Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

January 19 2014

ÖWF Polarsternpreis 2014: Gesucht Menschen, die für Weltraum begeistern

Jetzt bewerben – zur Online Bewerbung

2014 sucht das Österreichische Weltraum Forum erneut nach Menschen, die für den Weltraum begeistern. Ab sofort können Kandidatinnen und Kandidaten für den österreichweit, einzigartigen Polarsternpreis nominiert werden. 

ÖWF Polarsternpreis 2013 - Visualisierung von Artica (c) stg123

Der Polarsternpreis zeichnet Personen aus, die sich durch persönliches Engagement, zukunftsweisende Projekte und durch außergewöhnliche Leistungen im Dienste der österreichischen Weltraumaktivitäten engagieren.

“Wir haben in den letzten Jahren fünf inspirierende Menschen mit der Polarsternpreis Trophäe auszeichnen können, um so mehr freut es mich, dass wir diesen einzigartigen Preis auch 2014 weiterführen können. Ich freue mich schon auf die Bewerbungen.”,

meint Olivia Haider, ÖWF Vorstand und Initiatorin des Polarstern-Preises.

Polarsternpreis 2013 ergeht an Othman Mazlan

ÖWF Vorstand Dr. Gernot Grömer (re) überreicht Dr. Mazlan Othman (li) den Polarsternpreis 2013

Erstmals wurde der Polarsternpreis 2009 vergeben. Erster Preisträger war Michael Köberl, passionierter Sammler von Objekten aus dem Raumfahrtbereich, der seine Exponate einem
breiten Publikum zugänglich macht. Im darauffolgenden Jahr erhielt Maria Pflug-Hofmayr, Weltraumredakteurin, Mitbegründerin von Der-Orion.com und Übersetzerin von „Astronomy picture of the day“, die ÖWF Trophäe. 2011 ging der Preis an Barbara Imhof, die als Weltraumarchitektin und Designerin auch immer wieder die Jüngsten für den Weltraum interessiert. 2012 wurde Dr. Dietmar Hager, Unfallchirurg und begeisterter Astrofotograf, prämiert. Er begeistert nicht nur immer wieder durch seine Vorträge, sondern engagiert sich auch gegen die Lichtverschmutzung. Der Jubiläums-Polarsternpreis 2013 ging an Dr. Mazlan Othman: Astrophysikerin. Weltraumadvokatin. Direktorin des UN Büros für Weltraumfragen. Frau Othman hat sich seit ihrer Studienzeit im Weltraumsektor engagiert und gehört weltweit zu den angesehendsten Persönlichkeiten in diesem Sektor.

“Wir suchen die Menschen, die sich ohne Auftrag, ohne Belohnung aber mit Herzblut für Astronomie und Raumfahrt engagieren. Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder einen Menschen kennen, auf den diese Beschreibung zutrifft, laden wir Sie zur Nominierung für den Polarsternpreis 2014 ein. Wir freuen uns auf Ihre Geschichte! “,

erklärt Dr. Gernot Grömer, ÖWF Obmann.

Die Nominierung der Kandidaten kann durch Eigennominierung, Fremdnominierung oder durch direkte Auswahl einer geeigneten Person durch die Jury erfolgen. Der Preis besteht aus einer Trophäe, einem Betrag von € 800,00 und der Veröffentlichung des Preisträgers bzw. der Preisträgerin. Der Polarstern ist ein Symbol für richtungsweisende Ideen – genau so, wie die Preisträger für Ideenführerschaft, Initiative und Eigenmotivation stehen.

Der Preis kann nur an physische Personen verliehen werden, die Vergabe ist nicht an Nationalität, Beruf, Geschlecht oder Sprachzugehörigkeit gebunden. Die Ausschreibungsfrist endet am 15. März 2014 (Datum des Einlangens beim ÖWF). Die Bekanntgabe des Gewinners und die Verleihung des Preises erfolgt am 12. April 2014 im Rahmen der Yuris Night 2014 im Naturhistorischen Museum Wien.

Interesse?
Falls Sie sich oder jemanden aus Ihrem Umfeld für den Polarstern-Preis bewerben möchten, füllen Sie bitte die Online-Bewerbung aus, in dem Sie uns über die Projekte, Initiativen oder herausragenden Personen auf dem österreichischen Weltraumsektor berichten.

December 15 2013

Sonderausstellung „Sounds of Space“ mit ÖWF Beteiligung im Innsbrucker Audioversum Science Center eröffnet

Sounds of Space Eröffnung Visual

Premierenfeier der etwas anderen Art.

Am 11. Dezember 2013 lud das Audioversum zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Sounds of Space“ – das Weltall mit dem Hörsinn erforschen. Eine Innsbruck ÖWF Gruppe war mit dabei, schließlich konzipierte das ÖWF die Sonderausstellung mit und ist auch für die Ausstellungselektronik verantwortlich. Vor der offiziellen Eröffnung wurde passend zum Thema „Weltraum-Aperitifs“ und Häppchen gereicht.
Nach den obligatorischen Eröffnungsreden unter anderem von Frau Dr. Hochmair, CEO von MED-EL & Eigentümer des Audioversums, Frau Dr. Beste, Leiterin des Audioversums und Dr. Eckhard Schulz, Gründer des Audioversum schallte eine bekannte Melodie durch den Raum:

http://blog.oewf.org/wp-content/uploads/2013/12/Space-Patrol-Raumpatrouille-Orion.mp3

Angelehnt an die TV Serie Raumschiff Orion gab es zur Einstimmung die erste Episode des Science Fiction Theaters „Horchpatrouille OHRION” deren Besatzung den Auftrag bekommt verschiedensten Geräuschen im Sonnensystem einzusammeln. Gespickt mit satirischen Seitenhiebe auf verschiedenste Science Fiction Serien und Filme war diese Episode super unterhaltsam. Wir freuen uns auf weitere Episoden im neuen Jahr.

Danach ging es in die ca. 80qm große Sonderausstellung im Erdgeschoss des Audioversum‘s. Bereits beim Betreten der Ausstellung taucht man in den Weltraum und vor allem in den Mars ein. Mehrere Meter breite Wände sind bedruckt mit Aufnahme der Marsoberfläche vom Rover Curiosity.
Auch das preisgekrönte MARS2013 Bild von Katja Zanella-Kux mit 3 m Höhe erzeugt, auch unter der ÖWF Gruppe, Begeisterung. Ein Soundwalk führt Besucher durch die Station des Astronautentrainings. Neben Original-Tonmitschnitten – z.B. vom Unterwassertraining – hört man die Gedanken unseres Analog-Astronauten Luca Foresta.

Katja Zanella-Kux vor ihrem preisgekröntem MARS2013 Bild

Katja Zanella-Kux vor ihrem preisgekröntem MARS2013 Bild

Der ganze Raum besteht aus verschiedenen, interaktiven Stationen, die den Weltraum hörbar machen. So lernt man wie Polarlichter entstehen und wieso man die mit einem Radiogerät hören kann. Mittels den Tonaufzeichnung der Huygens Sonde hört man die Geräusche von einer anderen Welt, vom Saturn Mond Titan. Selbstverständlich dürfen auch die Klänge von Sterne wie z.B. den Pulsaren nicht fehlen. Zudem wurde auch ein Nachbau unseres Aouda Mars Raumanzugsimulators angefertigt, der in die Ausstellung integriert wurde. Insider sehen übrigens sofort, dass die Aouda ein Nachbau ist, da die Außenhülle noch sehr stark glänzt.

