathias Hettrich)

“Wir wollen einerseits sehen, wie sehr der Unterschied im Tastsinn zwischen Sehenden und Blinden ist, wenn man mit den schweren und mehrlagigen Raumanzugs-Handschuhen arbeiten muss.”

erklärt Dr. Gernot Grömer vom ÖWF,

“Dann entscheiden wir, ob es sich vielleicht sogar lohnt, ein kleines Trainingsprogramm für unsere Anzugtester zusammenzustellen.”

In diesem ersten einfachen Test versuchten die Probanden Oberflächen mit verschiedenen Rauhigkeitsgraden mit verbundenen Augen zu unterscheiden.

“Bei einem vor Weltraumvortrag in Kooperation mit dem Tiroler Blindenverband haben wir mit Raketenmodellen, Hörproben von anderen Planeten, Meteoriten-Gesteinsproben und etwa Braille-Bildern von astronomischen Objekten von der Faszination Weltraum vorgetragen”,

erinnert sich Dr. Gernot Grömer,

“und als die Besucher dieses ungewöhnlichen Multimediavortrages mit einem hochtrainierten Tastsinn die Modelle betasteten, kam uns die Idee, diese ausgeprägten Fähigkeiten für unsere Raumanzug-Entwicklung zu nutzen.”

Die ersten Pilotdaten sind sehr vielversprechend und werden in den nächsten Tagen genauer analysiert.

Download Pressebilder

  • Tastsinn Test 01 (3.8 MB jpg)
    Dr. Gernot Grömer beobachtet aufmerksam die Durchführung des Pilotversuchs. Von links: Dr. Gernot Grömer, Marc Rodiguez, Andreas Bergmann (alle ÖWF)
    (c) OEWF (Mathias Hettrich)
  • Tastsinn Test 02 (3.21 MB jpg)
    ÖWF Mitglied Andreas Bergmann (rechts) bei ersten Tastsinn Tests im ÖWF Raumanzugslabor. Unterstützt wird er von Marc Rodiguez, ÖWF Innsbruck. (c) OEWF (Mathias Hettrich)
  • Test 03 (2.32 MB jpg)
    Anzugtester Daniel Föger (rechts im Bild) beim ersten Pilotversuch im ÖWF Raumanzugslabor. (c) OEWF (Mathias Hettrich)

May 06 2012

Dachstein Mars Simulation – Rückblick in 25 Bildern

Vom 27. April bis 01. Mai 2012 führte das Österreichische Weltraum Forum mit 11 internationalen Partnern in den Dachstein Rieseneishöhlen eine Mars Simulation durch. Dieser Analog-Feldtest war der erste, weltweit der in einem Höhlensystem durchgeführt wurde.
Erleben Sie gemeinsam mit uns die Höhepunkte dieser 5 Tage in 25 Bildern.

Sebastian Sam schiebt behutsam Aouda.X aus der Dachstein Gondel (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

1 26. April 2012: Die erste ÖWF Gruppe ist bereits am Donnerstag eingetroffen um das gesamte Material zur Mittelstation auf die “Schönbergalm” zu bringen. Sebastian Sam schiebt dabei behutsam Aouda.X aus der Dachstein Gondelbahn. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Erster Höhlenbesuch des ÖWF Teams, um die späteren Stellen für die Tests festzulegen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

2 Nachdem das erste Material verstaut ist, die Computer eingeschalten und die Räume aufgeteilt, gibt es einer erste Höhlentour um die potentiellen Stellen für die zukünftigen Test zu identifizieren. Ein großes Fragezeichen bleibt im Team, wie soll man im Anzug durch die Engstellen der Höhlen kommen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Auf dem Weg zur Höhle am ersten Aufbau- und Testtag (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

3 27. April 2012: Mit der ersten Gondel geht es in einer fünfminutigen Fahrt rauf zur “Schönbergalm”, wo unsere OPS (Operations) in einem Nebenraum des Restaurants installiert wird. Heute werden auch die internationalen Experimentatoren-Teams erwartet und ein erstes “Donning” (Anziehen des Aouda.X Anzugs) steht am Nachmittag auf dem Plan. Davor gibt es noch viel zu tun, so muss noch die gesamte Kommunikationsinfrastruktur in und außerhalb der Höhlen installiert werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach dem Sicherheitsbriefing gibt es eine gemeinsame Höhlenbesichtigung für alle Experimentatoren (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

4 Nach dem Sicherheitsbriefing für alle Experimentatoren gibt es eine zweistündige Führung durch die Höhlen, schließlich müssen die Experimentatoren auch die Rahmenbedingungen für ihre Experimente kennenlernen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Aufi aufm Berg - Suittester Daniel Föger trägt den Hard-Upper-Torso zum Höhleneingang. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

5 Währenddessen steht bereits das erste Donning an. Zuvor muss allerdings das gesamte Anzugsmaterial zum Höhleneingang transportiert werden. Trotz kleiner Raupenfahrzeuge muss der Hard-Upper-Torso (obere, feste Teil des Anzugs) vom Anzugtester Daniel Föger selbst hochgetragen werden. Ein 15-minütiger Fußmarsch zum Höhleneingang wird dann schon sehr anstrengend. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Allererstes Donning bei der Dachstein Mars Simulation. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

6 Danach heißt es gleich beginnen mit dem Donning. Das Anziehen des Anzuges dauert ca. 2 Stunden und Daniel wird dabei von 2-3 Helfern (“Suit-Tech’s”) unterstützt. Insgesamt wiegt der Anzug 45 kg. Kurz bevor der Helm geschlossen wird, sind bereits die Lüfter eingeschalten worden und die Kommunikation getestet, so dass dem ersten EVA (Extra-Vehicular-Activity) nichts mehr im Wege steht. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Mit der ersten Gondel geht es hinauf zur Mittelstation um in Ruhe den Ansturm der Medien & Marstweetup Leute vorzubereiten (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

7 28. April 2012: Die Ruhe vor dem Sturm. Heute ist Medientag, neben zahlreichen Journalisten, Kamerateams & Fotografen haben wir heute auch zum MarsTweetup eingeladen. Das Team sammelt sich wie jeden Morgen in der Früh um mit der ersten Gondel hochzufahren. Heute bereits um 07:30, da nicht nur wir zu den Frühaufstehern gehören, sondern auch noch einige Tourengeher, das traumhafter Wetter nützen möchten. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Alejandra Sans & Reinhard Tlustos diskutieren die EVA Planung in der OPS (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

8 In der OPS (Operation) herrscht geschäftiges Treiben. Alejandra Sans (Flightplan) diskutiert mit Reinhard Tlustos (Flight Director Assistent) den heutigen geplante EVA (Extra-Vehicular Activity) anhand der Karte. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Flight Director Norbert Frischauf in Diskussion mit Tom Schachner von den Part-Time Scientists (c) OEWF (Andreas Köhler)

9 Währenddessen stimmt Flight Director Norbert Frischauf noch Details über die geplante Rover-Parade mit Tom Schachner von den Part-Time Scientists ab. (c) OEWF (Andreas Köhler)

16 MarsTweeps aus ganz Europa haben sich eingefunden einen Tag lang, hinter die Kulissen einer Analog Simulation zu blicken (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

10 Gegen 09:00 Uhr treffen dann die MarsTweetup Leute ein. 16 Nutzer der Mikroblogger Plattform Twitter aus ganz Europa sind dem Aufruf des Österreichischen Weltraum Forums gefolgt und bekommen heute einen einzigartigen Blick, hinter die Kulissen einer Mars Analog Simulation. Alexander Soucek fesselt die “Tweeps” (Twitter-Nutzer) am Morgen mit seiner Keynote. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Am Medientag stand der Aouda.X Anzugsimulator im Mittelpunkt der Kamera- & Medienteams (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

11 Ganz klar im Mittelpunkt beim Medientag stand der Aouda.X Raumanzugsimulator. Suittester Daniel Schildhammer beantwortet geduldig die Fragen aller Journalisten, setzte mehrmals den Helm auf und führte die Journalisten immer tiefer in die Höhle. Am Vormittag fand auch eine Pressekonferenz mit einem Vertreter der Dachstein AG, dem Bürgermeister von Obertraun und Projektleiter Gernot Grömer statt. Im Zuge der Pressekonferenz wurdem dem ÖWF auch das Techcos Sicherheitszertifikat verliehen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Der Magma White rover wurde für die Dachstein Mars Simulation umgebaut um das WISDOM radar zu tragen (c) OEWF (Andreas Köhler)

12 Neben dem Aouda.X Raumanzugsimulator konnten sich die Medienteams auch über die anderen Experimente informieren. So wurde z.B. der polnische Magma White Rover für die Dachstein Mars Simulation umgebaut, um das WISDOM Radar tragen zu können. (c) OEWF (Andreas Köhler)

Das WISDOM radar team mit ihrem zweiten Gerät unternimmt die ersten Messung auf dem Eis. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

13 Das WISDOM Team reiste mit 2 Radar an und konnte auch in Ruhe in einer kleinen Nebenhöhle am Eis erste Georadar-Messungen durchführen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Suittester Daniel Schildhammer nimmt eine Gesteinsproben im King-Arthur Dome (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

14 Im King-Arthur Dome demonstriert Suittester Daniel Schildhammer, dass es trotz der Limitierungen eines Raumanzugsimulators möglich ist, Geräte zu bedienen und wichtige Gesteinsproben zu sammeln. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach dem anstrengenden Tag freut sich Daniel Schildhammer ausgezogen zu werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

15 Nachdem anstrengenden, ersten Tag als Suittester freut sich Daniel Schildhammer aus dem Anzug zu kommen und genießt die warmen Sonnenstrahlen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Suittester Daniel Föger wird den Cliffbot (rechts im Bild) mittels Schnurr über die Eisklippe im Tristan Dome steuern. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

16 29. April 2012: Heute steht die Wissenschaft im Vordergrund. Als erstes Experiment darf Suittester Daniel Föger, den Cliffbot der französischen Mars Society behutsam über eine Eisklippe im Tristan Dome steuern. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Das polnische Magma Team im Parsival Dome beim Testen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

17 Währenddessen testet das polnische MAGMA Rover Team im Parsival Dome ihren Rover auf blanken Eis. Dabei ist es gar nicht so einfach mit dem Rover auf dem Eis zu fahren, da es auch für die Räder sehr rutschig ist. Der MAGMA White Rover ist außerdem Teil des Open Mars Yard Projekts. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Asimov der Mondrover der Part-Time Scientists im King-Arthur Dome. (c) Part-Time Scientists (Alex Adler)

18 Die Part-Time Scientists haben sich inzwischen mit ihrem “König der Höhlen” im King Arthur Dome eingefunden um mit ihrem Mond Rover Asimov R3 die ersten Fahrtests durchzuführen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, kein leichtes Unterfangen vor allem für den Rover. (c) Part-Time Scientists (Alex Adler)

Bernard Foing und Ulrich Luger kontrollieren die Prozeduren für das Experiment während Suittest Daniel Föger bereits das Material aus dem Koffer nimmt. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

19 Bernard Foing, von der International Lunar Exploration Working Group (ILWEG) geht mit Ulrich Luger, ÖWF, die Prozeduren für die sterile Probenentnahme durch, während Suittester Daniel Föger die benötigten Material aus dem Koffer herrichtet. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Kampf der Roboter ;-) alle anwesenden Rover unterwegs zur OPS (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

20 Am Schluss des dritten Testtages steht noch eine kleine Rover-Parade an. Von groß bis klein, sind zahlreiche Rover bei der Dachstein Mars Simulation vertreten. Auch bei einer bemannten Mars Mission werden zahlreiche, robotische Geräte die Menschen unterstützen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Lara Vimercati nimmt eine Probe vom Anzug für das JPL (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

21 30. April 2012: Premiere am vierten Testag. Erstmals wird eine wissenschaftliches Experiment mit zugeschalteten Wissenschafter aus Übersee durchgeführt. Via Audio- & Videosignale kann der Hauptverantwortliche Wissenschaftler am JPL (Jet Propulsion Lab) den Anzug an die Stelle steuern, wo Proben entnommen werden sollen bzw. in diesem Fall mittels Assistentin Lara Vimercati Proben vom Anzug nehmen, die später in den Labors des JPL untersucht werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Unsere Prinzession ist wahrlich eine Königin der Höhle. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

22 Anmutig und zäh schlägt sich unsere Prinzessin durch die Dachsteineishöhlen und damit hat Sie den Titel “Königin der Höhlen” absolut verdient. Unseren größten Respekt haben sich aber unsere beiden Suittester Daniel Föger und Daniel Schildhammer verdient, welche größte Anstrengungen unternommen haben, die Prinzessin an jede gewünschte Stelle in der Höhle zu führen.

Nachdem das AKG Headset mehrmals während der Test im geschlossenen Helm verrutscht ist, wurde es kurzerhand mittels PowerTap an die Suittester Kappe angeklebt. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

23 Erst im Feld tauchen Probleme auf, die im Labor nie vorhanden waren. So verrutsche den Suittestern regelmäßig das AKG Headset, so dass der Helm erneut geöffnet wurde um das Headset an die ursprüngliche Position zu bringen. Am Mars wäre dies natürlich fatal, weil das Verrutschen nicht nur unangenehm ist, sondern vor allem die Kommunikation behindert bzw. unmöglich macht. Daher wurde das Headset ganz einfach mit Powertap an der Kappe befestigt :-) (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

An vielen Stellen ist die Höhle zu niedrig für die lange Antenne des Suittester, deshalb muss dieser oft gebückt gehen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

24 Noch kein Feldtest des Österreichischen Weltraum Forums war für die Suittester so anstrengend, wie dieser Höhlentest. Regelmäßig mussten die Suittester sich bücken, um nicht mit der Antenne an den Höhlenwände anzustoßen. Dabei drückt der 45 kg Rucksack schwer auf die Rücken der Tester. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Für das JPL Experiment müssen Eisproben im Tristan Dome genommen werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

25 01. Mai 2012: Trotz technischer Schwierigkeiten beim Donning, konnte auch der fünfte Testtag in der Höhle erfolgreich mit zwei Experimenten beendet werden. Für das JPL Experiment wurden erneut Eisproben gesammelt, allerdings wurde das Kommando zwischendurch von der KiwiMars Mission an der MDRS (Mars Desert Research Station) übernommen. Die simulierte den Kommunikationsausfall zwischen Suittester und OPS und die Übernahme der Kommunikation durch eine zweite Marsmission auf der anderen Seite des Planeten. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach diesen 5 Tagen, bei ca. 0°C sind alle Beteiligten erschöpft und zufrieden. Wir freuen uns schon auf den nächsten Feldtest nächstes Jahr in Marokko. On to Morocco. On to Mars!

April 27 2012

Dachstein Mars Simulation Liveblog

Vom 27. April – 01. Mai 2012 führt das Österreichische Weltraum Forum einen fünftägigen Mars Analog-Feldtest mit internationalen Forschungspartnern in den Mammut- und Rieseneishöhlen der Dachsteinregion in Österreich durch. Dabei werden die neueste Variante des Aouda.X Raumanzugsimulators und ausgewählte geophysikalische und biomedizinische Experimente getestet. Insgesamt werden 12 Experimente mit Forschern aus 10 Ländern und drei Kontinenten durchgeführt (A, D, I, F, USA, P, NL, H, Nz, Pt). Am Medientag findet auch ein Mars-Tweetup (Hashtag #marstweetup) statt. Verfolgen Sie hier unseren Liveblog, wo wir neben den Telemetriedaten, Twitter Updates auch täglich ein Bild des Tages, sowie mehrmals am Tag Updates posten werden.

Webcams & Telemetriedaten:
Auch direkt via mission.oewf.org abrufbar.

zum ÖWF Telemetrie Datenstream

Sa, 28. April, 2012: 08:00 Uhr

Premiere für Österreich, zum ersten Mal findet ein #spacetweetup auf österreichischem Boden statt. 20 Social Media Enthusiasten wurden eingeladen um einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen einer Mars Simulation zu werfen. Am Vormittag findet auch noch zusätzlich eine Pressekonferenz statt.

Twitterwall
#marstweetup twitterwall

March 30 2012

Ein Körperscan hilft neue Schulterpolster zu entwickeln

Bevor die Dachstein Simulation beginnt, werden menschliche Aspekte von Aouda.X genau betrachtet, speziell im Bereich der Schulterregion. Mit 3D Scans des Koerpers wird eine neue Generation von Schulterpolstern entwickelt, welche das Gewicht von HUT (Hard Upper Torso) und PLSS tragen kann.

Die derzeitigen Schulterpolster sind weder speziell für die Verwendung mit dem Anzug designt, noch an die Anatomie des Anzugträgers angepasst (sie berücksichtigen lediglich, dass unter ihnen extra Lagen getragen werden). Deshalb wurde eine Studie gestartet um eine Form für harte Schulterpolster zu entwickeln.

Original linke Schulter & Self intersecting faces, dargestellt in Rot (Frontalansicht) © OEWF (Marc Rodriguez)

Original linke Schulter & Self intersecting faces, dargestellt in Rot (Frontalansicht) © OEWF (Marc Rodriguez)

Die endgueltige SP Simulation ueber einer Schulter: Blau zeigt die harte Schicht des SP, gruen die original Schulter. © OEWF (Marc Rodriguez)

Die endgueltige SP Simulation ueber einer Schulter: Blau zeigt die harte Schicht des SP, gruen die original Schulter. © OEWF (Marc Rodriguez)

Das endgültige Schulterpolster (SP) Projekt wird auch für externe mechanische Loesungen, wie zum Beispiel für direkten Kontakt des harten oberen Torsos, verantwortlich sein. In diesem Artikel präsentieren wir die Optimisierung auf den Faktor Mensch – anders ausgedrückt, wie kann man das Gewicht ideal auf der Schulter verteilen?

Ein Teil der Antwort liegt in der Form des SP die von der harten Schicht (Glasfaserschicht) vorgegeben wird, welche wiederum von der Form des Anzugtesters bestimmt wird.

Durch Ansicht von NASA STD-3000 Standards um einen Überblick über die Schultermasse zu bekommen, konnte ein 3D Scan (Polygon Mesh) bestimmt werden, welcher die ungefähren Masse widergibt. Von hier wurde der Schulterteil extrahiert.

Die Schulter ist ein Gelenk zwischen dem Arm und dem Oberkoerper, was es für Scanner erschwert diese Gegend detailgetreu darzustellen. Um eine glatte Form zu erhalten musste die virtuelle Schulter “gereinigt” werden. Dies wurde erreicht mit der Software “Meshlab”, womit die Fehler in der Gelenksgegend durch “self intersecting faces” dargestellt werden koennen.

3D Druckprozeß

3D Druckprozeß

 

Zusätzlich benoetigt man eine wasserdichte Form, um sie mit einem 3D Drucker produzieren zu koennen. Auch dafür kann “Meshlab” verwendet werden, mit der Funktion “Surface Reconstruction: Poisson”. Diese Funktion erzeugt ein wasserdichtes Object und gewährleistet somit Oberflächenkontionuität.

 

 

 

Die blaue Schicht ist die endgültige Glasfaserschicht, welche produziert wird indem man das Material über die 3D Form legt. Dadurch wird eine feste Struktur gebildet welche dem Gewicht von HUT und PLSS widerstehen kann und dem Anzugtester mehr Komfort garantiert, da sie an die menschliche Anatomie angepasst ist.

 

March 19 2012

Dachstein Mars Simulation 2012

Dachstein giant ice cave

Vom 27. April – 01. Mai 2012 führt das Österreichische Weltraum Forum einen fünftägigen Mars Analog-Feldtest mit internationalen Forschungspartnern in den Mammut- und Rieseneishöhlen der Dachsteinregion in Österreich durch. Dabei wird die neueste Variante des Aouda.X Raumanzugsimulators und ausgewählte geophysikalische und biomedizinische Experimente getestet.

Magma2 Rover Polish Marssociety

Magma2 Rover Polnische Marssociety

Die Dachsteinhöhlen als Mars-Testgelände

Seit wenigen Jahren kennt man auch auf dem Planeten Mars Höhlensysteme, die stabile Umweltbedingungen bieten und damit einer der interessantesten Orte im Sonnensystem für die Suche nach Spuren des Lebens sind. Das Österreichische Weltraum Forum entwickelt für die Erkundung des Roten Planeten Konzepte und Technologien für eine bemannte Mission.

Fokus des Feldtests

  • Tests für den Raumanzug-Prototypen Aouda.X in der neuesten Konfiguration unter realistischen Feldbedingungen: etwa für die Datenübertragung, Mobilität und „Remote Science“ (Durchführung von Experimenten unter Aufsicht und Anleitung von weit entfernten Forschungsteams).
  • Gelegenheit für Forschungsteams um Gerätschaften unter geländetechnisch und logistisch anspruchsvollen Bedingungen im Verbund einzusetzen. Dazu zählt auch der Einsatz des Georadars für die europäische Exomars-Mission, welche 2018 zum Planeten Mars starten wird.
Asimov Jr. Rover (Part-Time Scientists)

Asimov Jr. Rover (Part-Time Scientists)

Insgesamt werden 12 Experimente mit Forschern aus 10 Ländern und drei Kontinenten durchgeführt (A, D, I, F, USA, P, NL, H, Nz, Pt). Am Medientag wird auch ein Mars-Tweetup organisiert, bei dem 20 ausgewählte Social Media Enthusiasten live von den Feldtests berichten werden; mittels eines Live-Streams werden auch ausgewählte Telemetrie-Daten und Videos im Internet übertragen.

Im Rahmen des Medientages am 28. April 2012 können sich MedienvertreterInnen über das aufwendige Forschungsprogramm informieren.

Ansprechpartner Österreichisches Weltraum Forum

Projektleiter: Dr. Gernot Grömer, ÖWF & Universität Innsbruck, *protected email*
Medienkontakt: Mag. Monika Fischer, ÖWF Wien (A), *protected email*

March 08 2012

Hindernislauf für einen Mann im Raumanzug

Dachstein Mars Simulation
27. April – 01. Mai 2012

In Vorbereitung auf die fünf-tägige Mars Simulation am Dachstein, welche eine Anzahl verschiedenster Experimente im Höhlensystem am Dachstein in der Nähe von Obertraun beinhaltet, wurde der Aouda.X Raumanzug und seine Tester einem ersten Test unterzogen.
Wie schnell kann ein Anzugtester mit dem Aouda.X laufen? Wie anstrengend ist es eine Treppenflucht zu erklimmen? Kann er über Felsen klettern? Und wie sieht es aus mit diesen großen aufgeschobenen Schneebergen, in denen jedes Kind zu spielen liebt?
Dieses waren einige der Fragen die das Aouda.X Team am 2. März auf dem Hof des Technikgeländes der Universität Innsbruck zu beantworten erhofften.

Donning für den Test

Kurz vor Testbegin beim Donning des Anzugs (c) ÖWF (Sebastian Hettrich)

Die Leiter des Experiments, Alejandra Sans und Sebastian Hettrich, erarbeiteten eine einfache aber effektive Methode um diese Fragen zu beantworten. Wir alle haben es schon getan: sei es mit dem Auto, auf dem Fahrrad oder auch nur zu Fuß, aber nur ein paar eingeweihte Anzugtester haben die Chance dies mit dem Aouda.X zu tun.
Die Idee war einfach: erstelle einen Kurs mit Hindernissen und bringe die Testperson an ihr Limit.

Ulrich Luger als Anzugtester

Ulrich Luger als Anzugtester (c) ÖWF (Sebastian Hettrich)

Es dauerte nicht lange und das Campusgelände war umgebaut zu einer Hindernisstrecke. Diese Strecke beinhaltete unter anderem auch vier Passagen über besagte Schneeberge, fast 40 Meter über Felsen klettern und mehr als 60 Meter durch matschigen Schnee.
Die Gründe dafür waren, die Geländebedingungen wie sie im Dachstein Höhlensystem vorherrschen zu simulieren. Insgesamt ein gutes Dutzend ÖWF Mitglieder standen dabei tatkräftig zur Seite und halfen bei der Systemverwaltung, An-und Entkleiden des Anzugs, Zeitmessung und sogar beim Aufmalen von simulierten „Steinen“ um dieses Unterfangen zu verwirklichen.

Erster auf der Kursstrecke war der Anzugtester Ulrich Luger, sein Auftritt überstieg die Erwartungen der Experimentatoren. Nach seinem 40 Meter Sprint – sehr zum Erstaunen der Leitung – berichtete er befinde sich immer noch im bester körperlicher Verfassung. Was eine spontane Änderung des Kurses nach sich zog: Zusammengenommen über 110 Meter Treppen steigen und noch einmal 50 Meter Sprint um ihn an sein Limit zu bringen.
Der gesamte Lauf dauerte für Ulrich Luger nur knapp unter einer Stunde, eine sehr viel bessere Leistung als ursprünglich erwartet.

Am Nachmittag und unter etwas matschigeren Bedingungen, nahm Anzugtester Gernot Grömer die Gelegenheit war sich dieser Herausforderung zu stellen. Allerdings war es ihm nicht vergönnt den Hindernislauf komplett zu beenden, da aufgrund zu hoher CO2-Werte im Anzug, der Test schon vorzeitig beendet werden musste. Dennoch gelang es ihm gut und gerne unterhalb 45 Minuten zu bleiben für über Dreiviertel der gesamten Strecke.

Gernot Grömer beim Hindernislauf

Gernot Grömer beim Hindernislauf im Aouda.X Anzug (c) ÖWF (Sebastian Hettrich)

Alles in allen, mit Ausnahme weniger kleinerer technischer Probleme, war diese Simulation ein voller Erfolg. Die Daten werden derzeit noch analysiert und werden Verwendung finden als Ausgangsbasis für Berechnungen eines Weg-optimierenden Programmes welches dann auch bei der Dachstein Mars Simulation zur Verwendung kommen soll.

Kontakt für weitere Fragen:

*protected email* / *protected email*

February 23 2012

Das ÖWF lädt zum ersten MarsTweetup in Österreich ein!

Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) lädt 20 Twitter-Follower zur Dachstein Mars Simulation ins österreichische Salzkammergut am 28. April 2012 ein.

Ein Tweetup ist ein Treffen von Nutzern der Mikroblogging Plattform Twitter. Dieser MarsTweetup ermöglicht es den Teilnehmern, bei der Dachstein Mars Simulation dabei zu sein, den Raumanzugsimulator Aouda.X kennen zu lernen, sowie gemeinsam mit Wissenschaftler und Raumfahrt-Experten über Analog-Missionen zu diskutieren.

Das ÖWF wird in Kooperation mit internationalen Partnern, an insgesamt an fünf Tagen Experimente und Tests in der Mammut- und Rieseneishöhle am Dachstein bei Obertraun durchführen. Neben der Polnischen Marssociety, die mit ihrem Magma2 Rover die University Rover Challenge 2011 gewonnen hat, wird auch das WISDOM Radar, ein Radar-Experiment für den ESA EXOMARS Rover, getestet, dazu kommt etwa auch ein Remote Science-Experiment mit dem NASA Jet Propulsion Laboratory.

Marstweetup Dachstein Einladung

Programmpunkte des MarsTweetups (geplant):

  • Begrüßung durch ÖWF Vorstand & Social Media Manager Olivia Haider
  • Keynote von ÖWF Vorstand Alexander Soucek
  • Dachstein Mars Simulation Projektleiter Gernot Grömer erzählt über Mars Analogforschung und das Abenteuer Mars Simulation
  • Vorträge und Fragerunden mit Wissenschaftlern und ESA Raumfahrtexperten
  • Dachstein Höhlentour zur laufenden Mars Simulation
  • Blick hinter die Kulissen: Besuch der OPS (Operations = Organisationszentrale) und der verschiedenen Experimentverantwortlichen (z.B. Polnische Marssociety mit MAGMA2 rover, WISDOM radar, Part-Time-Scientist mit rover Asimov u.v.m.)

Anmeldung bis 8. März 2012

Das Tweetup ist für Twitter-Nutzer gedacht, die sich für Raumfahrt interessieren oder dem ÖWF Kanal (@oewf) folgen. Ziel ist es, den Teilnehmern einen einzigartigen Einblick in die Welt der Mars Analog Simulationen zu geben und Ihnen die Möglichkeit bieten, sich direkt mit anderen Twitter-Nutzern auszutauschen.

Die Anmeldung ist ab 1. März 2012 12:00 MEZ unter www.oewf.org/tweetup möglich. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt, Reise- und Aufenthaltskosten tragen die Teilnehmer selber.

Der offizielle Twitter-Account für den MarsTweetup lautet @oewf, der offizielle Hashtag lautet #marstweetup.

MarsTweetup Ort, Datum

Der MarsTweetup findet am Samstag, 28. April 2012, bei der Mittelstation der „Schönbergalm“ auf ca. 1.350 m Seehöhe von ca. 09:00 – 17:00 Uhr statt (roter Punkt auf der Karte). Den Teilnehmern stehen Arbeitsplätze und kostenloses WLAN zur Verfügung. Der Tweetup wird auf Englisch und Deutsch stattfinden. Tweets in allen Sprachen sind willkommen.
Umweltbedingungen: Der meiste Schnee wird Ende April geschmolzen sein. In den Höhlen wird die Temperatur zwischen -2 und +2 °C betragen und wir erwarten eine Luftfeuchtigkeit bis zu 100% – in den Höhlen wird es feucht, kalt und schmutzig sein. Da wir in einer gebirgigen Gegend sein werden, empfehlen wir gutes Schuhwerk und warme Kleidung mitzubringen.


Größere Karte anzeigen

Zusagen
Die Anmeldefrist endet am Donnerstag, 8. März 2012 um 12:00 MEZ. Nach der Anmeldefrist werden die 20 Twitter-Teilnehmer per Email benachrichtigt. Alle anderen Bewerber kommen auf die Warteliste und erhalten per Email weitere Informationen. Zusagen sind nicht übertragbar. Über Twitter werden wir über den aktuellen Stand berichten.

Weiter Fragen? Kontaktieren Sie uns per Email unter *protected email*

Weitere Informationen:

January 15 2012

Tour durch das neue Raumanzugslabor / Integrationswochende 01-2012

Vom 13. – 15. Januar 2012 fand ein Integrationswochende in den neuen Raumanzugslabor Räumlichkeiten an der Universität Innsbruck statt. Da der Dachstein Feldtest Ende April immer näher rückt, heißt es für das ganze ÖWF Team mit Hochdruck an den Updates am Aouda.X Raumanzugssimulator arbeiten und neue Bauteile integrieren und testen. So wurden die neuen Lüfter in den Lebenserhaltungsrucksack integriert und geprüft. Außerdem konnte erstmals das “EGON” Device, welches die Herzfrequenz eines Anzugtesters misst, an zwei Testern ausprobiert werden. – Die Signalqualität dieses von Egon Winter selbst entwickelten EKG-Gerätes ist wirklich beindruckend!
Um das Helm-Display Konzept und auch die Spracherkennungssoftware von Catalysts zu testen, schlüpfte U. Luger am Samstag, G. Grömer und O. Haider am Sonntag in den Anzug.

Die nachfolgenden Bilder führen Sie durch die neuen Räumlichkeiten und geben Ihnen einen kleinen Eindruck unserer Arbeit.

Suitlab im ICT Gebäude (1. Stock)
Im ICT Gebäude der Universität Innsbruck befindet sich das ÖWF Raumanzuglabor im 1. Stock. Unschwer von außen durch die Papier-Saturn V Rakete zu erkennen ;-). Trotz strahlendem Sonnenschein war das ÖWF Team motiviert und arbeitete bis spät in die Nacht.

Eingang & Lagerbereich Spacesuit Lab.
Eingangsbereich des Raumanzugslabor welches als Lager genützt wird.

Elektronik Arbeitsbereich im Spacesuit Lab
Es wird emsig gearbeitet im Hauptbereich des Labors. Der 3D Drucker hat hier ebenso seinen Platz, wie die OPS Kiste und mehrere Elektronik-Arbeitsplätze. Hier wird vor allem an dem Lebenserhaltungsrucksack des Raumanzugs gearbeitet.

S.Hauth arbeitet an der Lüftungssteuerung
S. Hauth, Leiter des OBDH Teams, arbeitet konzentriert an der Lüftungssteuerung. Diese ist wichtig um den Anzug mit genügend Luft zu versorgen und auch die Abluft aus dem Anzug abzutransportieren.

O. Haider in der MediaCom Ecke
Ein kleiner Teil des Hauptraums wird als “MediaCom” Ecke genützt. Über Twitter und Facebook kann man die Arbeiten während eines Integrationswochendes verfolgen.

Werkstätte im Spacesuit Lab
Östlich an den Hauptraum angeschlossen ist die Werkstätte. Hier können grobe Arbeiten getrennt von der empfindlichen Elektronik durchgeführt werden.

Aufenthaltsraum, Büro & Besprechungsraum
Ein weiterer, kleiner Raum beherbergt die “Lounge”, unseren Aufenthaltsraum. Hier wird man mit ausreichend Kaffee aber auch mit Arbeit z.B. bei den Morgenbesprechungen versorgt.

G. Grömer beim Testen der Spracherkennungssoftware
G. Grömer testet die Spracherkennungssoftware im Raumanzugssimulator. Trotz der lauten Lüftergeräusche muss die Software die Sprachbefehle erkennnen und z.B. später die Anzeige am Helmdisplay steuern zu können.

December 20 2011

Mars-Anzug bekommt neues Hauptquartier

Heute, 20. Dezember 2011, 10:00 Uhr wurde die Übersiedelung des Spacesuit Laboratory’s des Österreichischen Weltraum Forum an die Universität Innsbruck gefeiert. Die neuen Räumlichkeiten des Raumanzug-Labors befinden sich nun in der Technikerstraße 21a (ICT-Gebäude) in Innsbruck. Neben Vizerektor Univ.-Prof. DI Dr. Arnold Klotz, sprachen auch Univ.-Prof. Dr. Sabine Schindler und Univ.-Prof. Dr. Roland Psenner die einleitenden Worten.

Neben der Durchschneidung des roten Bandes, stilgerecht in Aouda.X Trainingshandschuhen, gab es auch einen echten Mars Meteoriden zu bestaunen, der von Gernot Grömer als Einweihungsgeschenk dem ÖWF Polares Team überreicht wurde.

Überraschung für das ÖWF Team: G. Grömer überreicht einen Mars Meteoriten für das Labor

Überraschung für das ÖWF Team: G. Grömer überreicht einen Mars Meteoriten für das Labor

Wir freuen uns sehr über die neuen Räumlichkeiten und möchten nochmal einen großen Dank an alle Personen, vor allem Univ.-Pof. DI Dr. Arnold Klotz, aussprechen, die uns diese wunderbaren Räumlichkeiten ermöglicht haben.

ÖWF-Vorstand Gernot Grömer, Vizerektor Arnold Klotz und die Leiterin des Instituts für Astro- und Teilchenphysik Prof. Sabine Schindler durchschneiden symbolisch das Band vor dem Eingang zum neuen Labor. (c) Universität Innsbruck

ÖWF-Vorstand Gernot Grömer, Vizerektor Arnold Klotz und die Leiterin des Instituts für Astro- und Teilchenphysik Prof. Sabine Schindler durchschneiden symbolisch das Band vor dem Eingang zum neuen Labor. (c) Universität Innsbruck

December 18 2011

Das ÖWF und Techcos gehen auf Nummer sicher

Techcos Kick-off VisualDer deutsche Beratungsdienstleister Techcos -spezialisiert auf den Bereich Sicherheitsanalysen- und das Österreichische Weltraum Forum starteten im Dezember 2011 ein ungewöhnliches Projekt: Im Rahmen des Forschungsprogrammes PolAres soll der Aouda.X Raumanzug-Simulator eine umfassende Risikoanalyse und Sicherheitsprüfung nach MIL-Standard 882 durchlaufen.

 

“Mit Techcos haben wir eine sehr kompetenten strategischen Coach gefunden”

freut sich Gernot Grömer vom Vorstand des ÖWF,

“erstmals wird ein externes Spezialistenteam mit Erfahrung im industriellen Luftfahrt- und Verteidigungssektor unseren Raumanzug-Simulator auf seine Betriebssicherheit prüfen. Wir freuen uns auf ein sehr objektives und nachhaltiges Prüfverfahren.”

Michael Klicker, Geschäftführer von Techcos und Projektleiter für diese Zertifizierung:

“Komplexe Systeme aus dem Aerospace-Bereich sind für uns nichts Neues, aber ein Projekt, dass wertvolle Erfahrungen für eine zukünftige Marsexpedition liefert, ist selbst für uns eine spannende Herausforderung. Gleichzeitig nutzen wir diese Kooperation, um neue Mitarbeiter bei uns mit dem MIL-Standard 882 vertraut zu machen. – So gesehen eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.”

Der erste Kick-off Workshop mit Mitarbeitern von Techcos und dem ÖWF fand Anfang Dezember in München statt, bis zu den nächsten Feldtests am Dachstein in Oberösterreich im April 2012 soll der Analyseprozess abgeschlossen sein.

Techcos Kick-Off Gruppenbild mit M. Klicker (ganz li) und G. Grömer (2.v.r)

Techcos Kick-Off Gruppenbild mit M. Klicker (ganz li) und G. Grömer (2.v.r)

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl