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October 06 2013

WSW 2013 Mission to Mars: MDRS Bericht des Kommandanten Tag 2

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Entnahme einer Bodenprobe durch Haritina Mogosanu

Die Aktivitäten des 2013 MDRS Team im Rahmen der World Space Week (WSW) 2013 gehen weiter. Zahlreiche Telefonkonferenzen wurden heute bereits für die WSW abgehalten und für den Nachmittag sind bereits wieder Aussenboardeinsätze (EVA) geplant. Randy and Jon haben sich auf den Weg nach Tooth Ridge, Jason`s Rock und Giant`s Toes gemacht (ca. 10 km nördlich des HAB) und zahlreiche Photos für das Experiment zur Veränderungsanalyse mitgebracht.  Hari und Jean haben des Weiteren eine EVA zur Entnahme einer Sandprobe durchgeführt. D-TREX EVA`s wurden ebenfalls nochmals von allen Team Mitgliedern durchgeführt um noch  mehr Datenpunkte und Zeitwerte für den Vergleich zwischen Aufgaben mit Raumanzugssimulator und ohne den Simulator zu erhalten.

Erste Ergebnisse der D-TREX Studie
Es wird angenommen, dass der MDRS Raumanzugssimulator nicht nur die geringere Mobilität und Genauigkeit sondern auch den sich dadurch ergebenden Zeitverlust für die Arbeitsschritte während der EVA den realen Umständen bei Aussenboardeinsätzen im Weltaum ziemlich genau nachstellen kann. Eine erste und grobe Analyse der Daten die während der D-TREX Studie gesammelt wurden, untermauert die These, wie im Diagram dargestellt wird. Die Daten sind allerdings noch nicht vollständig ausgewertet.

 

 

Jason's Rock 2013

Jason’s Rock 2013

Zum Vergleich: Jason's Rock 2008 und 2006

Zum Vergleich:
Jason’s Rock 2008 und 2006

 

Während der EVA, wurde Jason`s rock photografiert um die Veränderungen während der letzten Jahre zu beurteilen. Zum Vergleich wurden Photos von 2006 und 2008 herangezogen.

 

 

 

 

Weiters wurde festgestellt, dass eines der Teammitglieder nicht in der Lage war mit den zur Verfügung gestellten Handschuhen eine Boden- und Gesteinsprobe zu entnehmen, wie es die Aufgabe vorgesehen hätte. Dieses Ergebnis ist ein gutes Beispiel dafür wie wichtig das Design der Handschuhe ist und welch große Auswirkungen es auf den Simulationsablauf und damit auf den Raumanzug selbst hat. Der Test bei dem 20 bzw. 200 Meter zurückgelegt werden mussten ergab, dass der MDRS Raumanzug auf die grobmotorischen Fähigkeiten und den groben Bewegungsapparat nur wenig Auswirkung hat.

Eine Vielzahl an Faktoren wie z.B. die Erfahrung des Anzugtesters und oder dessen Körpergröße können ebenfalls Einfluss darauf nehmen warum mehr (oder weniger) Zeit für denselben Auftrag benötigt wird. Diese Effekte wurden bei der D-TREX Studie aber nicht näher untersucht. Je nachdem aus welchem Gesichtspunkt man die gesammelten Daten betrachtet kann man den Effekt des MDRS Raumanzuges auf die benötigte Zeit von 4 vollkommen unterschiedlichen Tätigkeiten beurteilen.

October 05 2013

WSW 2013 Mission to Mars: MDRS Bericht des Kommandanten Tag 1

Auf den Spuren der wissenschaftlichen Experimente und Aussenboardeinsätze, durchgeführt von der MDRS am 4. Oktober (Route und Bildmaterial)

trails_day1Als Besatzung der 2013 Mars Desert Research Station (MDRS) für die World Space Week 2013 (WSW 2013) erreichten wir das Habitat um ca. 12:15 MDT am 4. Oktober. Kurz nach der Ankunft haben wir erfahren, dass Jamie Guined ihre Teilnahme aufgrund der Ereignisse rund um die Stilllegung des NASA-Betriebes absagen musste. Bereits für den Tag geplant war ein WSW Google Hangout mit dem Mission Control Center (MCC) in Österreich und unseren WSW „Exploring Mars, Discovering Earth“ Partnern um 4:00 Uhr in der Früh Ortszeit (12:00 CEST) am 4. Oktober, um damit offiziell die Aktivitäten rund um die WSW 2013 zu beginnen.

Nach einer sehr kurzen Nacht, erfolgte der Check des HAB (analog Mars Lander Habitat Modul) durch die MDRS WSW Crew. Alle Systeme waren voll funktionstüchtig, das HAB sauber und aufgeräumt. Der Startschuss zu den Aussenaktivitäten kam kurz nach Mittag, nachdem der zeitliche Ablauf, bedingt durch das Fehlen eines Crewmitgliedes, geringfügig angepasst werden musste.

Als erstes wurden unsere Gefährte, die ATV`s (All Terrain Vehicles) überprüft, 4 der blauen ATV`s waren funktionstüchtig (2 weitere verweigerten die Inbetriebnahme trotz geladener Akkus). Eines der nicht startenden blauen ATV`s hatte ein leckes Gasventil. In der „on“ Stellung waren die Ventile zwar dicht, in jeder anderen Position jedoch nicht, was damit zu den Startproblemen beigetragen haben dürfte. An der Beseitigung der Startprobleme der roten ATV`s wurde nicht gearbeitet. Eine besondere Herausforderung stellt für uns die Kommunikation während des simulierten Aussenboardeinsatzes (EVA) da. Unsere Funkgeräte die im HAB zur Verfügung standen waren in schlechtem Zustand und nur eingeschränkt funktionstüchtig. Die Fehlersuche ist noch nicht abgeschlossen.

Wissenschaftliche Tätigkeiten

Hunter_ATVEiner der “D-TREX” Aussenboardeinsätze (kurz EVA) wurde mit dem Raumanzugssimulator durchgeführt und dann ohne den Simulator wiederholt, um spezielle Funktionstests durchführen zu können, die von den Partnern in Österreich entwickelt wurden.  Mit diesem Test wurde versucht zu evaluieren wieviel zusätzliche Zeit durch den Raumanzug bei den einzelnen Aufgaben eingeplant werden muss. Im Detail wurden 4 verschiedene Aufgabenstellungen in dieser Simulation erfüllt: (1) das Entnehmen einer Bodenprobe (2) das Entnehmen einer Gesteinsprobe (3) zurücklegen von 20 metern und (4) zurücklegen von 200 metern. Die 4 Aufgabenstellungen wurde im Anschluss ohne den Raumanzugssimulator wiederholt. Die Zeitwerte wurden für 36 einzelne Tests ermittelt (es wurden einzelne Schritte bis zu 3-mal wiederholt um eine breitere Basis an Datenwerten zu erhalten). Haritina (Hari) Mogosanu, Jean Hunter und Patricia (Tricia) Marie Smedley schlossen jeweils 12 Aufgabenstellungen ab. Die gesammelten Daten wurden zusammen mit allen weiteren DTREX Datenpunkten in eine Matrix zur weiteren Auswertung zusammengefügt.

Zusätzlich zur DTREX EVA, wurde eine EVA zur „Veränderungsanalyse“ von Hari, Jean und Tricia durchgeführt. Das EVA Team besuchte dazu das „White Mushroom Field“ in der Nähe des HAB um Photos der exakt selben Stelle wie in den  Jahren 2006 und 2008 zu nehmen um damit die sichtbare Erosion im Laufe der vergangenen Jahre zu beurteilen .

June 30 2013

Die Mikroben, die aus der Kälte kamen

Ao. Univ.-Prof. Dr. Birgit Sattler von der Universität Innsbruck ist Leiterin der Arbeitsgruppe „Team Cyro“ und hat an zahlreichen Forschungsexpeditionen in die Arktis und Antarktis teilgenommen. Die Expeditionen dienen der Beschreibung von Extremhabitaten, in diesem Fall der „Kryosphäre“, die bisher durch die extremen Bedingungen als Lebensraum nicht in Betracht gezogen wurde.
Neben der Erforschung der Extremhabitate ist es das Ziel von Birgit Sattler, Extremregionen wie das Hochgebirge und die Polargebiete als hochsensible und klimarelevante Habitate zu positionieren und somit verstärkt Bewusstseinsbildung zu betreiben. Diese Aufklärungsarbeit richtet sich schwerpunktmäßig auch an die nächste Generation, indem SchülerInnen in die Forschung aktiv (Programm „Junge Uni“ und „Sparkling Science“) involviert werden.

Im Zuge des “Sparkling Science” Projekts “Cave Life” wurde während MARS2013 der L.I.F.E Laser erstmals eingesetzt. Der am Magma White Rover montierte Laser nahm Messungen an verschiedenen Gesteinsproben vor um Spuren von Leben zu entdecken. Nun wurde auch im Labor von Klemens Weisleitner Messungen an Gesteinsproben aus Marokko durchgeführt um die Messungen im Feld zu verifizieren.

L.I..F.E Laser in Aktion L.I..F.E Laser Nahaufnahme

Ansicht des L.I.F.E Systems im Labor. Zwei Laser werden über Spiegel und Linsen durch das Objektiv gelenkt. Die Probe wird zur Fluoreszenz angeregt. Dieses Licht gelangt durch das Objektiv zurück in das L.I.F.E System und wird von einer Kamera erfasst. Das Lasersignal selbst wird durch einen Filter vor der Kamera geblockt. Direkt vor der Kamera spaltet ein Prisma das Fluoreszenzsignal der Probe. Dadurch können unterschiedliche Fluoreszenzsignale nicht nur durch die Stärke der Fluoreszenz sondern auch in ihrer Wellenlängen-charakteristik voneinander unterschieden werden.
Während mit dem grünen Laser (532nm) Pigmente in Cyano-bakterien und Rotalgen nachgewiesen werden kann, regt der blaue Laser Chlorophyll zur Fluoreszenz an. Der große Vorteil dieses Systems liegt in seiner nicht invasiven Anwendung im Feld. Es ist nicht mehr zwingend notwendig, dass Proben aus dem Feld mitgenommen werden müssen. Der logistische Aufwand kann stark reduziert werden und der Lebensraum wird nicht gestört. Die Analyse im natürlichen Lebensraum ist aussagekräftiger als im Labor (Temperaturänderungen etc.).
(c) ÖWF (Klemens Weisleitner)

Birgit Sattler über ihre Forschung:

„Unser Bestreben ist es, die ökologische Relevanz von kalten Extremlebensräumen festzu-legen, um das Bewusstsein dafür mit Zahlen zu unterlegen. Gemeinsam mit Physikern aus den USA und der Universität Innsbruck wurde dazu eine neuwertige nicht-invasive Methode entwickelt, welche es uns ermöglicht, erstmals in sehr hoher Auflösung die mikrobielle Aktivität von vergletscherten bzw. verschneiten Flächen aus der Luft zu quantifizieren. Durch eine Laseranregung aus Flughöhe werden Signale photosynthe-tisch aktiver Pigmente im Eis wieder gesammelt und durch ein erfolgtes Kalibrations-system in Kohlenstoff pro Fläche umgerechnet.
Durch die zunehmende Gletscherschmelze werden mikrobielle Gemeinschaften im Eis aktiver, da mehr flüssiges Wasser für den Kreislauf zur Verfügung steht und somit wie-der Nährstoffe für tiefere Tallagen verfügbar gemacht werden. Dieses System L.I.F.E. (Laser Induced Fluorescence Emission) ist bislang einzigartig und kann über einen Modellhubschrauber gekoppelt mit einem Laser, Spektrophotometer sowie GPS etc. große Flächen scannen und somit die Reaktion der Gletscher auf den Klimawandel registrieren. Gletscher fixieren CO2, sie atmen durch die Algen an der Oberfläche, und die Mikroben können dort Schadstoffe abbauen, daher ist das Monitoring der Gletscher nicht nur bezüglich der Massenbilanz sondern auch der Ökologie äußerst wichtig.
Diese Methode ermöglicht es uns auch erstmalig, kontaminations- und manipulationsfrei arbeiten zu können, was einen enormen Gewinn für die Datenqualität und eine Novität für die ökologische Forschung in vereisten Habitaten darstellt.“

June 23 2013

Österreichisches Pressefoto des Jahres an Katja Zanella-Kux

Katja Zanella-Kux gewinnt mit einem außergewöhnlichen MARS2013 Bild „kick-off“ den österreichischen Preis für Pressefotografie „Objektiv“ in der Kategorie Wirtschaft. Der Preis wurde heuer bereits zum 8.ten Mal vergeben und zeichnet Fotografen in sechs Kategorien aus.

Das Foto zeigt Analog-Astronaut Luca Foresta während des viertätigen Aufenthalts in „Station Payer“ als er kurz nach Sonneuntergang den Sand der Sahara in die Luft schleudert.

Gewinnerbild Objektiv 2013 Kategorie Wirtschaft (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

“Kick-off” Gewinnerbild des Objektiv 2013, Kategorie Wirtschaft von Katja Zanella-Kux Gewinner Objektiv 2013 (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Gernot Grömer, ÖWF Vorstand:

„Katja hat zurecht den Preis gewonnen. Sie begleitet das ÖWF seit 2010 und war im Februar 2013 gemeinsam mit uns 5 Wochen lang in der Nordsahara. Durch ihre Fotos bekommen die ÖWF Expedition ein Gesicht und vermitteln Faszination Mars Analog-Forschung. “

Wir gratulieren Katja ganz herzlich zum gewonnen Preis!

Gewinner Objektiv 2013 (c) APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Gewinner des Objektiv 2013: v.l.n.r. Michael Lang (APA-Chefredakteur), Ian Ehm (Kategorie-Sieger Kunst und Kultur), Christian Bruna (Kategorie-Sieger Chronik), Jürg Christandl (Kategorie-Sieger Innen- und Außenpolitik), Katja Zanella-Kux (Kategorie-Siegerin Wirtschaft), Heinz Stephan Tesarek (Gewinner des “Objektiv 2013″ sowie Kategorie-Sieger Fotoserien), Leonhard Foeger (Kategorie-Sieger Sport) und Peter Saak (Canon-Geschäftsführer).
(c) APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Alle Siegerbilder sind bei folgenden Ausstellungen zu sehen:

  • 19. Juni – 30. Juni 2013: Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt, Leyserstraße 6, 1140 Wien
  • 01. Juli – 01. September 2013, Hauptbücherei, Urban-Loritz-Platz 2A, 1150 Wien
  • 02. September – 29. Oktober 2013: Concordia Presseclub, Bankgasse 8, 1010 Wien
  • 30. Oktober – 25. November 2013: Congress Innsbruck, Rennweg 3, 6020 Innsbruck
  • 26. November 2013 – 31. Jänner 2014: OÖ Presseclub im OÖ Kulturquartier, Ursulinenhof Foyer, Landstraße 31, 4020 Linz

June 08 2013

SpaceUpParis im ESA Hauptquartier in Paris

Während in Wien der MARS2013 Science Workshop in den letzten Vorbereitungen war, machte ich mich auf den Weg nach Paris um beim SpaceUp Paris (24.-26. Mai 2013) teilzunehmen und ein bisschen über MARS2013 dort zu erzählen.

Einige ÖWF‘ler u.a. Olivia Haider oder Alexander Soucek waren schon letztes Jahr beim SpaceUpEU in Genk (Belgien) mit dabei. Aber was ist ein SpaceUp eigentlich? Hört sich ja fast nach einem neuen Modegetränk an, aber nein: ein SpaceUp ist eine Weltraum Un-Konferenz (Sprache der Veranstaltung ist Englisch). Also so wie eine Konferenz ohne eine zu sein. (um, hä?) Un-Konferenz (unconference) ist eine Veranstaltung bei der zwischen 50 und 150 weltraumbegeisterten und im Weltraumsektor tätige Personen teilnehmen und selbst das Programm machen. Das heißt, der Zeitplan und die Themen, also die ganze Struktur des Events wird vor Ort von den Teilnehmern selbst bestimmt und geformt. Jeder Teilnehmer wird ermutigt selbst einen Vortrag zu halten, egal über welches Thema, solange es mit Weltraum zu tun hat. So kann es passieren, dass neben vorbereiteten Themen auch spontan aus einer Diskussion beim Mittagsbuffet eine Idee zu einem Vortrag wird und am selben Nachmittag schon gehalten wird. Bei einem SpaceUp geht es daher um den Enthusiasmus der Teilnehmer und deren Flexibilität und Spontanität. Jeder kann an einem SpaceUp teilnehmen und so kommt es vor, dass sich neben Studenten und Space Enthusiasten auch der eine oder andere ISS Controller, ESA Mitarbeiter, Space-Tweep oder auch Astronaut dazugesellt.

The grid @ SpaceUp Paris

“The Grid” – hier trägt man seine Vorträge bei einer Un-Konferenz ein (c) @aprea

Der Ort dieses SpaceUp war sehr gut gewählt und wurde dankenswerterweise von der ESA gesponsert – ein ganzes Stockwerk im ESA HQ in Paris mit 2 großen Seminarräumen und weiteren Büros standen den Teilnehmern an diesem Wochenende zur Verfügung. Es ist ein wirklich tolles Gefühl durch diese “heiligen” Hallen zu schreiten, wo sonst die höchsten ESA Mitarbeiter und Generaldirektoren die Zukunft der europäischen Weltraumfahrt diskutieren und planen.

Bei diesem SpaceUp, dem bisher vierten in Europa, fanden sich fast 120 Teilnehmer aus 20 Nationen ein um gemeinsam über Weltraumthemen zu fachsimpeln, alte Freunde wiederzutreffen oder neue Freundschaften zu schließen. Die Space Community ist eine sehr offene und freundliche Gruppe und jeder ist willkommen.

Am Samstag, vor der vielberichteten Live-Schaltung zum MARS2013 Workshop in Wien, hatte ich die Gelegenheit ein bisschen über MARS2013 zu erzählen, viele unserer tollen Fotos herzuzeigen und konnte so das Publikum für unsere Analog Mars Mission begeistern.

Reinhard Tlustos während seines MARS2013 Vortrags

Reinhard Tlustos während seines MARS2013 Vortrags (c) @msbentley

Auch neben der eigentlichen Veranstaltung bildeten sich viele Gruppen, die abends gemeinsam Paris erkundeten und einige faszinierende Unterhaltungen über die diversen Weltraumthemen des Tages fortführten.

Kurzum: SpaceUp Paris war für mich mein erstes SpaceUp und ich kann ehrlich sagen, ich bin begeistert. Es ist einfach genial mit Gleichgesinnten aus aller Welt, mit Experten und Astronauten gleichermaßen, wie mit anderen Studenten über die verschiedensten Dinge zu diskutieren und vieles neues zu lernen während man internationale Freundschaften schließt. Eine direkte Empfehlung an alle Weltraum Enthusiasten an einem SpaceUp teilzunehmen, denn die nächste Space unconference kommt bestimmt und vielleicht auch einmal in Österreich! :)
Reinhard Tlustos

Weitere Informationen:

May 30 2013

MARS2013 Simulation als Ölgemälde

Zum Abschluss der MARS2013 Marokko Mars Analog Feldsimulation überreichte Sebastian Hettrich (ÖWF, MARS2013 Flugplanung) Gernot Grömer das selbstgemalte Ölgemälde MARS2013. Bereits während der MARS2013 Simulation malte Sebastian am 115x75cm großen Gemälde. Neben der kompletten Feldcrew, sind auch alle Personen, die im Mission Support Center tätig waren abgebildet. Auch der Gewinner Tweet „Let this inspire us to go as far as we can, and maybe one day reach for the stars” von Laura Roque (@lrqe)

Das Gemälde wird im ÖWF Spacesuit Labor dauerhaft zu sehen sein.

For the endeavour we dare,
For the passion we share,
For the sweat we give,
For the dream we live,
For the missions long gone,
And for all in future
to come.

Sebastian Hettrich

Ölgemälde MARS2013

Nahaufnahmen:
Nahaufnahme Camp Weyprecht bei NachtNahaufnahme MediaNahaufnahme MARS inkl. Tweet
Nahaufnahme Ground Support, IT/SDONahaufnahme FeldcrewNahaufnahme Flugplanung
Nahaufnahme FlugkontrollzentrumNahaufnahme RSS Raum

May 29 2013

Science Conference MARS2013 – Ergebnisse der Marokko-Mission liefern neue Impulse für die Mars-Analogforschung

Im Februar dieses Jahres fand unter der Leitung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) ein Mars Analog-Feldtest mit internationaler Beteiligung in Marokko statt. Am 25. und 26. Mai präsentierten die Forscher die Ergebnisse der ersten Datenanalysen auf der „Mars2013 Science Conference“ an der TU Wien.

Über 100 Mitarbeiter aus 23 Nationen forschten in der Nordsahara im Rahmen einer groß angelegten Marssimulation. Dabei untersuchten 17 sorgfältig ausgewählte Experimente Arbeitsabläufe, Hardware und Sicherheitsaspekte einer zukünftigen bemannten Expedition zum Roten Planeten. Erstmals wurden etwa die Verzögerungsfaktoren gemessen, die ein Mars-Astronaut im Raumanzug gegenüber einem Feldforscher ohne Raumanzug hat. Im Schnitt benötigen die meisten typischen Aktivitäten 1,3mal so lange wie ohne Anzug.


Video bei YouTube ansehen / Watch video on youtube

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Trotz der Einschränkungen, welche die Feldarbeit unter Raumfahrtbedingungen mit sich bringt, und bewusst ohne Vorkenntnisse der lokalen Geologie konnten die Forscher in sehr kurzer Zeit Wasseraktivität in der Testregion nachweisen. Daraus lässt sich schließen, dass die Suche nach Wasser auf anderen Planeten mit einer Kombination aus Astronaut und Rover wesentlich schneller und erfolgreicher gelingen kann als mit ausschließlich robotischen Methoden.

Mit der Wärmebildmessung konnte eine neue Strategie zur Entdeckung von Höhleneingängen erfolgreich angewandt werden. Ebenso testeten Analogastronauten ein aufblasbares Notfall-Zelt für Astronauten von der Technischen Universität Wien und drei robotische Fahrzeuge.

Alain Souchier erklärt Cliffbot experiment (c) ÖWF (Rafael Stanuch)

Alain Souchier erläutert sein Cliffbot experiment (c) ÖWF (Rafael Stanuch)

Neu ist auch die Erhebung statistischer Daten über die Verletzungsrisiken bei Mars-Simulationen. Daraus soll in Zukunft eine Datenbank entstehen, welche eine Prognose von Verletzungsrisiken bei Feldversuchen ermöglicht. So haben Feldforscher ein etwa vierfach erhöhtes Verletzungsrisiko bei Bagatellverletzungen gegenüber dem Personal des Kontrollzentrums, während die Stressbelastung vergleichbar ist. Dr. Gernot Grömer, ÖWF-Vorstand resümiert: “MARS2013 hat gezeigt, dass auch ein kleines Land wie Österreich – hier zusammen mit Partnern aus 23 Nationen – wertvolle Beiträge in den spannendsten Bereichen der Raumfahrt liefern und damit die nächste Generation von Forschern inspirieren kann. Mit entsprechender politischer Unterstützung könnten wir damit einen Spitzenplatz in der europäischen Marsforschung anpeilen.” Insgesamt 50 Teilnehmer nahmen an den zahlreichen Fachvorträgen sowie an einem Plenary Workshop teil und verfolgten eine Liveschaltung zu dem „SpaceUp Paris“ im ESA Hauptquartier. Bereits im Vorfeld trafen sich die Leiter der beteiligten Forschungseinrichtungen und diskutierten eine verstärkte Positionierung von Analogforschung in den Weltraumwissenschaften.

Puli Rover & Aouda.X (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Ungarischer Google Lunar X-Prize Rover mit dem Aouda.X Mars-Anzug. (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Die Forscher werden ihre Erfahrungen aus der Mars2013-Mission nun in die Entwicklungsarbeit weiterer Projekte für bemannte Marsexpeditionen einfließen lassen. Einige Teilnehmer werden ihre Ergebnisse außerdem in einer Special Edition des renommierten Fachjournals “Astrobiology” publizieren. Einzigartiges Bildmaterial von der Expedition finden Sie hier: mars2013.oewf.org

May 06 2013

Neues Video: WLAN auf dem Mars – Hauptgewinn des Lancom Extraordinary-Wettbewerbs

Letzten Dezember gewann das Österreichische Weltraum Forum den Extraordinary Wettbewerb der Firma Lancom Systems. Gesucht waren die außergewöhnlichsten Einsatzorte von Lancom Kommunikations-Hardware. Als Hauptgewinn wurde nachfolgendes Video mit dem Titel „WLAN auf dem Mars“ produziert.
Im Video wird sieht man wie WLAN für die Kommunikation unsere Mars Analog Simulationen eingesetzt wird. Der Film wurde während der MARS2013 Marokko Mars Analog Feld Simulation im Februar 2013 gedreht.


Video bei YouTube ansehen / Watch video on youtube

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Danke an all unsere Freunde, Fans und Follower fürs abstimmen. Ohne euch hätten wir den Hauptpreis nicht gewonnen.

Über LANCOM
LANCOM Systems GmbH ist ein führender deutscher Hersteller zuverlässiger Netzwerklösungen mit den Schwerpunkten sind Remote-Access und Standortvernetzung auf Basis virtueller privater Netzwerke (VPN) sowie drahtlose Netzwerke. Als Unternehmen engagiert sich LANCOM in vielfältiger Weise auch für Projekte aus der Wissenschaft, so ist die Firma auch ist Kooperationspartner im preisgekrönten deutschen Forschungsprojekt Mobile Access.
Website: www.lancom-systems.de

May 04 2013

ÖWF Mars-Projekte im britischen “All About Space” Magazin

SpaceAnswer Magazine Issue 12Das britische Magazin “All About Space” hat diesen Monat eine Ausgabe dem Thema “Destination Mars” gewidmet. Zusammen mit Robert Zubrin von der Mars Society gibt ÖWF Vorstand Gernot Grömer darin einen Einblick in den aktuellen Stand bemannter Flüge zum Roten Planeten. Dazu gehören – abseits der stagnierenden Pläne der Raumfahrtagenturen- private Initiative von technisch durchdachten Konzepten wir “Inspiration Mars” des amerikanischen Weltraumtouristen Dennis Tito bis zu den überaus ambitionierten Plänen von “Mars One”. Diese Initiative ist eine Gruppe um den Niederländer Bas Lansdorp, dessen Chancen auf eine Realisierung als eher zweifelhaft eingeschätzt dürfen.

ÖWF Projekte werden zunehmend auch auf internationaler Ebene wahrgenommen – neben den wissenschaftlichen Publikationen – auch in den Populärwissenschaften bis hin zu einem bevorstehenden großen Beitrag im amerikanischen Traditionsmagazin “Popular Science”, welches in 45 Ländern vertrieben wird und mit der alleine mit der Printausgabe mehr als 6 Millionen Leser erreicht.

“Solche Beiträge zeigen uns, dass das wissenschaftliche und öffentliche Interesse an bemannten Mars-Expeditionen in den letzten Jahren kräftig gestiegen ist”,

meint Gernot Grömer,

“unsere Aufgabe ist es, dieses Interesse in einen raumfahrtpolitischen Auftrag zu transformieren.”

SpaceAnswers Seite 22 Interview mit Gernot Groemer

April 21 2013

Interview mit Nina Sejkora über Unicamp & MARS2013

Nina Sejkora hat schon zweimal am Uni Camp für Jugendliche zwischen 15 & 18, wo sie jeweils eine Woche lang in die Welt der Wissenschaft reinschnuppern konnte, teilgenommen. Mittlerweile studiert sie Physik in Innsbruck, ist ÖWF Mitglied und Principal Investigator für das MARS2013 Studentenexperiment Peniculus.

Nina Sejkora im Mission Support Center Innsbruck. (c) ÖWF (Daniel Föger)

Nina Sejkora im Mission Support Center Innsbruck. (c) ÖWF (Daniel Föger)

ÖWF: Nina, wie bist du auf das Unicamp aufmerksam geworden und wie waren die Wochen für dich?
Das erste Mal beim Uni Camp war ich 2011. Damals hat meine Mutter mich darauf aufmerksam gemacht. Ich war sofort begeistert von der Idee und wusste sofort, dass der Astrophysik-Workshop ideal für mich war, also hab ich mich angemeldet. Die Woche hat mir dann so gut gefallen, dass ich mir, nach  dem Ende des Uni Camps 2011, sicher war, dass ich im nächsten Jahr wieder mitmachen wollte.
Das Uni Camp 2012 wies einige Unterschiede zu dem im Vorjahr auf. Doch das bedeutet nicht, dass es nicht trotzdem eine tolle Woche war. Ein Unterschied, wahrscheinlich sogar der Hauptunterschied, bestand in der Aufgabenstellung. Während wir 2011 eine (fiktive) robotische Mission zum Saturnmond Enceladus planten, war die Aufgabe 2012 wesentlich praxisnaher. Diesmal war es nicht mit der bloßen Planung auf dem Papier getan, sondern wir mussten uns für ein Experiment entscheiden (an sich schon kein sehr einfacher Prozess, da das Experiment interessant, aber mit unseren Mitteln machbar sein sollte), dieses planen und die nötige Hardware bauen. Und das in nur einer Woche!
Ein Höhepunkt der Woche kam gleich am Anfang. Am Montag mussten wir früh aufstehen (was manchen schwer viel), doch wir wurden dafür belohnt. Wir sahen uns, anlässlich der Landung von Curiosity, den Live-Stream aus dem Jet Propulsion Laboratory an und fieberten während den „seven minutes of terror“ mit den Ingenieuren und Wissenschaftlern mit. Die erfolgreiche Landung und Curiosity’s erste Bilder vom Gale Crater wurden von uns mit einem Sekt-Frühstück gefeiert. Was auch einigen in Erinnerung bleiben wird, sind die Verwicklungen, die sich ergeben, wenn Raketen in Bäumen landen, oder wie viel Spaß man haben kann, wenn man im Toys ‘R Us nach einem Spielzeug mit geeignetem Motor sucht…

ÖWF: Oh! Ihr habt die Spielzeuge nur gekauft, um an den jeweiligen Motor zu kommen? ;)
Genau ;)

ÖWF: Wirst du 2013 wieder beim Unicamp dabei sein?
Ich weiß nicht, ob ich als Teilnehmerin beim Uni Camp 2013 vom 4. bis 10. August in Innsbruck dabei sein werde aber ich bezweifle es. Ich habe mich jedoch für das Femtech Sommerpraktikum beim ÖWF beworben und wenn ich die Stelle bekomme, wäre ich als Betreuerin beim ÖWF Workshop “Astrophysik – Mission to the Edge” dabei. Hierbei geht’s um eine der geheimnisvollsten Regionen des Sonnensystems, die jenseits der Umlaufbahn des Neptuns beginnt: Der Kuipergürtel, eine Art “zweiter Astroidengürtel”, dessen bekanntester Vertreter der Zwergplanet Pluto ist. Millionen von Kometen und Astroiden ziehen dort ihre Bahnen, oft knapp außerhalb der Reichweite unserer besten Teleskope. Beim Uni Camp 2013 soll ein Missionskonzept für eine unbemannte Asteroidenmission geplant werden, die genau diesen “weißen Flecken” auf unserer astronomischen Landkarte erforscht.

ÖWF: Seit wann begeistert dich die Astrophysik?
Astronomie interessiert mich schon lange, schon als ich klein war hat mein Vater mir die Sterne und Planeten gezeigt. Ich habe letztens sogar eine Zeichnung von mir gefunden, die ich gezeichnet habe, als ich noch nicht ganz 4 Jahre alt war. Auf der Rückseite hat meine Mutter vermerkt, dass es dich dabei um „Jupiter, Pluto, Sterne, Meer, Seesterne“ handelt :). Dass Astrophysik jedoch das Feld ist, in dem ich später einmal arbeiten und forschen möchte, ist mir erst seit wenigen Jahren klar. Ich glaube sogar, dass das Uni Camp einen nicht unwesentlichen Einfluss auf meine Entscheidung gehabt hat :).

Die beiden Solarzellen des Peniculus Experiment inMarokko gemeinsam mit anderen MARS2013 Experimenten.(c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Die beiden Solarzellen des Peniculus Experiment inMarokko gemeinsam mit anderen MARS2013 Experimenten. (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

ÖWF: Du warst am MARS2013 Studentenexperiment Peniculus beteiligt. Was war das genau für ein Experiment und welche Rolle hast du dabei ausgefüllt?

Zuerst möchte ich etwas zur Entstehungsgeschichte von Peniculus sagen. Dr. Gernot Grömer hat uns erzählt, dass der größte Feind von Solarzellen am Mars der Sand ist. Bei den beiden Mars Rover Spirit und Opportunity hatte man erwartet, dass die Stromversorgung nach wenigen Monaten aufgrund der zu dicken Staubschicht auf den Solarpanelen abbricht. Opportunity ist nur deshalb nach neun Jahren immer noch funktionstüchtig, weil seine Solarzellen von Staubteufeln gereinigt wurden. Aufgrund dieser Informationen überlegten wir uns, dass es doch vernünftig wäre, die Zellen automatisch reinigen zu lassen, da man sich ja nicht immer auf so günstige Fügungen, wie einen Staubteufel zur rechten Zeit verlassen möchte.
Also bauten wir zwei Holzrahmen für die zwei Solarzellen des ÖWF und statteten eine davon außerdem mit zwei motorgetriebenen Bürsten aus, die die Oberfläche von Sand befreien sollten. Ursprünglich hatten wir beabsichtigt Peniculus so zu programmieren, dass er sich automatisch jeden Tag für einige Minuten einschaltet, doch dafür reichten Zeit und personelle Ressourcen nicht aus. Um verwertbare Daten von dem Experiment zu bekommen, schlossen wir an jede Solarzelle ein Voltmeter an, um zu sehen, ob sich der Energieoutput der gesäuberten Zelle gegenüber der ungesäuberten verbesserte. Meine Hauptaufgabe während des Uni Camps war, zusammen mit Vanessa, anhand eines mathematischen Modells eine wissenschaftliche Prognose zu stellen, welche Ergebnisse wir uns von dem Peniculus-Experiment erwarteten.
Am Ende von MARS 2013 stellte sich jedoch heraus, dass unsere Prognose sich nicht erfüllte. Der Energieoutput von gesäuberter und ungesäuberter Zelle war am Ende genau gleich.
Übrigens, die Namensfindung für unser Experiment war mindestens genauso interessnt. Der Name auf den sich das Team schließlich einigte, „Peniculus.X“ stammt aus dem Lateinischen: „peniculus“ bedeutet kleine Bürste und das „X“ steht für „Experiment“.

ÖWF: Marokko, Innsbruck, MARS2013 – wie war das für dich? Wie lief die Zusammenarbeit?

Nina (ganz rechts) im Flightplan Raum im Mission Support Center. (c) ÖWF (Daniel Föger)

Nina (ganz rechts) im Flightplan Raum . (c) ÖWF (Daniel Föger)

Ich war nicht in Marokko, doch ich war die ganzen vier Wochen im Mission Support Center, als Mitglied des Flightplan Teams. Anfangs (im Herbst 2012) war ich noch als Mitglied des Remote Science Support (RSS) Teams eingeteilt, doch nachdem Flightplan so stark unterbesetzt war, kam ich in dieses Team. Die Arbeit bei MARS 2013 war eine wunderbare Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte.
Die Zusammenarbeit zwischen Feld und MSC lief, nach einigen Startschwierigkeiten in der Prep-Week, sehr gut. Nach dem Ende der ersten Woche waren die größten Schwierigkeiten bezüglich interner Kommunikation im MSC und der Kommunikation mit der Field Crew identifiziert und auch großteils beseitigt. Flightplanning war zwar besonders am Anfang viel Arbeit, doch, bis auf gewisse Unstimmigkeiten, die nun mal auftreten, wenn so viele Leute zusammenarbeiten, lief die Zusammenarbeit gut.

ÖWF: Vielen Dank, Nina, dass du dir etwas Zeit für das Interview genommen hast. Viel Erfolg und Spaß weiterhin mit der Astrophysik! :-)

Weitere Informationen:

February 28 2013

MARS2013 Menschen: Jane MacArthur aus Grossbritannien

INTERVIEW mit JANE MacARTHUR aus GROSSBRITANNIEN

(c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

(c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Team & Aufgabe(n)

Jane MacArthur aus Großbritannien ist Teil des Remote Science Support (RSS) Teams während der MARS2013 Mission und Principal Investigator (PI) für das MEDIAN Experiment. Ihr Team erhält wissenschaftliche Daten direkt von der Mission in Marokko und koordiniert die Verbreitung und Analyse dieser Daten  mit den PIs der verschiedenen Experimente. Für einige den internen ÖWF-Experimente, vor allem für geologische Untersuchungen, erstellt das RSS-Team detaillierte Karten auf Basis  der erhaltenen Daten.

Weltraum & MARS2013

Was war dein erster Kontakt mit dem Thema Weltraum / Astronomie / Analogforschung?

Ich habe als Teenager alles über den Weltraum verfolgt, was ich verfolgen konnte, und war schon als kleines Kind vom Nachthimmel begeistert. Aber erst der Besuch eine Space Shuttle Start im Juli 2011 war ausschlaggebend darin, daß ich mich um ein Platz beim UCL (University College London) beworben habe und das Masterstudium in Planetenwissenschaften im September 2012 begann. 

Wann hast du erfahren, dass es das ÖWF gibt?

Ich bin Jan Klauck, vom ÖWF Berlin, beim ISS Symposium Mai 2012 in Berlin begegnet. Um Teilnahme beim Symposium habe ich mich beworben, nachdem ich ein Tweet eines Freundes darüber gesehen habe.

Wie hast du von der  “MARS2013” Mission gehört?

Jan hat mir vom „Announcement of Opportunity“ für MARS2013 erzählt, und daß das ÖWF auch sehr gern Studenten an Bord haben möchten. Als ich wusste, dass ich einen MSc in September anfangen würde, habe ich mit einem anderen Weltraum-Freund, Nick Howes, gesprochen, der diese großartige Idee für ein Mars-Experiment hatte, und so war MEDIAN geboren.

Warum hast du dich dafür entschieden, daran teilzunehmen?

Für mich war es eine tolle Möglichkeit, ein Experiment für ein Mission zu entwerfen, aufzubauen und zu testen, und dazu auch noch mein weiteres geologisches Wissen für mit Hilfe des RSS-Team zu verbessern.

Was war dein erster Eindruck von der Arbeit mit dem ÖWF-Team?

Eine großartige, internationale Mischung von begeisterten und engagierten Menschen.

Was ist dein persönliches Ziel für diese Mission?

Nützliche Daten für mein Experiment zu sammeln, so viel wie möglich von den anderen Experimenten, Karten- und geologischen Projekten zu lernen, die Prozeduren und das Teamwork, die für so eine umfangreiche Mission notwendig ist, zu erleben, und auch viele neue Menschen mit ähnlichen Interessen zu kennenzulernen.

Beruf, Freizeit & Familie

Das mache ich beruflich:

Ich bin staatlich geprüfte Bilanzbuchhalterin, freischaffende Violinistin und habe meine eigene Firma mit mehr als 140 Kunden. Gleichzeitig studiere ich in nebenbei für einen MSc in Planetenwissenschaften beim University College London. Außerdem bin ich qualifizierte Fitnesstrainerin, Crossfittrainerin und Sportmasseurin.

Ein typischer Tag in meinem Leben sieht so aus:

Es gibt keinen “typischen Tag” in meinem Leben. Einen großer Teil meiner Zeit verbringe ich vor dem Computer, außer wenn ich Unterricht oder Kundenbesprechungen habe. Ich versuche dreimal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen, ab und zu ein Konzert zu spielen, mich mit Freunden zu treffen usw.

So verbringe ich meine Freizeit:

Ich habe fast keine Freizeit, wenn ich welche hätte, dann würde ich Salsa tanzen gehen.

Meine Freunde würden mich so beschreiben:

Es hängt davon ab, welche Freunde von mir sprechen, weil nicht viele Leute wissen alles, was ich so treibe … Verrückt, zuverlässig, vertrauenswürdig, man weiß nie, was sie nächstes tut…

Ich über mich

Diese Dinge sind mir wichtig:

Lernen, Freizeit, gute Freunde, Sport, Musik, Salsa.

Was mich verrückt macht:

Wertende Menschen.

Etwas, das ich niemals tun würde:

Alles was mit einem Todesrisiko höher als 20% verbunden ist. Ich bin auch nicht sicher, ob man mich zum Fallschirmspringen überreden könnte.

Um mich zu entspannen, brauche ich unbedingt:

Eine Massage und keine dringenden Abgabetermine.

Dafür lasse ich alles stehen und liegen: 

Die Antarktis zu besuchen.

Etwas, das mein Leben verändert hat:

Beim letzten Start des Space Shuttles und danach beim ATV-Tweetup teilzunehmen.

Ziel(e) & Motto

Etwas, das ich gerne lernen oder erreichen würde:

Ich möchte gerne alles lernen. Aber das ist unmöglich, daher gebe ich mich damit zufrieden, so viel Wissenschaft wie möglich zu lernen, damit ich die großen Fragen besser verstehe, und sollte das nicht möglich sein, zumindest die Antworten darauf.

Mein Motto / Ein Sprichwort,mit dem ich mich identifizieren kann:

„Die Idee ist, so spät wie möglich jung zu sterben.”  “Und am Ende sind es nicht die Jahre in deinem Leben, die zählen. Es ist das Leben in deinen Jahren“

 

MARS2013 Bild des Tages

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Ein Schritt näher. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

18 Tag 18: 28. Februar 2013
Menschen. Eine erfolgreiche Mission MARS2013 geht zu Ende. Wir möchten allen Beteiligten unseren Dank aussprechen: allen Freiwilligen, unseren Sponsoren, unseren Spendern, und dem Volk von Marokko – welches eine wunderbarer Gastgeber war. Wir sind dem Mars ein Schritt näher gekommen! (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

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Wohin führt unsere Reise? (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

17 Tag 17: 27. Februar 2013
Wohin gehen wir? Der Weg in die Zukunft ist ungewiss für die Menschheit. Aber genauso wie unsere Vorfahren die sicheren Höhlen für neue Welten verlassen haben, werden auch wir weitergehen, trotz der Risiken und Zweifel. Neugier und Notwendigkeit werden uns motivieren, dass Weltall zu erforschen. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

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MARS2013 reist um die Welt. (c) OeWF

16 Tag 16: 26. Februar 2013
MARS2013 reist um die Welt. Wenn wir zu fremden Welten in unserem Sonnensystem reisen wollen, müssen wir zuerst Plätze auf der Erde besuchen. Muhammad Shadab Khan, ein Voluntär bei MARS2013, gibt eine Präsentation über unsere Feldsimulation in Marokko für Studenten am „Babu Banarasi Das National Institute of Technology and Management” in Indien. Schülern und Studenten neue Welten und Ideen zu offenbaren, ist die beste Investition, die wir in die Zukunft der Weltraumforschung machen können. (c) OeWF

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Ein einfaches Rad hilft bei der Erforschung des Mars. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

15 Tag 15: 25. Februar 2013
Ein einfaches Rad hilft bei der Erforschung des Mars. Die ersten Beweise zur Existenz des Rades als Hilfsmittel datieren 8000 Jahre zurück. Im CLIFFBOT Experiment heute werden für einen Roboter zwei Räder benutzt, um schwer zugängliche Stellen auf einem fremden Planeten zu erreichen und geologisch interessante Schichten zu untersuchen. Wir fragen uns: Was werden wir in 8000 Jahren benutzen? (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

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Ein unüberwindbares Hindernis? (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

14 Tag 14: 24. Februar 2013
Es ist weit auf die andere Seite, oder? Dieser Graben scheint ein schwierig zu meisterndes Hindernis für den Analog Astronauten zu sein, genau wie die Entfernung zwischen der Erde und Mars. Wir haben schon Rovers dorthin entsandt aber Menschen auf den Mars zu transportieren, ist bis jetzt ein unüberwindbares Problem. Was brauchen wir? Bessere Raketen oder die unbedingte Entschlossenheit, zum Mars zu wollen? (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Ein Analog-Astronaut überquert eine Salztonebene. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Ein Analog-Astronaut überquert eine Salztonebene. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

13 Tag 13: 23. Februar 2013
Ein Analog-Astronaut im Aouda.X Raumanzug-Simulator überquert eine Salztonebene in der Nähe von Station Payer. Die Oberfläche weist das markante Muster eines ausgetrockneten Sees auf. Satellitenbilder von dem Mars Global Surveyor und dem Mars Reconnaissance Orbiter zeigen ähnliche Muster in Kratern auf der Oberfläche von Mars – möglicherweise Beweis dafür, dass flüssiges Wasser einmal auf dem Planeten existiert haben könnte. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Nachthimmel über Camp „Weyprecht" (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Nachthimmel über Camp „Weyprecht” (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

12 Tag 12: 22. Februar 2013
Klarer Nachthimmel über Camp „Weyprecht“. Im Vergleich zu europäischen Städten gibt es in Marokko kaum Lichtverschmutzung. Für die „Globe at Night“ Beobachtungen wurden im Camp die großen Scheinwerfer ausgeschalten, um den Nachthimmel in seiner ursprünglichen Schönheit zu betrachten. Nicht nur die Milchstraße leuchtet in einer selten gesehenen Helligkeit, auch den Kleinen Waagen kann man klar erkennen. Im Vordergrund misst der ungarische Hunveyor Lander aktuelle Wetter- und Umweltdaten. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. (C) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. (C) OeWF (Katja Zanella-Kux)

11 Tag 11: 21. Februar 2013 Das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ist ein wichtiges Thema für zukünftige Marsmissionen und Grund für mehrere Experimente bei MARS2013. Wir müssen testen und verbessern, wie wir optimal mit Rovern und Robotern auf planetarischen Missionen zusammenarbeiten können. Hier folgt der Analog Astronaut dem Magma Rover, der mit einem Laser ausgestattet ist, um mikrobielles Leben zu entdecken. Die kurze Antwort ist: Wir brauchen uns gegenseitig. Die lange Antwort ist: Wir brauchen uns gegenseitig. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

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Der Rote Planet. (C) OeWF (Katja Zanella-Kux; False-colored OeWF)

10 Tag 10: 20. Februar 2013 Der Rote Planet. Unser Nachbarplanet Mars hat seinen Spitznamen von dem relativ hohen Anteil von Eisenoxiden, also Rost, im Staub und in Steinen welches über Jahrmillionen produziert wurde und in unterschiedlich dicken Schichten die Oberfläche bedeckt. Der Analog Astronaut ist hier auf dem Weg die Gegend zu erforschen. Was ist in dem Graben? Was erwartet ihn hinter dem Hügel? Die Menschheit will Antworten. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux; False-colored OeWF)

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Nichts entgeht uns. (c) OeWF

9 Tag 9: 19. Februar 2013 Nichts entgeht uns. Um Forschung ernsthaft zu betreiben braucht man akribische Fähigkeiten zum Aufzeichnen von Daten und Beobachtungen. In diesem „Bild des Tages“ zeigen wir Ihnen einen kleinen Kartenausschnitt mit allen Experimenten und Abläufen, die in einem 2 mal 2 Kilometer kleinen Forschungsgebiet durchgeführt worden sind. Die Wüste war niemals bunter. (c) OeWF

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Ein buntes Vorhaben. (c) OeWF (Matthias Schmitt)

8 Tag 8: 18. Februar 2013 Ein buntes Vorhaben: Menschen, Zeitdauer und Mittel. Zeit und Ressourcen auf dem Mars sind kostbares Gut und deshalb muss diese Mission bis ins kleinste geplant werden. Das Flightplan Team ist die Verbindung zwischen Wissenschaftlern und den Flight Controllern. Sie nehmen die Vorgaben und Anfragen von Wissenschaftsteams und erstellen einen Arbeitsplan. Damit erhalten die Astronauten genügend Zeit und die notwendigen Mittel für eine erfolgreiche Ausführung. (c) OeWF (Matthias Schmitt)

Analog-Astronauten Luca Foresta (li) und Daniel Schildhammer (re). (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Analog-Astronauten Luca Foresta (li) und Daniel Schildhammer (re). (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

7 Tag 7: 17. Februar 2013
Aufbruch in ein neues Abenteuer. Luca Foresta (links) und Daniel Schildhammer (rechts) sind zwei von insgesamt drei Analog-Astronauten bei MARS2013. Luca wird heute gemeinsam mit drei Feld-Crew Mitgliedern in den Süden aufbrechen zur Station „Payer“. 80 km vom Camp „Weyprecht“ entfernt, wird drei Tage lang mit dem Aouda.X Mars Simulationsanzug die südliche Gegend erforscht. Eine echte Herausforderung für das gesamte MARS2013 Team in Marokko und Innsbruck. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

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Marsforscher in einer fremden Welt. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

6 Tag 6: 16. Februar 2013
Marsforscher in einer fremden Welt. Auch unser Heimatplanet Erde bietet eine Vielfalt von zu entdeckendem Neuen und Marokko mit seiner reichhaltigen Kultur ist keine Ausnahme. Aus Anlass des traditionellen „Captain’s Dinner“ luden unsere großzügigen Gastgeber zur Vorführung eines landesüblichen Tanzes ein. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Flight Director Assistant Michael Taraba; Johannes Ellmerer, Geschäftsführer der Rettung Innsbruck; Flight Director Alexander Soucek; Counselor Kamal Arifi, Vertreter der Marokkanischen Botschaft (v.l). (c) OeWF (Paul Santek)

Flight Director Assistant Michael Taraba; Johannes Ellmerer, Geschäftsführer der Rettung Innsbruck; Flight Director Alexander Soucek; Counselor Kamal Arifi, Vertreter der Marokkanischen Botschaft. (c) OeWF (Paul Santek)

5 Tag 5 : 15. Februar 2013
Ehrengäste im Mission Support Center: Flight Director Assistant Michael Taraba;  Johannes Ellmerer, Geschäftsführer der Rettung Innsbruck und “Hausherr” des MSC; Flight Director Alexander Soucek; Counselor Kamal Arifi, Vertreter der Marokkanischen Botschaft  (v.l.).

Vizekanzler Außenminister Dr. Michael Spindelegger und Tirols Landeshauptmann Günther Platter übermittelten ihre Grußbotschaft und besten Wünsche an das MARS2013 Team; sie konnten aus terminlichen Gründen am “landing day” nicht teilnehmen. (c) OeWF (Paul Santek)

Aouda.X wird mit Terbium-Mikrokügelchen kontaminiert. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Aouda.X wird mit Terbium-Mikrokügelchen kontaminiert. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

4 Tag 4 : 14. Februar 2013
Am Aouda.X Raumanzug Simulator (im Vordergrund) werden teilweise Terbium-Mikrokügelchen aufgebracht. Danach wird der Analog-Astronaut einige Proben aus der Umgebung aufnehmen. Die Proben werden dann auf Spuren der Terbium-Mikrokügelchen untersucht, um festzustellen, ob eine Übertragung (Kontamination) während der Aufnahme der Proben stattgefunden hat. Diese Experiment wurde vom Jet Propulsion Laboratory der NASA entwickelt und hat zum Ziel die Übertragungswege und -häufigkeit auf Proben zu messen um für zukünftige Marsmission die Kontaminationsproblematik reduzieren zu können. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Aouda.X führt ein geologisches Experiment durch.

Aouda.X führt ein geologisches Experiment durch. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

3 Tag 3 : 13. Februar 2013
Homo Faber erforscht den Mars. Während eines EVAs (Außenbordaktivität) benutzt der Analog Astronaut im experimentellen Raumanzug Aouda.X einen einfachen Hammer, um “Marsgestein” für ein geologisches Experiment zu zerkleinern. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Das gesamte Team des Mission Support Center in Innsbruck während des Telefonanrufs von Astronaut Chris Hadfield.

Das gesamte Team des Mission Support Center in Innsbruck während des Telefonanrufs von Astronaut Chris Hadfield.

2 Tag 2 : 12. Februar 2013
Gelungene Überraschung im Mission Support Center in Innsbruck, sowie für das Team in Marokko. Eine Stunde vor dem Beginn der Simulation rief uns Astronaut Chris Hadfield direkt von der Internationalen Raumstation an, um uns alles Gute für den Start der Simulation zu wünschen. Das gesamte Team in Innsbruck und Marokko war begeistert. Danke Chris Hadfield und wir wünschen dir auch eine erfolgreiche Mission.
(c) OeWF (Paul Santek)

&Oouml; Fahne wird in den analogen Marssand in Marokko gesteckt. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Aufstellen der ÖWF Fahne in den analogen Mars Sand. (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

1 Tag 1 : 11. Februar 2013
Wir sind erfolgreich auf dem “Mars” gelandet! Der Analog Astronaut Daniel Schildhammer im Aouda.X Raumanzugsimulator äußerte die folgenden Worte zum Auftakt der Simulation: “Zu glauben, dass eine kleine Gruppe von ambitionierten Menschen die Welt nicht verändern kann, ist ein Fehler. In Wirklichkeit ist dies die einzige Art und Weise, in der etwas geschieht.” (c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

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February 26 2013

MARS2013 Menschen: Tibor Pacher aus Ungarn

INTERVIEW mit TIBOR PACHER aus UNGARN

(c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

(c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Team & Aufgabe(n)

Tibor Pacher kommt aus Ungarn und wohnt zur Zeit sowohl in Norddeutschland als auch in Budapest. Er ist Gründer und Teamleiter des offiziellen Google Lunar X-PRIZE Teams „Puli Space“ und leitender Wissenschaftler der PULI ROVER Experimente bei der MARS2013 Mission in Marokko.

Weltraum & MARS2013

Was war dein erster Kontakt mit dem Thema Weltraum / Astronomie / Analogforschung?

Als Kind habe ich einen wunderschönen Sternenhimmel am Plattensee in Ungarn gesehen, nach einem Freilicht-Kino Abend. Ich weiß es allerdings nicht mehr, ob dieses Erlebnis oder Raumschiff Orion & Captain McLane zuerst kam. 

Wann hast du erfahren, dass es das ÖWF gibt?

Ich habe von der Rio Tinto Expedition gelesen, wo auch ein Google Lunar X-Prize Team dabei war, nämlich White Label Space.

Wie hast du von der  “MARS2013” Mission gehört?

Im Frühsommer hat ein PULI Kollege in die Runde geworfen, da müssten wir doch hin.

Warum hast du dich dafür entschieden, daran teilzunehmen?

MARS2013 ist ein Weltklasse Projekt – und für uns als PULI Team bietet es eine hervorragende Möglichkeit, unsere Ideen unter sehr schweren Bedingungen zu testen.

Was war dein erster Eindruck von der Arbeit mit dem ÖWF-Team?

Professionalität trifft auf Begeisterung :-) – einfach klasse!

Was ist dein persönliches Ziel für diese Mission?

Dass mein Team die Aufgaben mit der gleichen Professionalität löst wie das ÖWF-Team – und dass unser PULI Rover seine Aufgaben gut erledigt.

Beruf, Freizeit & Familie

Das mache ich beruflich:

Ich bin ursprünglich promovierter Physiker, bestreite allerdings meinen Lebensunterhalt zur Zeit als freier Berater für Rechnungswesen-Prozesse und deren Implementierung mit SAP-Software in (meistens etwas größeren) Unternehmen.

Ein typischer Tag in meinem Leben sieht so aus:

Augen geöffnet, Mails geprüft (OK, der Kaffee kommt in der Regel vorher), dann unter Umständen ein Kundeprojekt und immer wieder PULI :-) wenn nicht gerade interstellare Raumfahrt oder E.T. die Themen sind.

So verbringe ich meine Freizeit:

Ich lese gerne, manchmal gucke ich fern, gehe aber lieber ins Kino – mit meiner besseren Hälfte.

Familienstand:

Obwohl geschieden, jetzt bin ich wieder glücklich mit einer phantastischen Frau an meiner Seite. Und ich bin auch der stolze Vater von zwei klasse Kindern.

Meine Freunde würden mich so beschreiben:

Etwas verrückt, aber ansonsten ist ganz OK der Bursche!

Ich über mich

Diese Dinge sind mir wichtig:

Ehrlichkeit, Demut vor den wichtigen Dingen im Leben, aufrichtige Liebe in der Familie.

Was mich verrückt macht:

Gemeine Lügen und feige Aktionen unter der Gürtellinie.

Etwas, das ich niemals tun würde:

Jemandem bewusst Leid zufügen.

Eine wichtige Sache, die andere Leute über mich wissen sollten:

Mit 16 habe ich beschlossen, den Hyperraumsprung in meinem Leben zu bewerkstelligen. Da habe ich noch einige Jahre zu tun…

Um mich zu entspannen, brauche ich unbedingt:

Ruhe.

Dafür lasse ich alles stehen und liegen: 

Meine Kinder und meine Königin.

Etwas, das mein Leben verändert hat:

Der Tod meines Vaters

Was ist das Ungewöhnlichste, Herausforderndste, Aufregendste, Beängstigendste, Witzigste, das du jemals erlebt hast?

Das ist eine gemeine Frage – und das Herausforderndste, was ich erlebt habe… 

Ziel(e) & Motto

Etwas, das ich gerne lernen oder erreichen würde:

Orgel und Theremin spielen können. (Ein Theremin ist ein Anfang des 20. Jahrhunderts erfundenes elektronisches Musikinstrument, das mit Hilfe elektromagnetischer Felder berührungslos gespielt wird.)

Mein Motto / Ein Sprichwort,mit dem ich mich identifizieren kann:

„Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Von Hermann Hesse, im September 1960, etwa drei Monate vor meiner Geburt.

 

February 21 2013

MARS2013 Menschen: Alain Souchier aus Frankreich

INTERVIEW mit ALAIN SOUCHIER aus FRANKREICH

(c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

(c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Team & Aufgabe(n)

Alain Souchier kommt aus Frankreich und ist Präsident der französischen Landesgruppe der „Mars Society.“ Er nimmt an MARS2013 als einer der vielen Projektleiter der wissenschaftlichen Experimente mit dem Projekt CLIFFBOT Rover teil. Alain war in der ersten Simulationswoche vor Ort in Marokko sein, um dessen Funktionstüchtigkeit zu prüfen und steht nun — falls nötig — für Problemlösungen während der Simulation zur Verfügung.

Weltraum & MARS2013

Was war dein erster Kontakt mit dem Thema Weltraum / Astronomie / Analogforschung?

Ich war schon als Kind an Astronomie interessiert und habe mich 1957, mit 10 Jahren, der Luftfahrttechnik angenommen, als der Wettlauf ins All begann. 

Wann hast du erfahren, dass es das ÖWF gibt?

Hauptsächlich durch die AustroMars Mission bei der MDRS (Mars Desert Research Station).

Wie hast du von der  “MARS2013” Mission gehört?

Durch Gespräche bei der Dachstein Mission

Warum hast du dich dafür entschieden, daran teilzunehmen?

Es ist eine Weiterführung der CLIFFBOT Experimente, die von mir (und vielen anderen) 2002 und 2006 in Utah und dann am Dachstein 2012 durchgeführt wurden. Und ich möchte die Öffentlichkeitsarbeit für die “Planète Mars“ Vereinigung im besonderen und die Marsforschung im allgemeinen  fördern.

Was war dein erster Eindruck von der Arbeit mit dem ÖWF-Team?

Ich sah den Professionalismus, die Anzahl der mitarbeitenden Leute als auch die Logistik und die technische Ausstattung. Es hilft auch, gute Beziehungen zu den Leuten zu haben. ☺

Was ist dein persönliches Ziel für diese Mission?

Datensammlung für das CLIFFBOT Experiment, Spaß, etwas mehr über Simulationsabläufe und –aktivitäten durch aktive Teilnahme zu lernen und Material für die Öffentlichkeitsarbeit zurückzubringen (Photos, etc) um Marsforschung zu fördern.

Beruf, Freizeit & Familie

Das mache ich beruflich:

Nachdem ich 40 Jahre als Ingenieur damit verbrachte, für die Ariane Flüssigkeitsraketenstufen zu entwickeln, bin ich nun im Ruhestand und berate meinen ehemaligen Arbeitgeber bei Raketenantrieben und Startsystemen. Zusätzlich bin ich Präsident der französischen Landesgruppe der „Mars Society.“

Ein typischer Tag in meinem Leben sieht so aus:

Kein Tag läuft normal ab. Beratung, Post beantworten, für die „Planète Mars“ Vereinigung Sachen erledigen, News auf unserer Webseite veröffentlichen, Präsentationen für Kongresse oder Publikationen erstellen, Reisen, Meetings für Beratungsprojekte oder Kongresse; technische Artikel für Beratungstätigkeiten schreiben.

So verbringe ich meine Freizeit:

Die Definition von “Freizeit” wird eine ganz andere, wenn man (teilweise) im Ruhestand ist.

Familienstand:

Verheiratet, vier Kinder.

Meine Freunde würden mich so beschreiben:

Fragen sie meine Freunde (erinnern Sie mich daran, meine Frau zu fragen).

Ich über mich

Was mich verrückt macht:

Wenn etwas nicht funktioniert oder Dinge verloren gehen.

Etwas, das ich niemals tun würde:

Nur etwas Schlimmes (Hoffentlich).

Eine wichtige Sache, die andere Leute über mich wissen sollten:

Normalerweise wissen die das schon.

Um mich zu entspannen, brauche ich unbedingt:

Neun Stunden Schlaf.

Dafür lasse ich alles stehen und liegen: 

Ins Weltall zu fliegen und… (das ist geheim).

Etwas, das mein Leben verändert hat:

Neben dem Wettlauf ins Weltall 1957? Ist Verheiratet zu sein eine gültige Antwort?

Was ist das Ungewöhnlichste, Herausforderndste, Aufregendste, Beängstigendste, Witzigste, das du jemals erlebt hast?

176 Zero G Parabolflüge, MDRS (Mars Desert Research Station) Simulationen, der Apollo 16 Start und der erste der Ariane 1 (und folgende, inklusive Fehlstarts), tolle Erinnerungen ans Tauchen oder Skitouren. 

Ziel(e) & Motto

Etwas, das ich gerne lernen oder erreichen würde:

Natürlich ins Weltall zu fliegen aber auch einen kleinen Teil dazu beitragen, das Weltall und die Weltraumforschung zugänglicher zu machen,  ist schon ausreichend.

Mein Motto / Ein Sprichwort,mit dem ich mich identifizieren kann:

“Niemals aufgeben, sich niemals ergeben”…  nur ein Witz. Ich hab noch einen über die Erde: “Ein Planet, auf dem Wasser in flüssiger Form zu Boden fällt, kann gar nicht so schlecht sein.”

 

February 19 2013

MARS2013 Menschen: Roberta Paternesi aus Italien

INTERVIEW mit ROBERTA PATERNESI aus ITALIEN

(c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

(c) OeWF (Katja Zanella-Kux)

Team & Aufgabe(n)

Roberta Paternesi wurde in Rom geboren und lebt seit drei Jahren in Noordwijk, in den Niederlanden. Sie führt während der MARS2013 das SDO (Science Data Officer) Team an und kümmert sich um alle Daten, die von den unterschiedlichen Experimenten generiert werden. Sie gewährleistet die Verfügbarkeit aller Daten für zukünftige Analysen und den reibungslosen Datenaustausch zwischen den Teams im Mission Support Center und den Projektleitern weltweit.

Weltraum & MARS2013

Was war dein erster Kontakt mit dem Thema Weltraum / Astronomie / Analogforschung?

Ich habe mich schon immer sehr leidenschaftlich für Astronomie interessiert, da ich als Kind die Sommerferien mit meiner Familie im Landhaus meiner Tante in Tarquinia verbracht habe. Dort war die Zeit im 18. Jahrhundert stehen geblieben: kein Strom, Brunnenwasser, Früchte und Gemüse vom Feld vor dem Haus. Es war alles sehr märchenhaft. Und dort waren die Nächte besonders dunkel und die Sterne am Himmel haben sehr geglänzt und waren total fesselnd. Jedes Wochenende hat uns mein Vater besucht – er hat unter der Woche in der Stadt gearbeitet – und es war ein Brauch, dass wir nach dem Abendessen unsere Stühle nahmen, uns raussetzten und den Himmel nach Sternschnuppen abgesucht haben. Diese Faszination hat mich nicht verlassen! In den letzten Jahren hatte ich das Glück meinen Informatikjob im Directorate of Science and Robotic Exploration der Europäischen Weltraumbehörde auszuüben, wo ich die Möglichkeit habe,  zur Astronomie und zu Erkundungsmission des Sonnensystems beizutragen. Was will ich mehr? ☺

Wann hast du erfahren, dass es das ÖWF gibt?

Davon habe ich von meinen guten Freund Alexander Soucek gehört, lange bevor wir mehr als gute Freunde wurden. Durch ihn erfuhr ich über die Aktivitäten des ÖWF und dessen PolAres Programm und seine Analogmissionen. Mich hat die Professionalität und der Enthusiasmus beeindruckt, mit denen das ÖWF seine Ziele verfolgt und ich wollte unbedingt dabei sein (was mir letztendlich auch gelang!).

Wie hast du von der  “MARS2013” Mission gehört?

Meine erste Tätigkeit beim ÖWF war als Science Data Officer bei der Dachstein Mission im April 2012. Beim ÖWF schaut man immer nach vorne zur nächsten Herausforderung, dem nächsten Abenteuer. Am Ende der Dachstein Mission begannen wir schon Schritte für MARS2013 zu planen und wir alle wollten dabei sein.

Warum hast du dich dafür entschieden, daran teilzunehmen?

Weil ich einfach nicht anders konnte! Es ist fantastisch zu solch einem Projekt beizutragen, wo mit einem kleinen Budget aber einer Menge Leidenschaft, Kompetenz und Enthusiasmus seriöse und wichtige Forschung betrieben wird.

Was war dein erster Eindruck von der Arbeit mit dem ÖWF-Team?

Leidenschaft und Enthusiasmus. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber was mich an dieser Organisation anzieht sind genau diese Dinge. Denn ich gewinne während der ÖWF Aktivitäten immer viel mehr Energie als ich investiere, sogar an langen und intensiven Projekt-Tagen.

Was ist dein persönliches Ziel für diese Mission?

Unterschiedliche Aspekte von Tätigkeiten zu erforschen, die sehr viel Ähnlichkeit mit meiner Arbeit haben und durch die ich mich inspirieren lassen kann.

Beruf, Freizeit & Familie

Das mache ich beruflich:

Ich arbeite bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA in den Niederlanden als Informatikerin im „Directorate for Science and Robotic Exploration“ (SRE). In wenigen Worten: Ich manage die Informationstechnologie, welche die Astronomie und Planetarische Missionen unterstützt und stelle technische Lösungen zur Verfügung, um Aufgaben im Zusammenhang mit dem Bau und dem Start von Satelliten zu vereinfachen.

Ein typischer Tag in meinem Leben sieht so aus:

Mein Tag beginnt mit meinem Frühstück, das mir heilig ist. Ich könnte mich bei allem anderen beeilen aber ich brauche mindestens 15 Minuten, um meine Frühstückscerealien und ein Jogurt zu essen und meinen Grünen Tee zu trinken. Dann geht’s zur Arbeit: Wenn die Temperaturen mitspielen, ich motiviert bin und meine Faulheit es erlaubt, mit meinem Fahrrad. Ich bin normalerweise zwischen 8:00 und 8:30 bei der Arbeit und trinke mit meinen Arbeitskollegen eine Tasse Kaffee, wobei wir den Status von unseren Aktivitäten besprechen und Pläne für die kommenden Tage machen. Oder manchmal plaudern wir einfach über’s Leben, das Weltall und alles andere. Am Abend koche ich dann ein schönes Abendessen, dann schaue ich mir eine Folge von Raumschiff Enterprise an – ich liebe die Serie „The Next Generation“. Bevor ich das Licht ausmache, schmökere ich ein bisschen in den zwei, drei, vier Büchern, die ich gleichzeitig lese, wobei sich die Auswahl nach der jeweiligen Tagesstimmung richtet.

So verbringe ich meine Freizeit:

Meistens Reisen, normalerweise zwischen Holland, Italien und Österreich. Manchmal etwas weiter weg. In Holland fahre ich viel Rad, erforsche die Gegend oder mache lange Spaziergänge an den weiten Stränden der Nordseeküste.

Familienstand:

In einer Beziehung.

Meine Freunde würden mich so beschreiben:

Sie sagen oft, dass ich sehr farbenprächtig bin.

Ich über mich

Diese Dinge sind mir wichtig:

Die Menschen, die ich liebe, die Menschen die ich mag, die Menschen die ich treffe. Eine riesengroße Honigmelone im Hochsommer; starke, wunderbare Bäume; die Winde an der Nordsee, die Frühlingssonne in Rom; die Herbstfarben.

Was mich verrückt macht:

Leute, die sich ständig beschweren.

Etwas, das ich niemals tun würde:

Etwas, das ich gelernt habe, ist, niemals nie zu sagen. Ich habe einmal gesagt, dass ich nie in einem Segelflieger fliegen würde und zwei Jahre später habe ich darum gebettelt das tun zu dürfen (und es auch gemacht).

Eine wichtige Sache, die andere Leute über mich wissen sollten:

Ich habe die Neigung ein bisschen zu organisiert zu sein.

Um mich zu entspannen, brauche ich unbedingt:

Gute Gedanken.

Dafür lasse ich alles stehen und liegen: 

Nutella! Ich bin davon total abhängig.

Etwas, das mein Leben verändert hat:

Einer Theatergruppe beizutreten, vor einigen Jahren.

Was ist das Ungewöhnlichste, Herausforderndste, Aufregendste, Beängstigendste, Witzigste, das du jemals erlebt hast?

Skifahren! Oh mein Gott! Ich habe damit vor drei Jahren angefangen, und es war eine wahnsinnige Erfahrung. Nun denken Sie: Wunderschön…Nein, Ich meine wirklich unglaublich: Ich konnte gar nicht glauben, dass ich auf Skiern stand! Um ehrlich zu sein, habe ich mich überhaupt nicht bewegt, ich stand nur da. Aber wie sagt man so schön: Es war ein Anfang, oder nicht? 

Ziel(e) & Motto

Etwas, das ich gerne lernen oder erreichen würde:

Niederländisch! Ich wohne schon seit Jahren in diesem Land und ich kann nicht erklären, warum mir diese Sprache aus dem Weg geht. ☺ Ich habe es geschafft Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch zu lernen, aber Niederländisch kann ich einfach nicht packen…;)

Mein Motto / Ein Sprichwort,mit dem ich mich identifizieren kann:

Auf Italienisch heißt es “Meglio vivere di rimorsi che di rimpianti” aber ist schwer ins Deutsche zu übersetzen, da rimorsi und rimpianti beide “Bedauern” bedeuten. Die beste Übersetzung ist: “Es ist besser, zu bedauern etwas getan zu haben, als zu denken: Hätte ich doch nur…”

 

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