Dr. Gernot Grömer erklärt den Besuchern die Ausstellung

Dr. Gernot Grömer erklärt den Premierenbesucher die Sonderausstellung Sounds of Space

Die Dangerzone ist ein weiteres Highlight der Ausstellung. Hier geht der Besucher in einen eigenen Raum, der einer Raketenkapsel nachempfunden wurde und erlebt einen Raketenstart hautnah. Sogar die Stühle vibrieren beim Start mit ;-)

„Die Ausstellung ist super gelungen. Ich kannte ja bereits die Ton- und Videodokumente, diese aber in den interaktiven Konsolen und auf den großen Bildschirmen zu sehen war ein ganz neues Erlebnis für mich. Und mein absolutes Highlight ist die Dangerzone mit den vibrierenden Sitzen“

, meint Olivia Haider, ÖWF Vorstand am Premierenabend.

„Ich freue mich, dass wir das AUDIOVERSUM bei der Konzeption dieser großartigen Sonderausstellung mit unserer Expertise unterstützen konnten. Hinter jedem Geräusch, hinter jeder Tonaufnahme dieser Ausstellung steckt eine ebenso beeindruckende wie faszinierende Geschichte“,

erklärt Dr. Gernot Grömer, Vorstand des Österreichischen Weltraum Forums.

“Außerdem möchte ich mich bei unserem kompetenten ÖWF Team bedanken, dass großartige Arbeit bei der Konzeption aber auch bei der Umsetzung der Ausstellungselektronik geleistet hat.“

Wer das nächste Mal einen Zwischenstopp in Innsbruck macht, schaut beim Audioversum vorbei und hält Ausschau nach dem ein- oder anderen „Easteregg“ in der Dangerzone. Die Sonderausstellung wird bis Herbst 2014 im Audioversum (www.audioversum.at) zu sehen.

Mehr Impressionen aus der Ausstellung:

Marspanorama mit Aouda Anzug

Curiosity Marspanorama mit Mount Sharp, daneben ÖWF Aouda Mars Anzugssimulator

Horchpatrouille Ohrion Crew in der Dangerzone

Die Crew des Science Fictions Theaters “Horchpatrouille Ohrion” in der Dangerzone. (c) Audioversum

Besucher im Soundwalk

Soundwalk – Besucher erleben die verschiedenen Stationen eines Astronautentrainings

Markus Schmid lauscht den Klang der Sternen

Markus Schmid (ÖWF) lauscht den Klängen von Sternen

Sounds of Space Eröffnung - Blick in die Dangerzone

Blick von außen in die Dangerzone

Sounds of Space: Extreme Conditions Station

Dr. Schulze erklärt MED-EL CEO Dr. Hochmair die Extreme Conditions Station

Markus Schmid & Sebastian Sams bei der ISS Station

Markus Schmid (ÖWF) & Sebastian Sams (ÖWF) erkunden die ISS Station

ÖWF Gruppenbild in der Dangerzone

ÖWF Gruppenbild in der Dangerzone. v.l: S. Sams, K. Zanella-Kux, T. Bartenstein, O. Haider, T. Turetscheck, G. Grömer, M. Schmid

 

November 29 2013

ÖWF Weihnachtsfeier Wien, 21. Dez 2013

Visual für ÖWF Weihnachtsfeier mit Stephansdom (c) Luca Rudolf: tactic.at / edited: OeWF Art Director

Liebe ÖWF Mitglieder,

Wir laden euch recht herzlich zur diesjährigen Weihnachtsfeier des Österreichischen Weltraum Forums in Wien ein. Auch heuer haben wir ein Nachmittagsprogramm für euch geplant und werden den Abend bei einem gemütlichen Essen ausklingen lassen. Wo? Wann? Was? Das dürft ihr in diesem Jahr selbst herausfinden…(1)

Am Tag des Winter-Solstitium treffen wir uns um 14:30 Uhr an jenem Ort, an dem ein berühmter österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge am 08. Juli vor 171 Jahren beobachtete, wie der hellste Stern am Himmel langsam immer dunkler wurde und schließlich ganz verschwand. Von dort startend werden wir eine historisch-astronomische Führung durch Wien erleben, die so machen einen zum Staunen bringen wird.

Sollte uns der Wettergott nicht gnädig gestimmt sein und wir trotz Winterkleidung an besagtem Tag zu erfrieren oder durchnässen drohen, so dürfen wir den Treffpunkt dorthin verlegen, wo Kaiser Franz Josef am 20. Juni 1909 den Grundstein für ein Gebäude legte, in dem seit über 100 Jahren die Geschichte der Technik residiert. Eine gemeinsame Begehung des Gebäudes ist geplant (2).

Im Anschluss (für diejenigen, deren strenger, vorweihnachtlicher Zeitplan eine Zusammenkunft zu früherer Stunde nicht möglich macht: ab ca. 16:30) werden wir der Kälte trotzend das ein oder andere alkoholhaltige Heißgetränk als Aperitif genießen und zwar dort, wo bis vor 116 Jahren die nach einer Kaiserin benannte Brücke über den Wienfluss zu jener Kirche führte, deren Bau als Versprechen an Gott gegeben wurde, damit die letzte große Pestepidemie von Wien abgewendet werde. Für die Verfechter und Liebhaber der Architektur und Künste – oder die „Touristen“ – besteht die Möglichkeit einer Kirchenbesichtigung (3).

Zum Behufe des gemütlichen Ausklanges und der allgemeinen Erwärmung nach einem langen winterlichen Tage warten ab 18:00 in ein Gebäude, dass an ein Bootshaus – und damit den früheren Verlauf des Wienflusses – erinnert, traditionelle Wiener Küche und warme bzw. kalte Getränke auf uns.

Wir bitten um Anmeldung an *protected email* und *protected email* bis 15.12.2013 unter Bekanntgabe Nachmittagsprogramm ja/nein, Punsch ja/nein und Essen ja/nein (spätere Anmeldungen insb. zum Essen können wir nur nach Rücksprache mit dem Restaurant berücksichtigen!).

(1) Eine Auflösung des Rätsels hinsichtlich des Datums bedarf es ohnedies nicht, da es schon das Montagsmail verraten hat. Die Treffpunkte werden rechtzeitig vor der Weihnachtsfeier via E-Mail bekannt gegeben. Ebenso eine mögliche Änderung des ein oder anderen Treffpunktes
(2) Kostenpunkt: € 10,00; Gruppenermäßigung möglich.
(3) Kostenpunkt: € 8,00; Gruppenermäßigung möglich.

November 14 2013

Gebt einem Asteoriden einen Namen

Das Space Generation Advisory Council ruft zusammen mit der Near Earth Object Project Group und dem Minor Planet Center zu einem großartigen Wettbewerb auf. Nutzt die Gelegenheit und bennent einen Asteoriden. Jeder hat die Möglichkeit an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Sendet bis 30. November euren Beitrag unter Angabe eures Namens, eures Alters, dem Herkunftsland und eurer E-Mail Adresse an das Space Generation Advisory Council.

nameanasteroid

Denkt euch einen Namen uns und schreibt in wenigen Worten (50 Worte warum ihr gerade diesen Namen gewählt habt.

Die Gewinner werden gegen Ende Dezember verkündet.

Details und Teilnahmebedingungen findet ihr hier.

 

October 15 2013

World Space Week 2013 im Welser Science Center “Welios”

Am 5. Oktober lauschten über 100 Besucher im Welios Wels (Oberösterreich) den Vorträgen von Eva und Stefan Hauth, die an diesem Abend im Rahmen der World Space Week gehalten wurden. Gestartet wurde mit einer Schilderung der diesjährigen ÖWF Mission Mars 2013 in Marokko. Mittels einer bunten Mischung aus Fakten, Bildern und Anekdoten konnten die Zuschauer in die Erfahrungen einer analogen Marssimulation eintauchen.

