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November 29 2013

ÖWF Weihnachtsfeier Wien, 21. Dez 2013

Visual für ÖWF Weihnachtsfeier mit Stephansdom (c) Luca Rudolf: tactic.at / edited: OeWF Art Director

Liebe ÖWF Mitglieder,

Wir laden euch recht herzlich zur diesjährigen Weihnachtsfeier des Österreichischen Weltraum Forums in Wien ein. Auch heuer haben wir ein Nachmittagsprogramm für euch geplant und werden den Abend bei einem gemütlichen Essen ausklingen lassen. Wo? Wann? Was? Das dürft ihr in diesem Jahr selbst herausfinden…(1)

Am Tag des Winter-Solstitium treffen wir uns um 14:30 Uhr an jenem Ort, an dem ein berühmter österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge am 08. Juli vor 171 Jahren beobachtete, wie der hellste Stern am Himmel langsam immer dunkler wurde und schließlich ganz verschwand. Von dort startend werden wir eine historisch-astronomische Führung durch Wien erleben, die so machen einen zum Staunen bringen wird.

Sollte uns der Wettergott nicht gnädig gestimmt sein und wir trotz Winterkleidung an besagtem Tag zu erfrieren oder durchnässen drohen, so dürfen wir den Treffpunkt dorthin verlegen, wo Kaiser Franz Josef am 20. Juni 1909 den Grundstein für ein Gebäude legte, in dem seit über 100 Jahren die Geschichte der Technik residiert. Eine gemeinsame Begehung des Gebäudes ist geplant (2).

Im Anschluss (für diejenigen, deren strenger, vorweihnachtlicher Zeitplan eine Zusammenkunft zu früherer Stunde nicht möglich macht: ab ca. 16:30) werden wir der Kälte trotzend das ein oder andere alkoholhaltige Heißgetränk als Aperitif genießen und zwar dort, wo bis vor 116 Jahren die nach einer Kaiserin benannte Brücke über den Wienfluss zu jener Kirche führte, deren Bau als Versprechen an Gott gegeben wurde, damit die letzte große Pestepidemie von Wien abgewendet werde. Für die Verfechter und Liebhaber der Architektur und Künste – oder die „Touristen“ – besteht die Möglichkeit einer Kirchenbesichtigung (3).

Zum Behufe des gemütlichen Ausklanges und der allgemeinen Erwärmung nach einem langen winterlichen Tage warten ab 18:00 in ein Gebäude, dass an ein Bootshaus – und damit den früheren Verlauf des Wienflusses – erinnert, traditionelle Wiener Küche und warme bzw. kalte Getränke auf uns.

Wir bitten um Anmeldung an *protected email* und *protected email* bis 15.12.2013 unter Bekanntgabe Nachmittagsprogramm ja/nein, Punsch ja/nein und Essen ja/nein (spätere Anmeldungen insb. zum Essen können wir nur nach Rücksprache mit dem Restaurant berücksichtigen!).

(1) Eine Auflösung des Rätsels hinsichtlich des Datums bedarf es ohnedies nicht, da es schon das Montagsmail verraten hat. Die Treffpunkte werden rechtzeitig vor der Weihnachtsfeier via E-Mail bekannt gegeben. Ebenso eine mögliche Änderung des ein oder anderen Treffpunktes
(2) Kostenpunkt: € 10,00; Gruppenermäßigung möglich.
(3) Kostenpunkt: € 8,00; Gruppenermäßigung möglich.

June 23 2013

Österreichisches Pressefoto des Jahres an Katja Zanella-Kux

Katja Zanella-Kux gewinnt mit einem außergewöhnlichen MARS2013 Bild „kick-off“ den österreichischen Preis für Pressefotografie „Objektiv“ in der Kategorie Wirtschaft. Der Preis wurde heuer bereits zum 8.ten Mal vergeben und zeichnet Fotografen in sechs Kategorien aus.

Das Foto zeigt Analog-Astronaut Luca Foresta während des viertätigen Aufenthalts in „Station Payer“ als er kurz nach Sonneuntergang den Sand der Sahara in die Luft schleudert.

Gewinnerbild Objektiv 2013 Kategorie Wirtschaft (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

“Kick-off” Gewinnerbild des Objektiv 2013, Kategorie Wirtschaft von Katja Zanella-Kux Gewinner Objektiv 2013 (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Gernot Grömer, ÖWF Vorstand:

„Katja hat zurecht den Preis gewonnen. Sie begleitet das ÖWF seit 2010 und war im Februar 2013 gemeinsam mit uns 5 Wochen lang in der Nordsahara. Durch ihre Fotos bekommen die ÖWF Expedition ein Gesicht und vermitteln Faszination Mars Analog-Forschung. “

Wir gratulieren Katja ganz herzlich zum gewonnen Preis!

Gewinner Objektiv 2013 (c) APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Gewinner des Objektiv 2013: v.l.n.r. Michael Lang (APA-Chefredakteur), Ian Ehm (Kategorie-Sieger Kunst und Kultur), Christian Bruna (Kategorie-Sieger Chronik), Jürg Christandl (Kategorie-Sieger Innen- und Außenpolitik), Katja Zanella-Kux (Kategorie-Siegerin Wirtschaft), Heinz Stephan Tesarek (Gewinner des “Objektiv 2013″ sowie Kategorie-Sieger Fotoserien), Leonhard Foeger (Kategorie-Sieger Sport) und Peter Saak (Canon-Geschäftsführer).
(c) APA-Fotoservice/Ludwig Schedl

Alle Siegerbilder sind bei folgenden Ausstellungen zu sehen:

  • 19. Juni – 30. Juni 2013: Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt, Leyserstraße 6, 1140 Wien
  • 01. Juli – 01. September 2013, Hauptbücherei, Urban-Loritz-Platz 2A, 1150 Wien
  • 02. September – 29. Oktober 2013: Concordia Presseclub, Bankgasse 8, 1010 Wien
  • 30. Oktober – 25. November 2013: Congress Innsbruck, Rennweg 3, 6020 Innsbruck
  • 26. November 2013 – 31. Jänner 2014: OÖ Presseclub im OÖ Kulturquartier, Ursulinenhof Foyer, Landstraße 31, 4020 Linz

May 29 2013

Science Conference MARS2013 – Ergebnisse der Marokko-Mission liefern neue Impulse für die Mars-Analogforschung

Im Februar dieses Jahres fand unter der Leitung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) ein Mars Analog-Feldtest mit internationaler Beteiligung in Marokko statt. Am 25. und 26. Mai präsentierten die Forscher die Ergebnisse der ersten Datenanalysen auf der „Mars2013 Science Conference“ an der TU Wien.

Über 100 Mitarbeiter aus 23 Nationen forschten in der Nordsahara im Rahmen einer groß angelegten Marssimulation. Dabei untersuchten 17 sorgfältig ausgewählte Experimente Arbeitsabläufe, Hardware und Sicherheitsaspekte einer zukünftigen bemannten Expedition zum Roten Planeten. Erstmals wurden etwa die Verzögerungsfaktoren gemessen, die ein Mars-Astronaut im Raumanzug gegenüber einem Feldforscher ohne Raumanzug hat. Im Schnitt benötigen die meisten typischen Aktivitäten 1,3mal so lange wie ohne Anzug.


Video bei YouTube ansehen / Watch video on youtube

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Trotz der Einschränkungen, welche die Feldarbeit unter Raumfahrtbedingungen mit sich bringt, und bewusst ohne Vorkenntnisse der lokalen Geologie konnten die Forscher in sehr kurzer Zeit Wasseraktivität in der Testregion nachweisen. Daraus lässt sich schließen, dass die Suche nach Wasser auf anderen Planeten mit einer Kombination aus Astronaut und Rover wesentlich schneller und erfolgreicher gelingen kann als mit ausschließlich robotischen Methoden.

Mit der Wärmebildmessung konnte eine neue Strategie zur Entdeckung von Höhleneingängen erfolgreich angewandt werden. Ebenso testeten Analogastronauten ein aufblasbares Notfall-Zelt für Astronauten von der Technischen Universität Wien und drei robotische Fahrzeuge.

Alain Souchier erklärt Cliffbot experiment (c) ÖWF (Rafael Stanuch)

Alain Souchier erläutert sein Cliffbot experiment (c) ÖWF (Rafael Stanuch)

Neu ist auch die Erhebung statistischer Daten über die Verletzungsrisiken bei Mars-Simulationen. Daraus soll in Zukunft eine Datenbank entstehen, welche eine Prognose von Verletzungsrisiken bei Feldversuchen ermöglicht. So haben Feldforscher ein etwa vierfach erhöhtes Verletzungsrisiko bei Bagatellverletzungen gegenüber dem Personal des Kontrollzentrums, während die Stressbelastung vergleichbar ist. Dr. Gernot Grömer, ÖWF-Vorstand resümiert: “MARS2013 hat gezeigt, dass auch ein kleines Land wie Österreich – hier zusammen mit Partnern aus 23 Nationen – wertvolle Beiträge in den spannendsten Bereichen der Raumfahrt liefern und damit die nächste Generation von Forschern inspirieren kann. Mit entsprechender politischer Unterstützung könnten wir damit einen Spitzenplatz in der europäischen Marsforschung anpeilen.” Insgesamt 50 Teilnehmer nahmen an den zahlreichen Fachvorträgen sowie an einem Plenary Workshop teil und verfolgten eine Liveschaltung zu dem „SpaceUp Paris“ im ESA Hauptquartier. Bereits im Vorfeld trafen sich die Leiter der beteiligten Forschungseinrichtungen und diskutierten eine verstärkte Positionierung von Analogforschung in den Weltraumwissenschaften.

Puli Rover & Aouda.X (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Ungarischer Google Lunar X-Prize Rover mit dem Aouda.X Mars-Anzug. (c) ÖWF (Katja Zanella-Kux)

Die Forscher werden ihre Erfahrungen aus der Mars2013-Mission nun in die Entwicklungsarbeit weiterer Projekte für bemannte Marsexpeditionen einfließen lassen. Einige Teilnehmer werden ihre Ergebnisse außerdem in einer Special Edition des renommierten Fachjournals “Astrobiology” publizieren. Einzigartiges Bildmaterial von der Expedition finden Sie hier: mars2013.oewf.org

April 12 2013

Jubiläums-Polarsternpreis 2013 ergeht an Dr. Mazlan Othman

Polarsternpreises im Rahmen der Yuris Night 2013 verliehen. Der Preis des Österreichischen Weltraum Forums zeichnet Menschen aus, die für den Weltraum begeistert.

Dr. Mazlan OthmanPolarsternpreisträgerin 2013: Dr. Mazlan Othman: Astrophysikerin. Weltraumadvokatin. Direktorin des UN Büros für Weltraumfragen.

Mazlan Othman wurde 1951 in Seremban, Malaysia geboren. Sie studierte in Neuseeland und kehrte 1981 als erste weibliche Astrophysikerin nach Malaysia zurück. Dort arbeitete Sie zunächst an einem Curriculum für Astrophysik an der nationalen Universität und begeisterte gleichzeitig die Öffentlichkeit für Astronomie und Weltraum. 1993 wurde sie vom malaysischen Ministerpräsidenten als Generaldirektor für die neue Regierungsabteilung für Weltraumwissenschaften ernannt. Für diese Behörde ruf sie das Mikrosatellitenprogram ins Leben. 1999 berief UN Generalsekretär Kofi Annan Mazlan Othman als Direktorin des UN Büros für Weltraumfragen (United Nations Office for Outer Space Affairs UNOOSA) nach Wien.

Donning Aouda.X mit malaysischen AstronautenSheikh Muszaphar Shukor

Donning Aouda.X mit malaysischen AstronautenSheikh Muszaphar Shukor

Sie kehrte 2002 für fünf Jahre nach Malaysia zurück als Gründungsdirektorin der Malaysischen Weltraumagentur und um den ersten Weltraumflug des malaysischen Astronauten „Sheik Muszaphar “ zu ermöglichen. (Anmerkung ÖWF Redaktion: Sheik Muszaphar Mazlan schlüpfte 2009 anlässlich der World Space Week in unseren Aouda.X Mars Raumanzug Simulator). Ab 2007 leitete Mazlan Othman erneut als Direktorin der UNOOSA nach Wien.

I am delighted to accept this great honour.

I would like to make the observation that this Award is made for contributions “above and beyond duty”.  In this context, I would like to refer to the fact that I have had the exceptional privilege of performing duties given to me.

The duties I performed in Malaysia were part of a national strategy, but I would be remiss if I did not inform you that I was immensely inspired by the vision of my Prime Minister, which moved me to reach out and struggle beyond everything I imagined I could do.

In the United Nations, my duties with regard to outer space activities were guided by Member States.  But, I would like to say that it was the aspiration and commitment of developing countries that particularly motivated me.  Thanks to them, I could envision where the best benefits could be applied and where their contributions could best be invested.

And so, I accept this honour on behalf of the people of Malaysia whom I duly served and the developing countries whose dream of participating in space activities has been realized.

I am thankful for this light in my soul that has been set ablaze and I assure you this fire will never be extinguished.

Mazlan Othman Dankesrede im Wortlaut.

„Dr. Othman hat sich ihre gesamte Karriere für die Faszination bemannte Raumfahrt und Astronomie engagiert und ein Land das bis dahin kaum in Weltraumaktivitäten engagiert war zu einer eigenen Raumfahrtagentur verholfen“

meint Dr. Gernot Grömer, ÖWF Vorstand.

„Sie gehört im Weltraumsektor zu den angesehendsten Persönlichkeiten weltweit, hat viel bewegt und noch mehr Menschen begeistert.“

Der Preis wurde im Planetarium Wien, während der Yuris Night 2013 übergeben und ist mit einem Preisgeld von 800,00 € und einer eigens angefertigten Trophäe dortiert. Frau Othman wird das Preisgeld an die Einrichtung „CliniClown“ gemeinnützige spenden, wo es der Behandlung von schwerstkranken Kindern und Erwachsenen zu Gute kommen wird.

Das Österreichische Weltraum Forum gratuliert ganz herzlich!

Weitere Informationen:

March 14 2013

Yuris Night 2013 – Kosmos der Frauen

Wie jedes Jahr am 12. April feiern wir auch heuer wieder den ersten Raumflug eines Menschen – des Kosmonauten Yuri Gagarin. Traditionell werden wir auch einen Menschen auszeichnen, der andere für Astronomie und Weltraum begeistern kann und den Polarsternpreis des Österreichischen Weltraum Forums, bereits zum fünften Mal verleihen.

Aus Anlass des 50.ten Jahrestag des Erstflugs der Kosmonautin Walentina Tereschokwa widmen wir die heurige Yuris Night, dem Kosmos der Frauen und haben dazu auch internationale Wissenschaftlerinnen eingeladen.

Beginn: 12. April 2013, 17:45
Ort: Planetarium Wien
Eintritt frei.

Programm:

  • 17:45 Uhr: Einlass
  • 18:00 Uhr: Begrüßung mit Mag. Werner Gruber, Science Busters
  • 18:15: Uhr Key Note Speech Prof. Mazlan Othman, Prof. Mazlan Othman,
    Director of the United Nations Office for Outer Space Affairs (UNOOSA)
  • 18:40 Uhr Die faszinierende Suche nach einer zweiten Erde
    Lisa Kaltenegger, Universität Harvard und Max-Planck-Institut für Astronomie
  • 19:20 Uhr Das Higgs-Teilchen, Baumeister des Universums
    Dr. Claudia-Elisabeth Wulz, CERN und ÖAW
  • 20:00 Uhr kurze Pause
  • 20:15 Uhr Forschung im Weltraum
    Podiumsgespräch mit Gerda Horneck, DLR
  • 21:00 Uhr kurze Pause
  • 21:15 Uhr Live kommentierte Planetariumsshow
  • 21:50 Uhr Verleihung des Polarstern Preises des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF)
  • Ausklang bei Musik und Erfrischungen

Mehr Information unter: www.der-orion.com/yuri

Flyer Yuris Night

Filmtipp: Das Top Kino präsentiert am 11. April, 19:30 Uhr “Fliegerkosmonauten” der in Berlin lebenden Regisseurin Marian Kiss.

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin statt.

Kartenreservierung: www.topkino.at

March 26 2012

Geoscience Training Workshop oder die Erkenntnis, dass Steine ganz und gar keine faden Objekte sind.

Geologie ist ein wichtiger Bestandteil von Missionen auf anderen Planeten. Bereits Apollo Astronauten wurden in den 1960er Jahren trainiert Gestein für die Geologen auf der Erde zu sammeln und zu beschreiben. Mars-Roboter werden mit Geräten zur Tiefenanalyse bestückt, so soll der europäische ExoMars Rover z.B. mit einem Georadar mit Namen WISDOM (Water Ice Subsurface Deposit Oberservation on Mars) ausgestattet werden. Mit diesen Geräten kann man sehr genau die Beschaffenheit der Bodengesteine feststellen, ohne dass ein Mensch einen Fuß auf einen anderen Planeten setzen muss.

Csilla Orgel demonstriert den Effekt von Salzsäure auf Kalkstein

Csilla Orgel träufel Salzsäure auf Kalkstein

Auch für die Feldtests des Österreichischen Weltraum Forums ist Geologie eine wichtiger Bestandteil, da unter anderem der Anzugtester auch die Rolle eines Geologen am Mars übernehmen muss. Csilla Orgel, Geologstudentin aus Budapest und Sandra Hutterer, Geodäsiestudentin aus Wien organisierten daher ein erstes Geoscience Training für eine rund 20-köpfige PolAres Gruppe.

Samstag, 24. März 2012 09:00 Uhr an der Technischen Universität Wien, Einführung in die Geologie. Noch bekommen wir wunderschöne Bilder vom Mars und deren Analogien auf der Erde gezeigt. Um die Prozesse zu verstehen, muss man beim Anfang beginnen erklärt uns Csilla Orgel. So lernen wir den Unterschied zwischen einem Mineral und einem Stein kennen und wissen und dass ein Stein immer ein Aggregat aus verschiedenen Mineralien ist. Mit unterschiedlichen Gesteinsproben demonstriert uns Csilla Methoden grob Steine zu klassifizieren. Plötzlich macht es Zisch, denn Csilla träufelt Salzsäure auf einen Steinklumpen um einen Kalkstein zu identifizieren. Viele weitere Mineralien-Typen folgen, ob wir uns die alle merken können?

Dr. Pavuza, Leiter der Karstforschung am Naturhistorischen Museum, entführt uns dann an den Dachstein, den wir als Feldtestgebiet für Ende April auserkoren haben. Dabei erläutert er uns wie die Höhlen entstanden sind bzw. wie Tropfsteine sich bilden.

„Der Vortrag von Dr. Pavuza war spannend und hochinteressant. Gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Feldtest wird man die Höhlen nun mit ganz anderen Augen betrachten können und einfache, geologische Gebilde wiedererkennen“

, sagt Sebastian Sams, der am Dachstein die Kommunikationsinfrastruktur koordinieren wird.

Auch der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Dachstein Mars Simulation, Alejandra Sans und Sebastian Hettrich erläutern im Detail den von Ihnen erstellten Flugplan sowie geben Einblicke in ihr M.A.R.S (Mission Asset & Ressource Simulation) Experiment, welches unter anderem Ressourecen für zukünftige Feldtest optimieren soll. Luca Foresta erklärt uns geophysikalische Methode, die vor allem in Georadar und Geophone Geräten zur Anwendung kommen. Zum Abschluss tauchen wir noch einmal die Welt der Geologie ein und lernen die Feldarbeit eines Geologen, auch am Mond, kennen.

Praktische Anwendungen im Naturhistorischen Museum

Csilla Orgel (Mitte), erläutert Sebastian Sams (li) und Julia Neuner (re) Details zu einem Mineral im Naturhistorischem Museum

Am nächsten Tag haben wir dann auch gleich die Gelegenheit die Theorie in der Praxis anzuwenden oder zumindest praktisch anzusehen. Gemeinsam besuchen wir das Naturhistorische Museum und verbringen den gesamten Vormittag in der Gesteinssammlung. Vier Räume gefüllt mit Mineralien in allen Formen, Größen und Farben.

„Azurit ist mein Favorit, weil er so schön blau ist“

schwärmt Isabella Achorner. Olivia Haider ergänzt,

„ich hätte nicht gedacht, dass es so viele unterschiedliche Formen und Farben von Mineralien gibt. Jeder einzelne Stein in der Vitrine war einzigartig“.

Wir schließen den Besuch im Museum mit der Sonderausstellung „Xtremes – Leben in Extremen“ ab.

„Der Workshop war der erste dieser Art, aber sicher nicht der Letzte. Wir wollen den PolAres MitarbeiterInnen die Möglichkeit bieten auch wissenschaftlich ihren Horizont zu erweitern. Konkret möchten wir bereits im Sommer auch noch einen praktischen Geologieworkshop im Feld anbieten“

, fasst PolAres Projektleiter Gernot Grömer das Wochenende zusammen.

January 30 2012

Yuris Night 2012 im Naturhistorischen Museum Wien

Wann: 12. April 2012, 18 Uhr
Wo: Naturhistorisches Museum Wien
Eintritt frei!

Dieses Jahr findet zum vierten Mal die Yuri’s Night in Wien statt. Benannt ist die Veranstaltung nach dem ersten Menschen im Weltraum, dem Kosmonauten Juri Gagarin, der mit seinem Raumschiff Wostok 1961 die bemannte Raumfahrt einläutete.

Alexander Soucek erläutert den Besuchern der Yuris Night 2011 die Faszination Erdbeobachtung (c) Tony Gigov

A. Soucek fasziniert mit Erdbeobachtung (c) Tony Gigov

Seit vielen Jahren bietet die Yuri’s Night in vielen Teilen der Erde Raumfahrtbegeisterten Gelegenheit, zusammenzukommen, zu feiern und sich auszutauschen. In Wien liefert die Veranstaltung jedes Jahr hochkarätige Vorträge und aktuelle Einblicke zum Thema Raumfahrt.

Diesmal in den gediegenen Räumlichkeiten des Naturhistorischen Museums: Der Generaldirektor des NHM selbst, Christian Köberl, eröffnet die Yuri’s Night 2012 mit einer Exklusivführung durch den neu gestalteten Sauriersaal und wird über den Impakt sprechen, der vermutlich zum Aussterben der Dinos führte.

Maria Pflug-Hofmayr in mitten der Yuris Night Besucher 2011 (c) Tony Gigov

Yuris Night Besucher 2011 (c) Tony Gigov

Anschließend berichtet der Raumfahrtjournalist und Buchautor Gerhard Kowalski von vielen spannenden Fakten und kaum bekannten Details zu Gagarins außergewöhnlichem Flug. Recherchiert hat der Kenner der russischen Raumfahrt in den Originaldokumenten in russischer Sprache.

Einen Blick in aktuelle Forschungstätigkeiten der ESA bietet dann ein Experte der Europäischen Weltraumorganisation mit Space Situational Awareness, kurz SSA. Dieses Programm soll Europa einen unabhängigen Überblick über mögliche Gefahren für Satelliten im Erdorbit sowie Einrichtungen auf der Erdoberfläche verschaffen. Die Rede ist von Satellitenüberresten, erdnahen Asteroiden und dem Weltraumwetter. Außerdem angefragt wurde ein deutschsprachiger ESA-Astronaut.

Jetzt für den Polarstern-Preis 2012 bewerben! Einreichfrist: 15. März 2012

Den Abend beschließt das ÖWF mit der Verleihung des Polarstern Preises. Dieser Preis wird an Menschen verliehen, die durch ihre außergewöhnlichen Leistungen für Weltraum begeistern.

Nach der Veranstaltung geht’s noch in ein nahegelegenes Lokal, um weiter zu feiern und zu diskutieren.

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