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May 30 2013

MARS2013 Simulation als Ölgemälde

Zum Abschluss der MARS2013 Marokko Mars Analog Feldsimulation überreichte Sebastian Hettrich (ÖWF, MARS2013 Flugplanung) Gernot Grömer das selbstgemalte Ölgemälde MARS2013. Bereits während der MARS2013 Simulation malte Sebastian am 115x75cm großen Gemälde. Neben der kompletten Feldcrew, sind auch alle Personen, die im Mission Support Center tätig waren abgebildet. Auch der Gewinner Tweet „Let this inspire us to go as far as we can, and maybe one day reach for the stars” von Laura Roque (@lrqe)

Das Gemälde wird im ÖWF Spacesuit Labor dauerhaft zu sehen sein.

For the endeavour we dare,
For the passion we share,
For the sweat we give,
For the dream we live,
For the missions long gone,
And for all in future
to come.

Sebastian Hettrich

Ölgemälde MARS2013

Nahaufnahmen:
Nahaufnahme Camp Weyprecht bei NachtNahaufnahme MediaNahaufnahme MARS inkl. Tweet
Nahaufnahme Ground Support, IT/SDONahaufnahme FeldcrewNahaufnahme Flugplanung
Nahaufnahme FlugkontrollzentrumNahaufnahme RSS Raum

May 29 2013

Science Conference MARS2013 – Ergebnisse der Marokko-Mission liefern neue Impulse für die Mars-Analogforschung

Im Februar dieses Jahres fand unter der Leitung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) ein Mars Analog-Feldtest mit internationaler Beteiligung in Marokko statt. Am 25. und 26. Mai präsentierten die Forscher die Ergebnisse der ersten Datenanalysen auf der „Mars2013 Science Conference“ an der TU Wien.

Über 100 Mitarbeiter aus 23 Nationen forschten in der Nordsahara im Rahmen einer groß angelegten Marssimulation. Dabei untersuchten 17 sorgfältig ausgewählte Experimente Arbeitsabläufe, Hardware und Sicherheitsaspekte einer zukünftigen bemannten Expedition zum Roten Planeten. Erstmals wurden etwa die Verzögerungsfaktoren gemessen, die ein Mars-Astronaut im Raumanzug gegenüber einem Feldforscher ohne Raumanzug hat. Im Schnitt benötigen die meisten typischen Aktivitäten 1,3mal so lange wie ohne Anzug.


Video bei YouTube ansehen / Watch video on youtube

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Trotz der Einschränkungen, welche die Feldarbeit unter Raumfahrtbedingungen mit sich bringt, und bewusst ohne Vorkenntnisse der lokalen Geologie konnten die Forscher in sehr kurzer Zeit Wasseraktivität in der Testregion nachweisen. Daraus lässt sich schließen, dass die Suche nach Wasser auf anderen Planeten mit einer Kombination aus Astronaut und Rover wesentlich schneller und erfolgreicher gelingen kann als mit ausschließlich robotischen Methoden.

Mit der Wärmebildmessung konnte eine neue Strategie zur Entdeckung von Höhleneingängen erfolgreich angewandt werden. Ebenso testeten Analogastronauten ein aufblasbares Notfall-Zelt für Astronauten von der Technischen Universität Wien und drei robotische Fahrzeuge.

Alain Souchier erklärt Cliffbot experiment (c) ÖWF (Rafael Stanuch)

Alain Souchier erläutert sein Cliffbot experiment (c) ÖWF (Rafael Stanuch)

Neu ist auch die Erhebung statistischer Daten über die Verletzungsrisiken bei Mars-Simulationen. Daraus soll in Zukunft eine Datenbank entstehen, welche eine Prognose von Verletzungsrisiken bei Feldversuchen ermöglicht. So haben Feldforscher ein etwa vierfach erhöhtes Verletzungsrisiko bei Bagatellverletzungen gegenüber dem Personal des Kontrollzentrums, während die Stressbelastung vergleichbar ist. Dr. Gernot Grömer, ÖWF-Vorstand resümiert: “MARS2013 hat gezeigt, dass auch ein kleines Land wie Österreich – hier zusammen mit Partnern aus 23 Nationen – wertvolle Beiträge in den spannendsten Bereichen der Raumfahrt liefern und damit die nächste Generation von Forschern inspirieren kann. Mit entsprechender politischer Unterstützung könnten wir damit einen Spitzenplatz in der europäischen Marsforschung anpeilen.” Insgesamt 50 Teilnehmer nahmen an den zahlreichen Fachvorträgen sowie an einem Plenary Workshop teil und verfolgten eine Liveschaltung zu dem „SpaceUp Paris“ im ESA Hauptquartier. Bereits im Vorfeld trafen sich die Leiter der beteiligten Forschungseinrichtungen und diskutierten eine verstärkte Positionierung von Analogforschung in den Weltraumwissenschaften.