Spannend wurde es auch im zweiten Teil, als Haritina Mogosanu live aus der
Mars Desert Research Station (MDRS) in Utah (USA) zugeschaltet wurde. Glücklicherweise hielt die Satellitenverbindung in die Wüste und so konnte Haritina den Zuschauern die MDRS ein bisschen näher bringen und ihre Leidenschaft für den Weltraum und die Erkundung des Mars teilen.

Kinder dürfen Rover MAVRIC in den USA steuern. (c) ÖWF (Hilde Hauth)

Kinder dürfen Rover MAVRIC in den USA steuern. (c) ÖWF (Hilde Hauth)

Anschließend wurde in einer Schaltung zur Universität Iowa (USA) der Rover MAVRIC vorgestellt. Josh Delarm und sein Team erklärten die Motivation hinter diesem Projekt und wie sie mit ihrem Rover die Aufgaben der University Rover Challenge bewältigen wollen. Außerdem ermöglichten sie es als besonderes Zuckerl, zwei jungen Besuchern den Rover von Wels aus über das Internet fernzusteuern.

Der gelungene Abend wurde zu guter Letzt noch durch eine von Leo Ludick moderierte Podiumsdiskussion mit

  • Bruno Josseck von der TU Graz,
  • dem Weltraumschneider Rudolf Hujber sowie
  • Eva und Stefan Hauth vom ÖWF

abgerundet. Dabei erhielten die Zuschauer einen Rückblick auf Austromir, Einblicke in die Arbeit eines Weltraumschneiders, erfuhren, was es mit TUGSat auf sich hat und warum es gerade für Österreich wichtig ist, sich auch im Forschungsbereich Weltraum zu betätigen und zu positionieren.

v.re: Eva Hauth, Stefan Hauth, Weltraumschneider Rudolf Hujber (c) ÖWF (Hilde Hauth)

v.re: Eva Hauth, Stefan Hauth, Weltraumschneider Rudolf Hujber (c) ÖWF (Hilde Hauth)

Im Rahmenprogramm konnten sich die anwesenden Kinder selbst wie Astronauten fühlen, wenn sie in einen Kinderraumanzug des ÖWFs schlüpften. Für die größeren Besucher gab es einen Weltraumsimulator, in dem man sich so richtig durchwirbeln lassen konnte. Außerdem konnte einige Exponate wie ein
Sokol-Anzug von Mike Köberl und die Austromir-Sensor-Weste von Rudolf Hujber in Augenschein genommen werden. Astronomieinteressierte konnten sich den Sternenhimmel am Tag ihrer Geburt ansehen. Und natürlich stand den Besuchern auch die Ausstellung des Welios offen.
Bericht: Eva und Stefan Hauth

(c) ÖWF (Hilde Hauth)

(c) ÖWF (Hilde Hauth)

Weiterführende Informationen:

October 09 2013

Aouda.X sammelt Gesteinsprobe für Earth Master Sample!

Luca Foresta, our Aouda.X analog astronaut suit tester, has been out to the banks of the Sill river in Innsbruck to collect a rock for the ‘Earth Master Sample’ project.

First, Luca took a wide shot to show the general location:

Luca, our analogue astronaut, takes a wide shot to show the general location.

Luca, our analogue astronaut, takes a wide shot to show the general location.

He included our social media team leader, Olivia Haider, in the shot to show the scale:

 

2-Wide_shot

Take a picture of the sample site and a scale (e.g. classmate, family member etc…) from at least 10m distance.

Next, he selected a suitable candidate rock, about the size of his fist, and took a close-up picture with his phone to give an idea of the scale.

3-Coordinates

Take a close-up picture with a scale (e.g. hammer, pen, etc)

Luca collected his selected rock. The Earth Master Sample team requests fist-sized samples to make sure that the geologists that will be analysing the rocks have enough material to work with.

4-Picking_up_rock

Take a fist-sized rock sample. (No soil samples, no sand please).

Luca put the sample into a clean plastic bag to protect it during its journey to its destination.

5-Bagging_rock

Put the sample into a clean plastic bag.

 

Using a permanent marker, he wrote the coordinates, the date and the time on the plastic bag…

6-Labelling_rock

Label the sampling bag with: date (DD/MM/YY) + Ttme (HH:MM) + geographical coordinates. (e.g. 17AUG13 17:22, 47.234 N / 11.234 E). Send an email to *protected email* listing the geographical location, the two pictures and the contact coordinates of a contact person.

… and sent it to the Austrian Space Forum to form part of the Earth Master Sample! All the rocks submitted will be analysed by our geologists, then a small piece from each will be ground into a powder and mixed together to form the Earth Master Sample. This will be mingled with a fragment of a Mars meteorite, melted down and crafted into commemorative crystals by the company Swarovski. The crystals will be presented to decision makers and heads of space agencies around the world – by submitting a rock, you are adding your voice to the message that analogue research and future exploration of Mars matters and is something that the public supports.

7-Post_rock

Mail the rock-sample to:
Austrian Space Forum / Earth Master Sample Project
Sillufer 3a
6020 Innsbruck
AUSTRIA
Deadline: 15. November 2013 (for arrival at the Austrian Space Forum)

 

October 08 2013

Wir hatten heute sechs Besucher: WSW Mission to Mars Cartoon Tag 3

Cartoon für den Tag 3  für die an der WSW 2013 Mission to Mars teilnehmende MDRS Crew. Credit: Eugene Georgiades

Cartoon für den Tag 3 für die an der WSW 2013 Mission to Mars teilnehmende MDRS Crew. Credit: Eugene Georgiades

World Space Walk 2013

World_Space_Walk_2013_banner

Heute feiern wir die World Space Week mit einer Neuerung. Vier Analogastronauten-Teams auf der ganzen Welt werden, koordiniert vom Mission Control Center in Innsbruck, gleichzeitig arbeiten und ihre Experimente durchführen.

Die Raumanzug Testkandidaten werden Aufgaben zu Beweglichkeit und um Mobilität durchführen, während sie folgende Anzüge tragen:

Diese Experimente sind Teil des WSW 2013 Experiments D-TREX, durchgeführt vom österreichischen Weltraum Forum.

“D-TREX ist ein Planungstool, basierend auf statistischen Messungen, die den durchschnittlichen Zeitunterschied zwischen Experimenten, die mit einem Raumanzug durchgeführt werden (Außenbordeinsatz – EVA (Extra Vehicular Activities)) und der Durchführung derselben Aktivitäten ohne Anzug, zeigen sollen.” erklärt Analog Astronaut Luca Foresta. “D-TREX ist der Nachfolger zum DELTA© Experiment, welches wir im Rahmen der Mars2013 Mission des österreichischen Weltraum Forums in Marokko im heurigen Jahr durchgeführt haben.

Während der DELTA© Kampagne, führten Analog Astronauten sechs Experimente durch. Zuerst mit dem Aouda.X Anzug und danach ohne Anzug. Dabei wurden unterschiedliche Aspekte der Beweglichkeit beleuchtet, unter anderem der Gang über unebene Oberflächen oder die Geschicklichkeiten von Händen und Fingern beim Gebrauch von kleinen technischen Geräten. Die Analog Astronauten haben dabei vordefinierte Bewegungsmuster auf einem 9 mal 20 Meter großen Hindernisparkour ausgeführt.

“Wenn wir uns in der Zukunft auf eine bemannte Mission zum Mars vorbereiten, benötigen wir soviel Wissen wie möglich über die Machbarkeit und Grenzen von Arbeiten mit dem Raumanzug auf Planetenoberflächen. Für den ersten World Space Walk haben wir die großartige Möglichkeit gleich mit vier unterschiedlichen Teams, die Raumanzüge entwicklen, zusammenzuarbeiten und den gleichen Aufgabenkatalog für die Teilnehmer bereitzustellen. Mit verschiedenen Teams in verschiedenen Anzügen kann man natürlich keinen exakten Vergleich machen, aber wir können uns darüber klar werden, wie Raumanzüge die Beweglichkeit des Raumfahrers beeinträchtigen. Das heutige Experiment ist ein kleiner, aber wichtiger Meilenstein, unterschiedliche Analog Raumanzugsysteme annähernd zu vergleichen.” so Gernot Grömer, der Obmann des österreichischen Weltraum Forum.

October 07 2013

Kurzbericht und Linksammlung zum zweiten MarsTweetup

Vergangenen Samstag, am 5. Oktober 2013, fand während der World Space Week 2013 im Mission Control Center des Österreichischen Weltraum Forum der zweite MarsTweetup statt. Über ein Dutzend Teilnehmer, vor allem Nutzer des Mikrobloggingdienstes Twitter, nahmen an dieser interessanten Veranstaltung Teil.

Am Vormittag begrüßten uns Olivia Haider vom österreichischen Weltraum Forum, Anita Heward von Europlanet und Remco Timmermans von der World Space Week Association. Danach folgte eine Vorstellung des ÖWF und dessen Tätigkeiten durch Obmann Gernot Grömer. Vor allem beleuchtete Gernot Grömer die Morocco 2013 Mars Analog Field Simulation vom vergangenen Frühjahr.

Nach einer Tour durch die Räumlichkeiten des Mission Control Center schlüpfte Daniel Schildhammer in den Raumanzug Simulator Aouda.X und gemeinsam mit seinem Kollegen Christoph Gautsch stand er dem Publikum Rede und Antwort zu den Tätigkeiten der Analog Astronauten und den Experimenten, die dabei durchgeführt werden.

Analog Astronaut Daniel Schildhammer

Analog Astronaut Daniel Schildhammer

Zwischendurch waren via Videokonferenzen Wissenschaftler und Ingenieure aus Spanien, Polen und Ungarn zugeschalten. Wir lernten dabei den Puli Rover kennen, erfuhren etwas über die University Rover Challenge und den Google Lunar X Prize. Nach einer Schaltung in die Mars Desert Research Station (MDRS) in Utah endete schließlich die Veranstaltung.

Hangout session with Alejandro Catalá from the Centro de Astrobiología, Spain

Hangout Konferenz mit Alejandro Catalá vom Centro de Astrobiología, Spanien

Links:

Oliva Haider auf Twitter
Europlanet auf Twitter
Remco Timmermans auf Twitter
ÖWF Vorstand
Morocco 2013 Mars Analog Field Simulation
Dachstein Eishöhlen
Dachstein Mars Simulation
World Space Week Association
RLS-ExoMars
Centro de Astrobiología
Puli Space, Dr. Tibor Pacher
Puli Rover, Video 1, Video 2
Google X Prize
Magma White rover
Michał Grześ
Białystok university
University Rover Challenge
Aouda.X spacesuit simulator
Analog Astronauts Trainingswochenende
Podcast Episode über Analog Astronauten
Mars Desert Research Station
Mars Society

Dieser Artikel wurde vom ÖWF Mitgleid und MarsTweetup Teilnehmer Clemens Kleinlercher verfasst, der auch den ÖWF Podcast Letters from the future produziert.

Photos: (c) OeWF (Clemens Kleinlercher)

Isoliert auf einer Marsmission… und die Mitarbeiter im Mission Control Center

Ein Carton für die WSW 2013 Mission zum Mars von Eugene Georgiades

Ein Cartoon für die WSW 2013 Mission to Mars von Eugene Georgiades

Cartoonist Eugene Georgiades hat diesen Cartoon für die WSW 2013 Mission to Mars Crew gezeichnet. Während Rothemden auf dem Mars im Moment eher Mangelware sind, gibt es davon einige im Mission Control Center in Innsbruck!

Mission Control

Das Team im MCC in Innsbruck, Austria (mit einem außerirdischen Gast!). Credit: (c) OeWF (Remco Timmermans)

WSW 2013 Mission to Mars: MDRS Bericht des Kommandanten Tag 3

WSW MDRS 2013 team (1)Unser Tag begann früh. Um 7 Uhr starteten wir mit einer Telefonkonferenz mit dem MCC. Die Crew führe den ganzen Tag wieder einige Aussenboardeinsätze (EVA) durch, allen voran zur Entnahme von Sandproben, SediChem und Experimente zur Erfassung sedimentbedingter Landschaftsveränderungen. Randall (Randy) Dunning und Patricia (Tricia) Marie Smedley begannen mit den EVAs und verließen das Habitat 11 Kilometer in Richtung Norden, unweit des Toothy Ridge und fotografierten dabei die im Rahmen der Experimente vorgegebenen Punkte zur Vermessung von Erosion. Dabei entnahmen sie auch Sandproben.

Wie auch gestern entnahmen Haritina (Hari) Mogosanu und Jean Hunter Sandproben in der Nähe des Habitats. Randy nahm zudem Fotos für das SediChem Experiment auf. Nachdem Tricia und Hari in Hanksville Treibstoff besorgt hatten, betankte ich mit Tricias Hilfe die ATVs. Nach dem Mittagessen machten sich Randy und Tricia auf den Weg zum Cracking Table Feld. Ich legte meinen Schwerpunkt auf Aktivitäten im und rund um das Habitat, vor allem auf Lieferung des Nachschubs, Wartung und das Verfassen des Aktivitätentagebuchs – alles Dinge die für den Erfolg von allen Missionen, auch zukünftigen Mond- und Marsmissionen von besonderer Wichtigkeit sind.

Eine gute Dokumentation aller Tätigkeiten, egal wie einfach oder komplex, kurz oder lang, erfolgreich oder nicht erfolgreich ein Experiment ist, ist für uns am MDRS von großer Wichtigkeit. Es hilft sowohl den Crewmitgliedern als auch den Missionsplanern besser zu begreifen, warum manche Aufgaben erfolgreich abgeschlossen, andere wiederum nicht abgeschlossen werden können. Zum Beispiel, kann eine Aufzeichung aller Aktivitäten dabei helfen zu identifizieren ob eine Erhöhung oder Verringerung der Arbeitslast notwendig ist, vor allem wenn nicht eingeplante unvorhergesehene Dinge geschehen. Kurz gesagt: Ein Logbuch hilft dabei Prozessabläufe zu optimieren und die Effizienz zu erhöhen.

Wir hatten heute sechs Besucher. Damit hatten wir eine großartige Gelegenheit ihnen die World Space Week näher zu bringen. Vier unerwartete aber willkommene Besucher, die gerade durch Hanksville reisten, erfuhren vom MDRS und entschieden sich dafür es mit eigenen Augen zu sehen – und natürlich freuten sie sich darüber dort zu sein. Es ist klar, dass die Existenz des MDRS nun einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wird und Menschen lange Reisen unternehmen um das Habitat zu sehen. Jean hat einen Vorteil daraus gezogen und diese Möglichkeit zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt und den Besuchern alles großartig erklärt.

DG, unsere treue und geschätzte helfende Hand aus Hanksville war unser fünfter Besucher. Er sprach mit der Crew und kontrollierte Treibstoff- und Wasserstände. Er half auch dabei Wasser vom Wassertank des Trailers zum Habitat zu transportieren. Auch unterstützte er uns beim Ölwechsel des Generators. Als wir beim Generator waren, bemerkten wir, dass die Säure der Batterie am kochen war. Eine Behebung des Problems wird von DG geprüft und wahrscheinlich morgen durchgeführt.

John Barainca von der Mars Society war unser sechster Besucher. Er ist ein MDRS Veteran und jemand, der die Mars Society großartig unterstützt. Es war schön ihn wieder zu sehen – wir nahmen uns Zeit und sprachen über den Mars, die Erforschung des Weltraums, die Astronomie, das MDRS und wir gingen nach draußen um den Überflug der Internationalen Raumstaion zu beobachten. Wir diskutierten außerdem darüber wie Crewmitglieder die Produktion im Gewächshaus erhöhen könnten.

October 03 2013

Bild des Tages, World Space Week 2013

Herz des Missionskontrollzentrums in Innsbruck (c) ÖWF (Paul Santek)

Alle Kommunikationskanäle laufen im MCC zusammen. (c) ÖWF (Paul Santek)

104. Oktober 2013
Mitten im Mission Control Center (Missionskontrollzentrum, MCC) in Innsbruck: Der Flight Control Room (Flugkontrollraum) ist das Herzstück der Einrichtung. Von hier aus spricht der „CapCom“ mit den Analog-Astronauten in Utah und Innsbruck, werden Konferenzschaltungen mit Schulen und Partner aus der ganzen Welt koordiniert und leitet der „Flight Director“ mit Unterstützung durch den „Flight Director Assistant“ (erkennbar an Hemd und Krawatte) die World Space Week 2013 Mars-Simulation.
Heute starten wir in die World Space Week 2013 und feiern den Beginn des Weltraumzeitalters vor 56 Jahren. (c) ÖWF (Paul Santek)

August 27 2013

World Space Week 2013 mit MarsTweetup am 5. Oktober 2013

Von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, steht die World Space Week 2013 im Zeichen der Marsforschung. Unter dem Titel „Exploring Mars. Discovering Earth“ wird von 4. bis 8. Oktober in Utah, USA, eine bemannte Marsmission simuliert werden. Von 4. bis 10. Oktober werden Raumfahrtorganisationen und Forschungsteams erstmals auch mit ihren fahrbaren Mini-Robotern, sogenannten „Rovern“, und mit Test-Marsanzügen Kinder, Jugendliche und Erwachsene rund um den Globus für den Weltraum begeistern. Dabei laufen alle Fäden im Mission Control Center des Österreichischen Weltraum Forums in Innsbruck zusammen. Von dort aus werden sämtliche Aktivitäten geplant und überwacht.

1999 erklärten die Vereinten Nationen die Woche 4. bis 10. Oktober zur „World Space Week“. 2012 waren weltweit bereits 60 Nationen mit 670 Veranstaltungen beteiligt. Sie alle haben ein Ziel: die Öffentlichkeit, Jugendliche und Kinder für den Weltraum zu begeistern. Lag der bisherige Schwerpunkt der Veranstaltungen auf Vorträgen, werden 2013 erstmals auch Raumfahrtorganisationen und Forschungsteams ihre Hardware, z.B. Rover und Testanzüge, zur Verfügung stellen.

Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) wurde ausgewählt, sämtliche Aktivitäten rund um den Globus zu koordinieren und zu kontrollieren. Steuert beispielsweise eine Schulklasse in Neuseeland einen Rover in Polen, erfolgt die Kommunikation über das Mission Control Center (MCC) des ÖWF in Innsbruck. Hier wird auch der sogenannte Flugplan erarbeitet, der die Aktivitäten mit Rovern, Analog-Marsanzügen und anderer Weltraum-Hardware zeitlich einteilt und in der Durchführung überwacht.

Visual Erde/Mars gesehen durch ISS Cupola Fenster

Zweiter MarsTweetup am 5. Oktober 2013

Jetzt anmelden für MarsTweetup

Am 5. Oktober 2013 lädt das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) 20 Social Media Follower ins Mission Control Center (MCC) nach Innsbruck. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit für Social Media Nutzer einen Blick hinter die Kulissen der Mars Analog Simulation zu erhalten, ein operierendes Mars Analog Mission Control Center zu besichtigen und um andere Social Media Nutzer mit gleichen Interessen zu treffen. Die Aktivitäten der Mars Desert Research Station sowie globale Satelliten Events werden alle durch das MCC koordiniert.

Geplante Programmpunkte:

  • Keynote über Mars Analogforschung von ÖWF Vorstand & MARS2013 Simulation Projektleiter Gernot Groemer
  • “Failure is not an option”, die Rolle eines Missionskontrollzentrums (Flight Controller für Mars Simulationen stehen Rede und Antwort)
  • Mission Control Center Tour – Ein Blick hinter die Kulissen von Mars Analog Forschung
  • “Außenbordeinsatz” des Aouda.X Mars Raumanzug Simulators
  • Live-Schaltungen zu World Space Week Satelliten Events
  • Optional: gemeinsames Abendessen

Treffpunkt: 5. Oktober 2013 um 09:00 ÖWF Spacesuit Laboratory, Sillufer 3a, 6020 Innsbruck, Österreich

Anmeldung bis zum 07. September 2013

Schulklasse während MARS2013 im MCC Innsbruck. (c) OeWF (Jarno Peschier)

Der Tweetup ist für Social Media Nutzer gedacht, die sich für die Raumfahrt interessieren und den ÖWF Social Media Kanälen folgen (Twitter, Facebook, Google+, YouTube, Flickr). Ziel ist es, den Teilnehmern einen einziga

rtigen Einblick in die Welt der Mars Analog Simulationen zu geben sowie eines Mars Analog MCC und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich direkt mit anderen Social Media Nutzern auszutauschen.
Der MarsTweetup findet am Samstag, den 5. Oktober 2013 von 09:00 bis 18:00 im ÖWF Mission Control Center statt. Der Tweetup wird hauptsächlich auf Englisch stattfinden, Fragen und Tweets/Posts sind jedoch in jeder Sprache willkommen. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt, Reise- und Aufenthaltskosten tragen die Teilnehmer selber. MarsTweetup Teilnehmer müssen 18 Jahre alt sein oder älter.
Der offizielle Twitter-Account für den MarsTweetup lautet @oewf, der offizielle Hashtag lautet #simulateMars.
Die Anmeldung ist ab dem 27. August 2013 um 12:00 MESZ unter www.oewf.org/tweetup möglich.

Outside view of the MSC buildingMarsTweetup Ort, Datum
Der MarsTweetup findet am Samstag, den 05. Oktober 2013, im Mission Control Center des ÖWF Spacesuit Laboratory am Sillufer 3a, 6020 Innsbruck statt. Vom Bahnhof sind es 10 min zu Fuß, vom Flughafen braucht es 25 – 30 min mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Innsbruck ist eine Stadt mit 120.000 Einwohnern. Im Oktober befindet sich Innsbruck inmitten des alpinen Herbstes mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen +4°C bis +15°C mit täglich 6 Sonnenstunden und 8 Tagen mit Niederschlag. In der Umgebung befinden sich einige leicht zu erreichende alpine Naherholungsgebiete.
Der MarsTweetup findet im ÖWF Spacesuit Laboratory/ MCC (09:00 – 18:00) statt, welches gut ausgestattet ist mit Toiletten, Gepäckaufbewahrung, Strom und Internetzugang. Restaurants und Supermärkte sind in wenigen Gehminuten zu erreichen. Den Teilnehmern stehen Arbeitsplätze und kostenloses WLAN zur Verfügung.

Zusagen
Die Anmeldefrist endet am Samstag, den 07. September 2013 um 12:00 MESZ. Nach der Anmeldefrist werden die 20 Twitter-Teilnehmer per Email benachrichtigt. Alle anderen Bewerber kommen auf die Warteliste und erhalten per Email weitere Informationen. Zusagen sind nicht übertragbar. Über Twitter werden wir über den aktuellen Stand berichten.

Weitere Fragen?
Kontaktieren Sie uns per Email unter *protected email*

Weiterführende Informationen:

August 22 2013

Ein Weltraumtag für die Kinder von Tschernobyl

“Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.”
(Molière)

Dieser eindrückliche Satz wird auf der Homepage des österreichischen Projekts „Tschernobyl-Kinder“ zitiert. Der Name der kleinen Stadt Tschernobyl ist der ganzen Welt bekannt, seit es am 26. April 1986 in einem Kernkraftwerk nahe der Nachbarstadt Prypjat zum bisher schwersten Nuklearunfall der Geschichte kam. Technisch als „auslegungsüberschreitender Störfall“ eingeordnet, hatte die Reaktorexplosion schlimme Auswirkungen. Über 200.000 Quadratkilometer in der Ukraine, Russland und Weißrussland wurden schwer kontaminiert. Hunderte Personen starben, tausende mussten umgesiedelt werden, hunderttausende mussten bei der „Liquidierung“ der Katastrophe helfen. Das Gemeinste aber: Obwohl der Reaktor des Blocks 4 vor 27 Jahren explodierte, ist die Drama noch immer nicht vorbei.

Filmschnitt. Ein herrlicher, heißer Sommertag in Hagenbrunn in Niederösterreich, nahe Wien. Es ist Dienstag, 18. Juli 2013, und wir biegen in einem schwer beladenen Kombi aus der Dorfhauptstraße in die Einfahrt des örtlichen Kindergartens ab. Hinter uns stapeln sich Kinder-Raumanzüge, ein Modellhubschrauber, Laptops, Planetenmodelle. Vor uns liegt ein Tag, von dem wir noch nicht wissen, wie er wird, von dem aber schon jetzt, um zehn Uhr vormittags, klar ist, dass er ganz anders wird als alles, was wir mit dem ÖWF bisher erlebt haben. Wir besuchen dreißig kleine, aufgeweckte, neugierige Kinder – ein bunter Haufen. Keines spricht unsere Sprache. Jedes von ihnen ist entweder todkrank, Waisenkind oder Sozialwaise. Es sind die Kinder von Tschernobyl.

A. Soucek & G. Grömer helfen einem Kind beim Anziehen des Kinderraumanzuges

Ein Projektteam, aufgebaut und geleitet von Dr. Christoph Otto, holt seit Jahren ukrainische Kinder zu Erholungsurlauben nach Österreich. „Drei Wochen gutes Essen, gesunde Natur, fürsorgliche Betreuung, anregende Erlebnisse und medizinische Hilfe in Österreich“, so fasst das Projekt dieses spendenfinanzierte Angebot zusammen. Es ist nicht die einzige Aktion der „Tschernobyl-Kinder“: Im Osten der Ukraine werden auch Krankenhäuser, Behindertenzentren, Kindergärten und Waisenheime betreut. Das ÖWF hat sich gedacht: Wenn die kleinen Gäste schon zum ersten Mal in ihrem Leben eine Flugreise bis ins ferne Österreich machen, dann kann man sie auch noch zu den Sternen mitnehmen. Deshalb sind wir hier.

Um es vorweg zu nehmen: Für Betroffenheit ist hier nicht im Ansatz Platz. Das lassen einerseits die Kinder gar nicht zu, die nach einer kurzen andächtigen „Auftau-Phase“ das tun, was sie eben am besten können: Kinder sein! Darf ich den Computer angreifen? He, nimm mir den Helm nicht aus der Hand! Ich will auch! Andererseits verlangt die Situation nach unserer Aufmerksamkeit: Wir müssen die Weltraumgeschichten, die wir mitgebracht haben, in gut verstehbare, einzelne Happen teilen – denn was immer wir sagen, muss simultan ins Ukrainische übersetzt werden. Die Doppel-Conferencen mit den Betreuerinnen funktionieren im Handumdrehen.

Mädchen im Kinderraumanzug

Zunächst fliegen wir quer durchs Sonnensystem. Man hat uns gewarnt: Bitte nicht zu viel erwarten, diesen Kindern fehlt es zu Hause an allem. Doch es passiert, was wir im Stillen natürlich trotzdem erwartet haben: Bei jeder Frage schnellen Arme in die Höhe – wie heißt der rote Planet? Mars! – und die Kleinen zeigen, dass sie das sind, was wir alle sind: neugierig! Dann geht es ins Freie, und hier wartet der Höhepunkt: Sie alle dürfen, schön nacheinander, für einen Moment in ihrem schwierigen Leben selber Astronaut sein, mit allem, was dazugehört: Helm, Handschuhen, Stiefeln, Sauerstoffgerät, Funk. Im Akkord ziehen wir an, ziehen wir aus, wer hat noch nicht? Und plötzlich helfen uns kleine Hände: Blitzschnell haben die Kinder die Handgriffe gelernt und helfen sich nun gegenseitig. Es kommt auch zu kuriosen Momenten: Ein Mädchen zieht partout keine Schuhe an, auch keine Astronautenstiefel, und so haben wir eben unseren ersten Barfuß-Astronauten der Geschichte.

Wenig später, als die Aufmerksamkeit nachlässt, kommt die Höllenmaschine zum Einsatz: es wird laut, es dreht sich, es macht Wind – der beeindruckende Modellhubschrauber, der langsam über die Kindergruppe schwebt. Andächtig schauen sie ihm nach, die Kleinen und nicht mehr ganz so Kleinen. Wir machen Gruppenfotos aus zwanzig Metern Höhe, und dann geht es noch ein Stück weiter hinauf in den Himmel, bis wir über Monitore auch noch den Heurigen sehen, bei dem wir wenig später zum Mittagessen eingeladen werden. Die lokalen Organisatoren sind übrigens allesamt ehrenamtliche Helfer, die teilweise schon seit Jahren dabei sind. – Für uns selbst heißt es Abschied nehmen von der ersten Gruppe, als die Sonne zur Mittagszeit am höchsten steht; hundert Kilometer weiter westlich wartet die zweite Gruppe in Ybbs an der Donau, andere kleine Leute mit großen Schicksalen, die gleiche Scheu zu Beginn, die gleiche Begeisterung am Ende.

Gruppenfoto - hat Spaß gemacht

Ein langer Tag geht auf der Westautobahn zu Ende, während wir nach Hause, nach Linz und Salzburg, fahren. Das Auto ist jetzt noch voller als vorher: im Seitenfach der Tür steckt eine selbst gebastelte Dankeskarte, eine kleine Flasche Likör, eine Schokolade. Geschenke von denen, denen wir etwas schenken wollten. Das ÖWF war nicht zum letzten Mal zu Gast bei den Gästen aus der Ukraine.

Guten Tag, liebe Freunde! Ich danke Euch für die Gastfreundschaft und die Wärme Eurer Herzen. Die Tage in Österreich haben mir geholfen, an mich selbst zu glauben, dass ich auch etwas wert bin. Das bleibt ewig in meiner Erinnerung!
Andriy Istchenko

Bericht: Alexander Soucek und Gerhard Grömer

Mehr zum Thema:
www.global2000.at/themen/tschernobyl-kinder

July 18 2013

Staunende Kinderaugen in der Linzer Solar City

Liegt der Grund für staunende Kinderaugen in den Dimensionen des Weltalls? Oder in der Vorstellung der Kinder, wie Menschen schon in wenigen Jahren zu neuen Planeten aufbrechen werden? Wir wissen es nicht. Ganz deutlich aber haben wir an den Vormittagen des 1. und 2. Juli in der Volksschule Linz Solar City gesehen, dass wir Kinder mit unserem Event-Angebot und den persönlichen Gesprächen im Rahmen von Vorträgen begeistern können.

Zukünftige Astronautin? (c) ÖWF (Agnieszka Sekula)

Zukünftige Astronautin? (c) ÖWF (Agnieszka Sekula)

Dass der auf den Marsplanen fahrende Dignity-Rover, das Anprobieren der Lentia-Kinderraumanzüge, das Anheben von Meteoriten mit einem Magneten, Kraterschießen und der Start von Wasserraketen die Teilnehmer faszinieren, haben wir schon öfters erlebt. Die halbjährige Vorbereitung der 270 Volksschüler durch die Lehrkräfte aber überraschte selbst „geübte“ ÖWF-Mitglieder: Kinder stellten Fragen von so hoher Qualität, wie sie sonst oft bei älteren Schülern üblich ist. So hatten die Lehrerinnen zu unterschiedlichen Schwerkräften der Planeten (Waagen) oder zu den Geruchsproben ausgezeichnete spielerische Vorbereitungen getroffen. Apropos Lehrerinnen: die Idee zur Veranstaltung hatte Kerstin Eichberger-Sonnberger, die beim Event im Jahr 2012 in St. Pantaleon/NÖ Gast war. Massenstarts von Luftballons und das von der Offenen Kulturinitiative Pichling-Solarcity (OKIPS) eingerichtete Disc-Golf verfeinerten das Programm.

Einen Mars Rover zu steuern erfordert Konzentration (c) ÖWF (Agnieszka Sekula)

Einen Mars Rover zu steuern erfordert Konzentration (c) ÖWF (Agnieszka Sekula)

Zur abendlichen Festveranstaltung „10 Jahre Volksschule Solar City“ am zweiten Tag waren rund 300 Besucher gekommen. Herbert Raab von der Linzer Astronomischen Gesellschaft brachte die Bedeutung der Straßennamen in diesem Linzer Ortsteil (z.B. Heliosallee, Lunaplatz, Pegasusweg) auf informative und in gewohnt „lockerer“ Art den Teilnehmern näher. Berührende Gesangseinlagen der Schüler und Gernot Grömer‘s Vortrag „Faszination Sonnensystem“ (ent)führten das Publikum in eine andere, tatsächlich faszinierende Welt. Äußerst geschickt und sensibel moderierte der Kabarettist Wolf Gruber die Feier. VS-Direktorin Monika Huber konnte mit pfiffig vorgetragenen Anekdoten aus der Schulgeschichte die Besucher aus dem Weltall auf die Erde zurückholen. Bei Sekt und Brötchen schienen manche Gäste sich aber trotzdem wieder Richtung All zu bewegen :-))
Bericht: Gerhard Grömer

Eine Schulklasse mit selbstgebastelten Wasserraketen (c) ÖWF (Agnieszka Sekula)

Eine Schulklasse mit selbstgebastelten Wasserraketen (c) ÖWF (Agnieszka Sekula)

June 13 2013

SGAC sucht innovative Idee für eine Space App

SOL App - Interplanetary Wetterapp

Weltraumanwendungen sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Satelliten unterstützen uns täglich bei der Navigation mit unserem GPS Geräten, bei der Wettervorhersage, bei der Kommunikation, bei Erdbeobachtung u.v.m. Der breiten Öffentlichkeit sind diese Anwendungen meist nicht bekannt.

Du interessierst dich für Weltraum & Astronomie und findest Applikationen am Smartphone wie StarWalk, Exoplanet, APOD oder 3D Sun toll?
Du bist zwischen 18 und 35 Jahre alt und aus Österreich?
Du hast eine Idee für eine innovative Space App um das Thema Weltraum einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen?

SpaceApps 2013 Logo Dann mach mit beim Ideenwettbewerb des Space Generation Advisory Councils (SGAC), der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT).
Als Gewinn winkt eine Reise nach Peking (China) und die Teilnahme am Space Generation Congress (19. – 21. September 2013).

Teilnahmebedingungen:

  • Beschreibung einer innovativen Space App auf Englisch (min. 4 Seiten, max. 10 Seiten)
  • StudentIn, Young Professional aus Österreich zwischen 18 und 35 Jahre alt
  • Bewerbungsfrist: 10. August 2013
  • Einreichen unter *protected email*

Alle eingereichten Ideen werden von einer Fachjury aus Wissenschaft und Wirtschaft begutachtet. Gewinnverständigung erfolgt bis zum 26. August 2013.
Mehr Information zum Wettbewerb unter: SGAC Space Apps Wettbewerb

Linktipps und Anregungen zu innovativen Apps:

June 08 2013

SpaceUpParis im ESA Hauptquartier in Paris

Während in Wien der MARS2013 Science Workshop in den letzten Vorbereitungen war, machte ich mich auf den Weg nach Paris um beim SpaceUp Paris (24.-26. Mai 2013) teilzunehmen und ein bisschen über MARS2013 dort zu erzählen.

Einige ÖWF‘ler u.a. Olivia Haider oder Alexander Soucek waren schon letztes Jahr beim SpaceUpEU in Genk (Belgien) mit dabei. Aber was ist ein SpaceUp eigentlich? Hört sich ja fast nach einem neuen Modegetränk an, aber nein: ein SpaceUp ist eine Weltraum Un-Konferenz (Sprache der Veranstaltung ist Englisch). Also so wie eine Konferenz ohne eine zu sein. (um, hä?) Un-Konferenz (unconference) ist eine Veranstaltung bei der zwischen 50 und 150 weltraumbegeisterten und im Weltraumsektor tätige Personen teilnehmen und selbst das Programm machen. Das heißt, der Zeitplan und die Themen, also die ganze Struktur des Events wird vor Ort von den Teilnehmern selbst bestimmt und geformt. Jeder Teilnehmer wird ermutigt selbst einen Vortrag zu halten, egal über welches Thema, solange es mit Weltraum zu tun hat. So kann es passieren, dass neben vorbereiteten Themen auch spontan aus einer Diskussion beim Mittagsbuffet eine Idee zu einem Vortrag wird und am selben Nachmittag schon gehalten wird. Bei einem SpaceUp geht es daher um den Enthusiasmus der Teilnehmer und deren Flexibilität und Spontanität. Jeder kann an einem SpaceUp teilnehmen und so kommt es vor, dass sich neben Studenten und Space Enthusiasten auch der eine oder andere ISS Controller, ESA Mitarbeiter, Space-Tweep oder auch Astronaut dazugesellt.

The grid @ SpaceUp Paris

“The Grid” – hier trägt man seine Vorträge bei einer Un-Konferenz ein (c) @aprea

Der Ort dieses SpaceUp war sehr gut gewählt und wurde dankenswerterweise von der ESA gesponsert – ein ganzes Stockwerk im ESA HQ in Paris mit 2 großen Seminarräumen und weiteren Büros standen den Teilnehmern an diesem Wochenende zur Verfügung. Es ist ein wirklich tolles Gefühl durch diese “heiligen” Hallen zu schreiten, wo sonst die höchsten ESA Mitarbeiter und Generaldirektoren die Zukunft der europäischen Weltraumfahrt diskutieren und planen.

Bei diesem SpaceUp, dem bisher vierten in Europa, fanden sich fast 120 Teilnehmer aus 20 Nationen ein um gemeinsam über Weltraumthemen zu fachsimpeln, alte Freunde wiederzutreffen oder neue Freundschaften zu schließen. Die Space Community ist eine sehr offene und freundliche Gruppe und jeder ist willkommen.

Am Samstag, vor der vielberichteten Live-Schaltung zum MARS2013 Workshop in Wien, hatte ich die Gelegenheit ein bisschen über MARS2013 zu erzählen, viele unserer tollen Fotos herzuzeigen und konnte so das Publikum für unsere Analog Mars Mission begeistern.

Reinhard Tlustos während seines MARS2013 Vortrags

Reinhard Tlustos während seines MARS2013 Vortrags (c) @msbentley

Auch neben der eigentlichen Veranstaltung bildeten sich viele Gruppen, die abends gemeinsam Paris erkundeten und einige faszinierende Unterhaltungen über die diversen Weltraumthemen des Tages fortführten.

Kurzum: SpaceUp Paris war für mich mein erstes SpaceUp und ich kann ehrlich sagen, ich bin begeistert. Es ist einfach genial mit Gleichgesinnten aus aller Welt, mit Experten und Astronauten gleichermaßen, wie mit anderen Studenten über die verschiedensten Dinge zu diskutieren und vieles neues zu lernen während man internationale Freundschaften schließt. Eine direkte Empfehlung an alle Weltraum Enthusiasten an einem SpaceUp teilzunehmen, denn die nächste Space unconference kommt bestimmt und vielleicht auch einmal in Österreich! :)
Reinhard Tlustos

Weitere Informationen:

April 12 2013

Jubiläums-Polarsternpreis 2013 ergeht an Dr. Mazlan Othman

Polarsternpreises im Rahmen der Yuris Night 2013 verliehen. Der Preis des Österreichischen Weltraum Forums zeichnet Menschen aus, die für den Weltraum begeistert.

Dr. Mazlan OthmanPolarsternpreisträgerin 2013: Dr. Mazlan Othman: Astrophysikerin. Weltraumadvokatin. Direktorin des UN Büros für Weltraumfragen.

Mazlan Othman wurde 1951 in Seremban, Malaysia geboren. Sie studierte in Neuseeland und kehrte 1981 als erste weibliche Astrophysikerin nach Malaysia zurück. Dort arbeitete Sie zunächst an einem Curriculum für Astrophysik an der nationalen Universität und begeisterte gleichzeitig die Öffentlichkeit für Astronomie und Weltraum. 1993 wurde sie vom malaysischen Ministerpräsidenten als Generaldirektor für die neue Regierungsabteilung für Weltraumwissenschaften ernannt. Für diese Behörde ruf sie das Mikrosatellitenprogram ins Leben. 1999 berief UN Generalsekretär Kofi Annan Mazlan Othman als Direktorin des UN Büros für Weltraumfragen (United Nations Office for Outer Space Affairs UNOOSA) nach Wien.

Donning Aouda.X mit malaysischen AstronautenSheikh Muszaphar Shukor

Donning Aouda.X mit malaysischen AstronautenSheikh Muszaphar Shukor

Sie kehrte 2002 für fünf Jahre nach Malaysia zurück als Gründungsdirektorin der Malaysischen Weltraumagentur und um den ersten Weltraumflug des malaysischen Astronauten „Sheik Muszaphar “ zu ermöglichen. (Anmerkung ÖWF Redaktion: Sheik Muszaphar Mazlan schlüpfte 2009 anlässlich der World Space Week in unseren Aouda.X Mars Raumanzug Simulator). Ab 2007 leitete Mazlan Othman erneut als Direktorin der UNOOSA nach Wien.

I am delighted to accept this great honour.

I would like to make the observation that this Award is made for contributions “above and beyond duty”.  In this context, I would like to refer to the fact that I have had the exceptional privilege of performing duties given to me.

The duties I performed in Malaysia were part of a national strategy, but I would be remiss if I did not inform you that I was immensely inspired by the vision of my Prime Minister, which moved me to reach out and struggle beyond everything I imagined I could do.

In the United Nations, my duties with regard to outer space activities were guided by Member States.  But, I would like to say that it was the aspiration and commitment of developing countries that particularly motivated me.  Thanks to them, I could envision where the best benefits could be applied and where their contributions could best be invested.

And so, I accept this honour on behalf of the people of Malaysia whom I duly served and the developing countries whose dream of participating in space activities has been realized.

I am thankful for this light in my soul that has been set ablaze and I assure you this fire will never be extinguished.

Mazlan Othman Dankesrede im Wortlaut.

„Dr. Othman hat sich ihre gesamte Karriere für die Faszination bemannte Raumfahrt und Astronomie engagiert und ein Land das bis dahin kaum in Weltraumaktivitäten engagiert war zu einer eigenen Raumfahrtagentur verholfen“

meint Dr. Gernot Grömer, ÖWF Vorstand.

„Sie gehört im Weltraumsektor zu den angesehendsten Persönlichkeiten weltweit, hat viel bewegt und noch mehr Menschen begeistert.“

Der Preis wurde im Planetarium Wien, während der Yuris Night 2013 übergeben und ist mit einem Preisgeld von 800,00 € und einer eigens angefertigten Trophäe dortiert. Frau Othman wird das Preisgeld an die Einrichtung „CliniClown“ gemeinnützige spenden, wo es der Behandlung von schwerstkranken Kindern und Erwachsenen zu Gute kommen wird.

Das Österreichische Weltraum Forum gratuliert ganz herzlich!

Weitere Informationen:

March 14 2013

Yuris Night 2013 – Kosmos der Frauen

Wie jedes Jahr am 12. April feiern wir auch heuer wieder den ersten Raumflug eines Menschen – des Kosmonauten Yuri Gagarin. Traditionell werden wir auch einen Menschen auszeichnen, der andere für Astronomie und Weltraum begeistern kann und den Polarsternpreis des Österreichischen Weltraum Forums, bereits zum fünften Mal verleihen.

Aus Anlass des 50.ten Jahrestag des Erstflugs der Kosmonautin Walentina Tereschokwa widmen wir die heurige Yuris Night, dem Kosmos der Frauen und haben dazu auch internationale Wissenschaftlerinnen eingeladen.

Beginn: 12. April 2013, 17:45
Ort: Planetarium Wien
Eintritt frei.

Programm:

  • 17:45 Uhr: Einlass
  • 18:00 Uhr: Begrüßung mit Mag. Werner Gruber, Science Busters
  • 18:15: Uhr Key Note Speech Prof. Mazlan Othman, Prof. Mazlan Othman,
    Director of the United Nations Office for Outer Space Affairs (UNOOSA)
  • 18:40 Uhr Die faszinierende Suche nach einer zweiten Erde
    Lisa Kaltenegger, Universität Harvard und Max-Planck-Institut für Astronomie
  • 19:20 Uhr Das Higgs-Teilchen, Baumeister des Universums
    Dr. Claudia-Elisabeth Wulz, CERN und ÖAW
  • 20:00 Uhr kurze Pause
  • 20:15 Uhr Forschung im Weltraum
    Podiumsgespräch mit Gerda Horneck, DLR
  • 21:00 Uhr kurze Pause
  • 21:15 Uhr Live kommentierte Planetariumsshow
  • 21:50 Uhr Verleihung des Polarstern Preises des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF)
  • Ausklang bei Musik und Erfrischungen

Mehr Information unter: www.der-orion.com/yuri

Flyer Yuris Night

Filmtipp: Das Top Kino präsentiert am 11. April, 19:30 Uhr “Fliegerkosmonauten” der in Berlin lebenden Regisseurin Marian Kiss.

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin statt.

Kartenreservierung: www.topkino.at

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl