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WSW 2013 Mission to Mars: MDRS Bericht des Kommandanten Tag 2

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Entnahme einer Bodenprobe durch Haritina Mogosanu

Die Aktivitäten des 2013 MDRS Team im Rahmen der World Space Week (WSW) 2013 gehen weiter. Zahlreiche Telefonkonferenzen wurden heute bereits für die WSW abgehalten und für den Nachmittag sind bereits wieder Aussenboardeinsätze (EVA) geplant. Randy and Jon haben sich auf den Weg nach Tooth Ridge, Jason`s Rock und Giant`s Toes gemacht (ca. 10 km nördlich des HAB) und zahlreiche Photos für das Experiment zur Veränderungsanalyse mitgebracht.  Hari und Jean haben des Weiteren eine EVA zur Entnahme einer Sandprobe durchgeführt. D-TREX EVA`s wurden ebenfalls nochmals von allen Team Mitgliedern durchgeführt um noch  mehr Datenpunkte und Zeitwerte für den Vergleich zwischen Aufgaben mit Raumanzugssimulator und ohne den Simulator zu erhalten.

Erste Ergebnisse der D-TREX Studie
Es wird angenommen, dass der MDRS Raumanzugssimulator nicht nur die geringere Mobilität und Genauigkeit sondern auch den sich dadurch ergebenden Zeitverlust für die Arbeitsschritte während der EVA den realen Umständen bei Aussenboardeinsätzen im Weltaum ziemlich genau nachstellen kann. Eine erste und grobe Analyse der Daten die während der D-TREX Studie gesammelt wurden, untermauert die These, wie im Diagram dargestellt wird. Die Daten sind allerdings noch nicht vollständig ausgewertet.

 

 

Jason's Rock 2013

Jason’s Rock 2013

Zum Vergleich: Jason's Rock 2008 und 2006

Zum Vergleich:
Jason’s Rock 2008 und 2006

 

Während der EVA, wurde Jason`s rock photografiert um die Veränderungen während der letzten Jahre zu beurteilen. Zum Vergleich wurden Photos von 2006 und 2008 herangezogen.

 

 

 

 

Weiters wurde festgestellt, dass eines der Teammitglieder nicht in der Lage war mit den zur Verfügung gestellten Handschuhen eine Boden- und Gesteinsprobe zu entnehmen, wie es die Aufgabe vorgesehen hätte. Dieses Ergebnis ist ein gutes Beispiel dafür wie wichtig das Design der Handschuhe ist und welch große Auswirkungen es auf den Simulationsablauf und damit auf den Raumanzug selbst hat. Der Test bei dem 20 bzw. 200 Meter zurückgelegt werden mussten ergab, dass der MDRS Raumanzug auf die grobmotorischen Fähigkeiten und den groben Bewegungsapparat nur wenig Auswirkung hat.

Eine Vielzahl an Faktoren wie z.B. die Erfahrung des Anzugtesters und oder dessen Körpergröße können ebenfalls Einfluss darauf nehmen warum mehr (oder weniger) Zeit für denselben Auftrag benötigt wird. Diese Effekte wurden bei der D-TREX Studie aber nicht näher untersucht. Je nachdem aus welchem Gesichtspunkt man die gesammelten Daten betrachtet kann man den Effekt des MDRS Raumanzuges auf die benötigte Zeit von 4 vollkommen unterschiedlichen Tätigkeiten beurteilen.

Dachstein Mars Simulation 2012 Missionsreport

Vom 27. April – 01. Mai 2012 forschte das Österreichische Weltraum Forum in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern fünf Tage bei einem Mars Analog-Feldtest in den Mammut- und Rieseneishöhlen der Dachsteinregion in Österreich durch. Neben der neuesten Version des Raumanzug-Simulators Aouda.X testeten Teams aus insgesamt 10 Nationen – von USA, über Europa bis Neuseeland geophysikalische Techniken, Instrumente und Ideen für zukünftige bemannte Expeditionen zu Höhlensystemen auf dem Mars.

Eisprobenentnahme im Tristan Dome. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Für das JPL Experiment müssen Eisproben im Tristan Dome genommen werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

 

Warum in die Dachstein-Eishöhlen?

Seit wenigen Jahren kennt man auch auf dem Planeten Mars Höhlensysteme, die stabile Umweltbedingungen bieten und damit einer der interessantesten Orte im Sonnensystem für die Suche nach Spuren des Lebens sind.

“Kaum Temperaturschwankungen, eine perfekte Strahlungsabschirmung und sogar die Aussicht auf stabile Wassereisvorkommen machen Marshöhlen zu einem logischen Kandidaten für Lebensspuren auf dem Mars, FALLS sich jemals dort primitives Leben hat entwickeln können”

, fasst der Projektleiter der Simulation, Dr. Gernot Grömer zusammen. Das Österreichische Weltraum Forum entwickelt für die Erkundung des Roten Planeten Konzepte und Technologien für eine bemannte Mission.

Fokus des Feldtests waren:

  • Tests für den Raumanzug-Prototypen Aouda.X in der neuesten Konfiguration unter realistischen Feldbedingungen: etwa für die Datenübertragung, Mobilität und „Remote Science“ (Durchführung von Experimenten unter Aufsicht und Anleitung von weit entfernten Forschungsteams).
  • Gelegenheit für Forschungsteams um Gerätschaften unter geländetechnisch und logistisch anspruchsvollen Bedingungen im Verbund einzusetzen. Dazu zählt auch der Einsatz des Georadars für die europäische Exomars-Mission, welche 2018 zum Planeten Mars starten wird

Insgesamt wurden 12 Experimente mit Forschern aus 10 Ländern und drei Kontinenten durchgeführt (A, D, I, F, USA, P, NL, H, Nz, Pt). Am Medientag organisierte das ÖWF den ersten Space-Tweetup in Österreich, bei dem 20 ausgewählte Social Media Enthusiasten live, unter dem Hashtag #marstweetup, von den Feldtests berichteten – dazu kamen Live-Schaltungen zu den Partnern beim NASA/Jet Propulsion Laboratory sowie Neuseeland.

Abschlussbericht

In einem kompakten Bericht werden die wissenschaftlich-technischen Höhepunkte der Feldsimulation ebenso beleuchtet wie logistische Informationen und spektakuläres Bildmaterial von den beiden ÖWF Fotografen Andreas Köhler und Katja Zanella-Kux.

04.07.2012 
Dachstein Mission Report public
(7.73 MB pdf, 27 downloads)  

Zum Nachlesen

Dachstein Mars Simulation – Rückblick in 25 Bildern

Vom 27. April bis 01. Mai 2012 führte das Österreichische Weltraum Forum mit 11 internationalen Partnern in den Dachstein Rieseneishöhlen eine Mars Simulation durch. Dieser Analog-Feldtest war der erste, weltweit der in einem Höhlensystem durchgeführt wurde.
Erleben Sie gemeinsam mit uns die Höhepunkte dieser 5 Tage in 25 Bildern.

Sebastian Sam schiebt behutsam Aouda.X aus der Dachstein Gondel (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

1 26. April 2012: Die erste ÖWF Gruppe ist bereits am Donnerstag eingetroffen um das gesamte Material zur Mittelstation auf die “Schönbergalm” zu bringen. Sebastian Sam schiebt dabei behutsam Aouda.X aus der Dachstein Gondelbahn. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Erster Höhlenbesuch des ÖWF Teams, um die späteren Stellen für die Tests festzulegen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

2 Nachdem das erste Material verstaut ist, die Computer eingeschalten und die Räume aufgeteilt, gibt es einer erste Höhlentour um die potentiellen Stellen für die zukünftigen Test zu identifizieren. Ein großes Fragezeichen bleibt im Team, wie soll man im Anzug durch die Engstellen der Höhlen kommen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Auf dem Weg zur Höhle am ersten Aufbau- und Testtag (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

3 27. April 2012: Mit der ersten Gondel geht es in einer fünfminutigen Fahrt rauf zur “Schönbergalm”, wo unsere OPS (Operations) in einem Nebenraum des Restaurants installiert wird. Heute werden auch die internationalen Experimentatoren-Teams erwartet und ein erstes “Donning” (Anziehen des Aouda.X Anzugs) steht am Nachmittag auf dem Plan. Davor gibt es noch viel zu tun, so muss noch die gesamte Kommunikationsinfrastruktur in und außerhalb der Höhlen installiert werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach dem Sicherheitsbriefing gibt es eine gemeinsame Höhlenbesichtigung für alle Experimentatoren (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

4 Nach dem Sicherheitsbriefing für alle Experimentatoren gibt es eine zweistündige Führung durch die Höhlen, schließlich müssen die Experimentatoren auch die Rahmenbedingungen für ihre Experimente kennenlernen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Aufi aufm Berg - Suittester Daniel Föger trägt den Hard-Upper-Torso zum Höhleneingang. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

5 Währenddessen steht bereits das erste Donning an. Zuvor muss allerdings das gesamte Anzugsmaterial zum Höhleneingang transportiert werden. Trotz kleiner Raupenfahrzeuge muss der Hard-Upper-Torso (obere, feste Teil des Anzugs) vom Anzugtester Daniel Föger selbst hochgetragen werden. Ein 15-minütiger Fußmarsch zum Höhleneingang wird dann schon sehr anstrengend. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Allererstes Donning bei der Dachstein Mars Simulation. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

6 Danach heißt es gleich beginnen mit dem Donning. Das Anziehen des Anzuges dauert ca. 2 Stunden und Daniel wird dabei von 2-3 Helfern (“Suit-Tech’s”) unterstützt. Insgesamt wiegt der Anzug 45 kg. Kurz bevor der Helm geschlossen wird, sind bereits die Lüfter eingeschalten worden und die Kommunikation getestet, so dass dem ersten EVA (Extra-Vehicular-Activity) nichts mehr im Wege steht. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Mit der ersten Gondel geht es hinauf zur Mittelstation um in Ruhe den Ansturm der Medien & Marstweetup Leute vorzubereiten (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

7 28. April 2012: Die Ruhe vor dem Sturm. Heute ist Medientag, neben zahlreichen Journalisten, Kamerateams & Fotografen haben wir heute auch zum MarsTweetup eingeladen. Das Team sammelt sich wie jeden Morgen in der Früh um mit der ersten Gondel hochzufahren. Heute bereits um 07:30, da nicht nur wir zu den Frühaufstehern gehören, sondern auch noch einige Tourengeher, das traumhafter Wetter nützen möchten. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Alejandra Sans & Reinhard Tlustos diskutieren die EVA Planung in der OPS (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

8 In der OPS (Operation) herrscht geschäftiges Treiben. Alejandra Sans (Flightplan) diskutiert mit Reinhard Tlustos (Flight Director Assistent) den heutigen geplante EVA (Extra-Vehicular Activity) anhand der Karte. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Flight Director Norbert Frischauf in Diskussion mit Tom Schachner von den Part-Time Scientists (c) OEWF (Andreas Köhler)

9 Währenddessen stimmt Flight Director Norbert Frischauf noch Details über die geplante Rover-Parade mit Tom Schachner von den Part-Time Scientists ab. (c) OEWF (Andreas Köhler)

16 MarsTweeps aus ganz Europa haben sich eingefunden einen Tag lang, hinter die Kulissen einer Analog Simulation zu blicken (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

10 Gegen 09:00 Uhr treffen dann die MarsTweetup Leute ein. 16 Nutzer der Mikroblogger Plattform Twitter aus ganz Europa sind dem Aufruf des Österreichischen Weltraum Forums gefolgt und bekommen heute einen einzigartigen Blick, hinter die Kulissen einer Mars Analog Simulation. Alexander Soucek fesselt die “Tweeps” (Twitter-Nutzer) am Morgen mit seiner Keynote. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Am Medientag stand der Aouda.X Anzugsimulator im Mittelpunkt der Kamera- & Medienteams (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

11 Ganz klar im Mittelpunkt beim Medientag stand der Aouda.X Raumanzugsimulator. Suittester Daniel Schildhammer beantwortet geduldig die Fragen aller Journalisten, setzte mehrmals den Helm auf und führte die Journalisten immer tiefer in die Höhle. Am Vormittag fand auch eine Pressekonferenz mit einem Vertreter der Dachstein AG, dem Bürgermeister von Obertraun und Projektleiter Gernot Grömer statt. Im Zuge der Pressekonferenz wurdem dem ÖWF auch das Techcos Sicherheitszertifikat verliehen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Der Magma White rover wurde für die Dachstein Mars Simulation umgebaut um das WISDOM radar zu tragen (c) OEWF (Andreas Köhler)

12 Neben dem Aouda.X Raumanzugsimulator konnten sich die Medienteams auch über die anderen Experimente informieren. So wurde z.B. der polnische Magma White Rover für die Dachstein Mars Simulation umgebaut, um das WISDOM Radar tragen zu können. (c) OEWF (Andreas Köhler)

Das WISDOM radar team mit ihrem zweiten Gerät unternimmt die ersten Messung auf dem Eis. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

13 Das WISDOM Team reiste mit 2 Radar an und konnte auch in Ruhe in einer kleinen Nebenhöhle am Eis erste Georadar-Messungen durchführen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Suittester Daniel Schildhammer nimmt eine Gesteinsproben im King-Arthur Dome (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

14 Im King-Arthur Dome demonstriert Suittester Daniel Schildhammer, dass es trotz der Limitierungen eines Raumanzugsimulators möglich ist, Geräte zu bedienen und wichtige Gesteinsproben zu sammeln. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach dem anstrengenden Tag freut sich Daniel Schildhammer ausgezogen zu werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

15 Nachdem anstrengenden, ersten Tag als Suittester freut sich Daniel Schildhammer aus dem Anzug zu kommen und genießt die warmen Sonnenstrahlen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Suittester Daniel Föger wird den Cliffbot (rechts im Bild) mittels Schnurr über die Eisklippe im Tristan Dome steuern. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

16 29. April 2012: Heute steht die Wissenschaft im Vordergrund. Als erstes Experiment darf Suittester Daniel Föger, den Cliffbot der französischen Mars Society behutsam über eine Eisklippe im Tristan Dome steuern. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Das polnische Magma Team im Parsival Dome beim Testen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

17 Währenddessen testet das polnische MAGMA Rover Team im Parsival Dome ihren Rover auf blanken Eis. Dabei ist es gar nicht so einfach mit dem Rover auf dem Eis zu fahren, da es auch für die Räder sehr rutschig ist. Der MAGMA White Rover ist außerdem Teil des Open Mars Yard Projekts. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Asimov der Mondrover der Part-Time Scientists im King-Arthur Dome. (c) Part-Time Scientists (Alex Adler)

18 Die Part-Time Scientists haben sich inzwischen mit ihrem “König der Höhlen” im King Arthur Dome eingefunden um mit ihrem Mond Rover Asimov R3 die ersten Fahrtests durchzuführen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, kein leichtes Unterfangen vor allem für den Rover. (c) Part-Time Scientists (Alex Adler)

Bernard Foing und Ulrich Luger kontrollieren die Prozeduren für das Experiment während Suittest Daniel Föger bereits das Material aus dem Koffer nimmt. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

19 Bernard Foing, von der International Lunar Exploration Working Group (ILWEG) geht mit Ulrich Luger, ÖWF, die Prozeduren für die sterile Probenentnahme durch, während Suittester Daniel Föger die benötigten Material aus dem Koffer herrichtet. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Kampf der Roboter ;-) alle anwesenden Rover unterwegs zur OPS (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

20 Am Schluss des dritten Testtages steht noch eine kleine Rover-Parade an. Von groß bis klein, sind zahlreiche Rover bei der Dachstein Mars Simulation vertreten. Auch bei einer bemannten Mars Mission werden zahlreiche, robotische Geräte die Menschen unterstützen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Lara Vimercati nimmt eine Probe vom Anzug für das JPL (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

21 30. April 2012: Premiere am vierten Testag. Erstmals wird eine wissenschaftliches Experiment mit zugeschalteten Wissenschafter aus Übersee durchgeführt. Via Audio- & Videosignale kann der Hauptverantwortliche Wissenschaftler am JPL (Jet Propulsion Lab) den Anzug an die Stelle steuern, wo Proben entnommen werden sollen bzw. in diesem Fall mittels Assistentin Lara Vimercati Proben vom Anzug nehmen, die später in den Labors des JPL untersucht werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Unsere Prinzession ist wahrlich eine Königin der Höhle. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

22 Anmutig und zäh schlägt sich unsere Prinzessin durch die Dachsteineishöhlen und damit hat Sie den Titel “Königin der Höhlen” absolut verdient. Unseren größten Respekt haben sich aber unsere beiden Suittester Daniel Föger und Daniel Schildhammer verdient, welche größte Anstrengungen unternommen haben, die Prinzessin an jede gewünschte Stelle in der Höhle zu führen.

Nachdem das AKG Headset mehrmals während der Test im geschlossenen Helm verrutscht ist, wurde es kurzerhand mittels PowerTap an die Suittester Kappe angeklebt. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

23 Erst im Feld tauchen Probleme auf, die im Labor nie vorhanden waren. So verrutsche den Suittestern regelmäßig das AKG Headset, so dass der Helm erneut geöffnet wurde um das Headset an die ursprüngliche Position zu bringen. Am Mars wäre dies natürlich fatal, weil das Verrutschen nicht nur unangenehm ist, sondern vor allem die Kommunikation behindert bzw. unmöglich macht. Daher wurde das Headset ganz einfach mit Powertap an der Kappe befestigt :-) (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

An vielen Stellen ist die Höhle zu niedrig für die lange Antenne des Suittester, deshalb muss dieser oft gebückt gehen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

24 Noch kein Feldtest des Österreichischen Weltraum Forums war für die Suittester so anstrengend, wie dieser Höhlentest. Regelmäßig mussten die Suittester sich bücken, um nicht mit der Antenne an den Höhlenwände anzustoßen. Dabei drückt der 45 kg Rucksack schwer auf die Rücken der Tester. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Für das JPL Experiment müssen Eisproben im Tristan Dome genommen werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

25 01. Mai 2012: Trotz technischer Schwierigkeiten beim Donning, konnte auch der fünfte Testtag in der Höhle erfolgreich mit zwei Experimenten beendet werden. Für das JPL Experiment wurden erneut Eisproben gesammelt, allerdings wurde das Kommando zwischendurch von der KiwiMars Mission an der MDRS (Mars Desert Research Station) übernommen. Die simulierte den Kommunikationsausfall zwischen Suittester und OPS und die Übernahme der Kommunikation durch eine zweite Marsmission auf der anderen Seite des Planeten. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach diesen 5 Tagen, bei ca. 0°C sind alle Beteiligten erschöpft und zufrieden. Wir freuen uns schon auf den nächsten Feldtest nächstes Jahr in Marokko. On to Morocco. On to Mars!

Dachstein Mars Simulation Liveblog

Vom 27. April – 01. Mai 2012 führt das Österreichische Weltraum Forum einen fünftägigen Mars Analog-Feldtest mit internationalen Forschungspartnern in den Mammut- und Rieseneishöhlen der Dachsteinregion in Österreich durch. Dabei werden die neueste Variante des Aouda.X Raumanzugsimulators und ausgewählte geophysikalische und biomedizinische Experimente getestet. Insgesamt werden 12 Experimente mit Forschern aus 10 Ländern und drei Kontinenten durchgeführt (A, D, I, F, USA, P, NL, H, Nz, Pt). Am Medientag findet auch ein Mars-Tweetup (Hashtag #marstweetup) statt. Verfolgen Sie hier unseren Liveblog, wo wir neben den Telemetriedaten, Twitter Updates auch täglich ein Bild des Tages, sowie mehrmals am Tag Updates posten werden.

Webcams & Telemetriedaten:
Auch direkt via mission.oewf.org abrufbar.

zum ÖWF Telemetrie Datenstream

Sa, 28. April, 2012: 08:00 Uhr

Premiere für Österreich, zum ersten Mal findet ein #spacetweetup auf österreichischem Boden statt. 20 Social Media Enthusiasten wurden eingeladen um einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen einer Mars Simulation zu werfen. Am Vormittag findet auch noch zusätzlich eine Pressekonferenz statt.

Twitterwall
#marstweetup twitterwall

Dachstein Mars Simulation 2012

Dachstein giant ice cave

Vom 27. April – 01. Mai 2012 führt das Österreichische Weltraum Forum einen fünftägigen Mars Analog-Feldtest mit internationalen Forschungspartnern in den Mammut- und Rieseneishöhlen der Dachsteinregion in Österreich durch. Dabei wird die neueste Variante des Aouda.X Raumanzugsimulators und ausgewählte geophysikalische und biomedizinische Experimente getestet.

Magma2 Rover Polish Marssociety

Magma2 Rover Polnische Marssociety

Die Dachsteinhöhlen als Mars-Testgelände

Seit wenigen Jahren kennt man auch auf dem Planeten Mars Höhlensysteme, die stabile Umweltbedingungen bieten und damit einer der interessantesten Orte im Sonnensystem für die Suche nach Spuren des Lebens sind. Das Österreichische Weltraum Forum entwickelt für die Erkundung des Roten Planeten Konzepte und Technologien für eine bemannte Mission.

Fokus des Feldtests

  • Tests für den Raumanzug-Prototypen Aouda.X in der neuesten Konfiguration unter realistischen Feldbedingungen: etwa für die Datenübertragung, Mobilität und „Remote Science“ (Durchführung von Experimenten unter Aufsicht und Anleitung von weit entfernten Forschungsteams).
  • Gelegenheit für Forschungsteams um Gerätschaften unter geländetechnisch und logistisch anspruchsvollen Bedingungen im Verbund einzusetzen. Dazu zählt auch der Einsatz des Georadars für die europäische Exomars-Mission, welche 2018 zum Planeten Mars starten wird.
Asimov Jr. Rover (Part-Time Scientists)

Asimov Jr. Rover (Part-Time Scientists)

Insgesamt werden 12 Experimente mit Forschern aus 10 Ländern und drei Kontinenten durchgeführt (A, D, I, F, USA, P, NL, H, Nz, Pt). Am Medientag wird auch ein Mars-Tweetup organisiert, bei dem 20 ausgewählte Social Media Enthusiasten live von den Feldtests berichten werden; mittels eines Live-Streams werden auch ausgewählte Telemetrie-Daten und Videos im Internet übertragen.

Im Rahmen des Medientages am 28. April 2012 können sich MedienvertreterInnen über das aufwendige Forschungsprogramm informieren.

Ansprechpartner Österreichisches Weltraum Forum

Projektleiter: Dr. Gernot Grömer, ÖWF & Universität Innsbruck, *protected email*
Medienkontakt: Mag. Monika Fischer, ÖWF Wien (A), *protected email*

Das ÖWF lädt zum ersten MarsTweetup in Österreich ein!

Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) lädt 20 Twitter-Follower zur Dachstein Mars Simulation ins österreichische Salzkammergut am 28. April 2012 ein.

Ein Tweetup ist ein Treffen von Nutzern der Mikroblogging Plattform Twitter. Dieser MarsTweetup ermöglicht es den Teilnehmern, bei der Dachstein Mars Simulation dabei zu sein, den Raumanzugsimulator Aouda.X kennen zu lernen, sowie gemeinsam mit Wissenschaftler und Raumfahrt-Experten über Analog-Missionen zu diskutieren.

Das ÖWF wird in Kooperation mit internationalen Partnern, an insgesamt an fünf Tagen Experimente und Tests in der Mammut- und Rieseneishöhle am Dachstein bei Obertraun durchführen. Neben der Polnischen Marssociety, die mit ihrem Magma2 Rover die University Rover Challenge 2011 gewonnen hat, wird auch das WISDOM Radar, ein Radar-Experiment für den ESA EXOMARS Rover, getestet, dazu kommt etwa auch ein Remote Science-Experiment mit dem NASA Jet Propulsion Laboratory.

Marstweetup Dachstein Einladung

Programmpunkte des MarsTweetups (geplant):

  • Begrüßung durch ÖWF Vorstand & Social Media Manager Olivia Haider
  • Keynote von ÖWF Vorstand Alexander Soucek
  • Dachstein Mars Simulation Projektleiter Gernot Grömer erzählt über Mars Analogforschung und das Abenteuer Mars Simulation
  • Vorträge und Fragerunden mit Wissenschaftlern und ESA Raumfahrtexperten
  • Dachstein Höhlentour zur laufenden Mars Simulation
  • Blick hinter die Kulissen: Besuch der OPS (Operations = Organisationszentrale) und der verschiedenen Experimentverantwortlichen (z.B. Polnische Marssociety mit MAGMA2 rover, WISDOM radar, Part-Time-Scientist mit rover Asimov u.v.m.)

Anmeldung bis 8. März 2012

Das Tweetup ist für Twitter-Nutzer gedacht, die sich für Raumfahrt interessieren oder dem ÖWF Kanal (@oewf) folgen. Ziel ist es, den Teilnehmern einen einzigartigen Einblick in die Welt der Mars Analog Simulationen zu geben und Ihnen die Möglichkeit bieten, sich direkt mit anderen Twitter-Nutzern auszutauschen.

Die Anmeldung ist ab 1. März 2012 12:00 MEZ unter www.oewf.org/tweetup möglich. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt, Reise- und Aufenthaltskosten tragen die Teilnehmer selber.

Der offizielle Twitter-Account für den MarsTweetup lautet @oewf, der offizielle Hashtag lautet #marstweetup.

MarsTweetup Ort, Datum

Der MarsTweetup findet am Samstag, 28. April 2012, bei der Mittelstation der „Schönbergalm“ auf ca. 1.350 m Seehöhe von ca. 09:00 – 17:00 Uhr statt (roter Punkt auf der Karte). Den Teilnehmern stehen Arbeitsplätze und kostenloses WLAN zur Verfügung. Der Tweetup wird auf Englisch und Deutsch stattfinden. Tweets in allen Sprachen sind willkommen.
Umweltbedingungen: Der meiste Schnee wird Ende April geschmolzen sein. In den Höhlen wird die Temperatur zwischen -2 und +2 °C betragen und wir erwarten eine Luftfeuchtigkeit bis zu 100% – in den Höhlen wird es feucht, kalt und schmutzig sein. Da wir in einer gebirgigen Gegend sein werden, empfehlen wir gutes Schuhwerk und warme Kleidung mitzubringen.


Größere Karte anzeigen

Zusagen
Die Anmeldefrist endet am Donnerstag, 8. März 2012 um 12:00 MEZ. Nach der Anmeldefrist werden die 20 Twitter-Teilnehmer per Email benachrichtigt. Alle anderen Bewerber kommen auf die Warteliste und erhalten per Email weitere Informationen. Zusagen sind nicht übertragbar. Über Twitter werden wir über den aktuellen Stand berichten.

Weiter Fragen? Kontaktieren Sie uns per Email unter *protected email*

Weitere Informationen:

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