Puli Rover & Aouda.X (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Ungarischer Google Lunar X-Prize Rover mit dem Aouda.X Mars-Anzug. (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Die Forscher werden ihre Erfahrungen aus der Mars2013-Mission nun in die Entwicklungsarbeit weiterer Projekte für bemannte Marsexpeditionen einfließen lassen. Einige Teilnehmer werden ihre Ergebnisse außerdem in einer Special Edition des renommierten Fachjournals “Astrobiology” publizieren. Einzigartiges Bildmaterial von der Expedition finden Sie hier: mars2013.oewf.org

May 06 2013

Neues Video: WLAN auf dem Mars – Hauptgewinn des Lancom Extraordinary-Wettbewerbs

Letzten Dezember gewann das Österreichische Weltraum Forum den Extraordinary Wettbewerb der Firma Lancom Systems. Gesucht waren die außergewöhnlichsten Einsatzorte von Lancom Kommunikations-Hardware. Als Hauptgewinn wurde nachfolgendes Video mit dem Titel „WLAN auf dem Mars“ produziert.
Im Video wird sieht man wie WLAN für die Kommunikation unsere Mars Analog Simulationen eingesetzt wird. Der Film wurde während der MARS2013 Marokko Mars Analog Feld Simulation im Februar 2013 gedreht.


Video bei YouTube ansehen / Watch video on youtube

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Danke an all unsere Freunde, Fans und Follower fürs abstimmen. Ohne euch hätten wir den Hauptpreis nicht gewonnen.

Über LANCOM
LANCOM Systems GmbH ist ein führender deutscher Hersteller zuverlässiger Netzwerklösungen mit den Schwerpunkten sind Remote-Access und Standortvernetzung auf Basis virtueller privater Netzwerke (VPN) sowie drahtlose Netzwerke. Als Unternehmen engagiert sich LANCOM in vielfältiger Weise auch für Projekte aus der Wissenschaft, so ist die Firma auch ist Kooperationspartner im preisgekrönten deutschen Forschungsprojekt Mobile Access.
Website: www.lancom-systems.de

April 09 2012

AO Marokko 2013

Wir laden offiziell zur Marokko Mars Analog Feldsimulation im Februar 2013 ein. Senden Sie uns Ihre Ideen & Experimente bis spätestens 1. Juni 2012.

February 06 2012

Mars Analog-Scouting in Nordafrika

Marsähnliche Umgebung in Marokko

Marokko bietet im Nordosten des Landes einige Landschaften, die sowohl von der Geologie als auch von der Optik an den Planeten Mars erinnern.
Grund genug, sich diese Region einmal für einen zukünftigen Feldtest näher anzusehen – ein Bericht von der Scouting-eise für die ÖWF Marssimulation im Februar 2013.

 

 

 

 

 

Das Scouting team des ÖWF und Ibn Battuta Center – hier beim Drehort des Hollywood-Blockbusters "Die Mumie"

 

Csilla Orgel von der Universität Budapest und Gernot Grömer vom ÖWF wurden von zwei Geologen des Ibn Battuta Centers (Univ. Marrakesh & Univ. Pescara) in einer aussergewöhnlichen Feldexkursion mittles Geländefahrzeug, quer durch die Nordsahara, über Sanddünen und weite Geröllwüsten bis hin zu den Sandsteinwüsten der Nordsahar mit den Mars-Analogien von Marokko geführt. Prof. Gian Gabriele Ori von der Universität Pescara (I) und Prof. Kamal Tai-Eddine von der Universität Marrakesh, die mit der Geologie des Landes ebenso vertraut sind wie mit der Planetologie des Mars, führten das Team durch die Wüste. “Die Landschaft ist ebenso faszinierend wie marsähnlich” meint Gernot Grömer, “wenn man etwa Bilder der NASA Viking-Sonde in Utopia Planitia auf dem Mars mit den STeinwüsten südlich von Erfoud vergleicht, so unterscheiden sich die beiden Bilder eigentlich nur durch die Farbe des Himmels.”

Bei Spitzentemperaturen bis 17°C im Schatten und 37°C in der prallen Sonde ein angenehmer Kontrast zu einem Mitteleuropa, das bei -15°C einen harten Winter erlebt. Anstragend war diese 5tägige Reise allemal: Von siebenstündigen Autofahrten über das Atlasgebirge durch Schaf- und Kamelherden, den anspruchsvollen Off-Road Touren, dem Erkunden von Sandsteinhöhlen bis hin zum Erklimmen von Felsenformationen um eine bessere Aussicht zu haben verlangte das Gelände dem Erkundungstrupp Einiges ab.

 

 

Basalt-Landschaft auf Wüstensand – geologisch gesehen ein Ort mit einer komplexen Historie.

Neben der fotografischen Dokumentation, Logistikgesprächen vor-Ort und Messung der Umweltparameter brachte das ÖWF-Team auch zahlreiche Bodenproben zur Analyse mit nach Europa. “Geologisch und operativ gesehen ist das potentielle Zielgebiet für unsere Simulation hervorragend geeignet” schwärmt die Geologin Csilla Orgel, “von Basaltdecken, ausgetrockneten Flussdeltas und Seen bis hin zu Sandsteinhöhlen hat diese Region zahlreiche Elemente, die auch auf dem Mars vorhanden sind und damit ein ausgezeichnetes Testgelände bieten.”

 

 

Die Feldsimulation “Marokko 2013″ ist eine internationale Kooperation des ÖWF, in Rahmen derer im Februar 2013 in der Nordsahara eine großangelegte Mars-Analogsimulation ausgerichtet wird. Vorläufer für dieses Großprojekt ist der bevorstehende Feldtest im Dachsteingebiet im oberösterreichischen Salzkammergut.

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