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October 15 2013

World Space Week 2013 im Welser Science Center “Welios”

Am 5. Oktober lauschten über 100 Besucher im Welios Wels (Oberösterreich) den Vorträgen von Eva und Stefan Hauth, die an diesem Abend im Rahmen der World Space Week gehalten wurden. Gestartet wurde mit einer Schilderung der diesjährigen ÖWF Mission Mars 2013 in Marokko. Mittels einer bunten Mischung aus Fakten, Bildern und Anekdoten konnten die Zuschauer in die Erfahrungen einer analogen Marssimulation eintauchen.

Spannend wurde es auch im zweiten Teil, als Haritina Mogosanu live aus der
Mars Desert Research Station (MDRS) in Utah (USA) zugeschaltet wurde. Glücklicherweise hielt die Satellitenverbindung in die Wüste und so konnte Haritina den Zuschauern die MDRS ein bisschen näher bringen und ihre Leidenschaft für den Weltraum und die Erkundung des Mars teilen.

Kinder dürfen Rover MAVRIC in den USA steuern. (c) ÖWF (Hilde Hauth)

Kinder dürfen Rover MAVRIC in den USA steuern. (c) ÖWF (Hilde Hauth)

Anschließend wurde in einer Schaltung zur Universität Iowa (USA) der Rover MAVRIC vorgestellt. Josh Delarm und sein Team erklärten die Motivation hinter diesem Projekt und wie sie mit ihrem Rover die Aufgaben der University Rover Challenge bewältigen wollen. Außerdem ermöglichten sie es als besonderes Zuckerl, zwei jungen Besuchern den Rover von Wels aus über das Internet fernzusteuern.

Der gelungene Abend wurde zu guter Letzt noch durch eine von Leo Ludick moderierte Podiumsdiskussion mit

  • Bruno Josseck von der TU Graz,
  • dem Weltraumschneider Rudolf Hujber sowie
  • Eva und Stefan Hauth vom ÖWF

abgerundet. Dabei erhielten die Zuschauer einen Rückblick auf Austromir, Einblicke in die Arbeit eines Weltraumschneiders, erfuhren, was es mit TUGSat auf sich hat und warum es gerade für Österreich wichtig ist, sich auch im Forschungsbereich Weltraum zu betätigen und zu positionieren.

v.re: Eva Hauth, Stefan Hauth, Weltraumschneider Rudolf Hujber (c) ÖWF (Hilde Hauth)

v.re: Eva Hauth, Stefan Hauth, Weltraumschneider Rudolf Hujber (c) ÖWF (Hilde Hauth)

Im Rahmenprogramm konnten sich die anwesenden Kinder selbst wie Astronauten fühlen, wenn sie in einen Kinderraumanzug des ÖWFs schlüpften. Für die größeren Besucher gab es einen Weltraumsimulator, in dem man sich so richtig durchwirbeln lassen konnte. Außerdem konnte einige Exponate wie ein
Sokol-Anzug von Mike Köberl und die Austromir-Sensor-Weste von Rudolf Hujber in Augenschein genommen werden. Astronomieinteressierte konnten sich den Sternenhimmel am Tag ihrer Geburt ansehen. Und natürlich stand den Besuchern auch die Ausstellung des Welios offen.
Bericht: Eva und Stefan Hauth

(c) ÖWF (Hilde Hauth)

(c) ÖWF (Hilde Hauth)

Weiterführende Informationen:

May 06 2012

Dachstein Mars Simulation – Rückblick in 25 Bildern

Vom 27. April bis 01. Mai 2012 führte das Österreichische Weltraum Forum mit 11 internationalen Partnern in den Dachstein Rieseneishöhlen eine Mars Simulation durch. Dieser Analog-Feldtest war der erste, weltweit der in einem Höhlensystem durchgeführt wurde.
Erleben Sie gemeinsam mit uns die Höhepunkte dieser 5 Tage in 25 Bildern.

Sebastian Sam schiebt behutsam Aouda.X aus der Dachstein Gondel (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

1 26. April 2012: Die erste ÖWF Gruppe ist bereits am Donnerstag eingetroffen um das gesamte Material zur Mittelstation auf die “Schönbergalm” zu bringen. Sebastian Sam schiebt dabei behutsam Aouda.X aus der Dachstein Gondelbahn. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Erster Höhlenbesuch des ÖWF Teams, um die späteren Stellen für die Tests festzulegen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

2 Nachdem das erste Material verstaut ist, die Computer eingeschalten und die Räume aufgeteilt, gibt es einer erste Höhlentour um die potentiellen Stellen für die zukünftigen Test zu identifizieren. Ein großes Fragezeichen bleibt im Team, wie soll man im Anzug durch die Engstellen der Höhlen kommen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Auf dem Weg zur Höhle am ersten Aufbau- und Testtag (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

3 27. April 2012: Mit der ersten Gondel geht es in einer fünfminutigen Fahrt rauf zur “Schönbergalm”, wo unsere OPS (Operations) in einem Nebenraum des Restaurants installiert wird. Heute werden auch die internationalen Experimentatoren-Teams erwartet und ein erstes “Donning” (Anziehen des Aouda.X Anzugs) steht am Nachmittag auf dem Plan. Davor gibt es noch viel zu tun, so muss noch die gesamte Kommunikationsinfrastruktur in und außerhalb der Höhlen installiert werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach dem Sicherheitsbriefing gibt es eine gemeinsame Höhlenbesichtigung für alle Experimentatoren (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

4 Nach dem Sicherheitsbriefing für alle Experimentatoren gibt es eine zweistündige Führung durch die Höhlen, schließlich müssen die Experimentatoren auch die Rahmenbedingungen für ihre Experimente kennenlernen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Aufi aufm Berg - Suittester Daniel Föger trägt den Hard-Upper-Torso zum Höhleneingang. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

5 Währenddessen steht bereits das erste Donning an. Zuvor muss allerdings das gesamte Anzugsmaterial zum Höhleneingang transportiert werden. Trotz kleiner Raupenfahrzeuge muss der Hard-Upper-Torso (obere, feste Teil des Anzugs) vom Anzugtester Daniel Föger selbst hochgetragen werden. Ein 15-minütiger Fußmarsch zum Höhleneingang wird dann schon sehr anstrengend. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Allererstes Donning bei der Dachstein Mars Simulation. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

6 Danach heißt es gleich beginnen mit dem Donning. Das Anziehen des Anzuges dauert ca. 2 Stunden und Daniel wird dabei von 2-3 Helfern (“Suit-Tech’s”) unterstützt. Insgesamt wiegt der Anzug 45 kg. Kurz bevor der Helm geschlossen wird, sind bereits die Lüfter eingeschalten worden und die Kommunikation getestet, so dass dem ersten EVA (Extra-Vehicular-Activity) nichts mehr im Wege steht. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Mit der ersten Gondel geht es hinauf zur Mittelstation um in Ruhe den Ansturm der Medien & Marstweetup Leute vorzubereiten (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

7 28. April 2012: Die Ruhe vor dem Sturm. Heute ist Medientag, neben zahlreichen Journalisten, Kamerateams & Fotografen haben wir heute auch zum MarsTweetup eingeladen. Das Team sammelt sich wie jeden Morgen in der Früh um mit der ersten Gondel hochzufahren. Heute bereits um 07:30, da nicht nur wir zu den Frühaufstehern gehören, sondern auch noch einige Tourengeher, das traumhafter Wetter nützen möchten. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Alejandra Sans & Reinhard Tlustos diskutieren die EVA Planung in der OPS (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

8 In der OPS (Operation) herrscht geschäftiges Treiben. Alejandra Sans (Flightplan) diskutiert mit Reinhard Tlustos (Flight Director Assistent) den heutigen geplante EVA (Extra-Vehicular Activity) anhand der Karte. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Flight Director Norbert Frischauf in Diskussion mit Tom Schachner von den Part-Time Scientists (c) OEWF (Andreas Köhler)

9 Währenddessen stimmt Flight Director Norbert Frischauf noch Details über die geplante Rover-Parade mit Tom Schachner von den Part-Time Scientists ab. (c) OEWF (Andreas Köhler)

16 MarsTweeps aus ganz Europa haben sich eingefunden einen Tag lang, hinter die Kulissen einer Analog Simulation zu blicken (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

10 Gegen 09:00 Uhr treffen dann die MarsTweetup Leute ein. 16 Nutzer der Mikroblogger Plattform Twitter aus ganz Europa sind dem Aufruf des Österreichischen Weltraum Forums gefolgt und bekommen heute einen einzigartigen Blick, hinter die Kulissen einer Mars Analog Simulation. Alexander Soucek fesselt die “Tweeps” (Twitter-Nutzer) am Morgen mit seiner Keynote. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Am Medientag stand der Aouda.X Anzugsimulator im Mittelpunkt der Kamera- & Medienteams (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

11 Ganz klar im Mittelpunkt beim Medientag stand der Aouda.X Raumanzugsimulator. Suittester Daniel Schildhammer beantwortet geduldig die Fragen aller Journalisten, setzte mehrmals den Helm auf und führte die Journalisten immer tiefer in die Höhle. Am Vormittag fand auch eine Pressekonferenz mit einem Vertreter der Dachstein AG, dem Bürgermeister von Obertraun und Projektleiter Gernot Grömer statt. Im Zuge der Pressekonferenz wurdem dem ÖWF auch das Techcos Sicherheitszertifikat verliehen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Der Magma White rover wurde für die Dachstein Mars Simulation umgebaut um das WISDOM radar zu tragen (c) OEWF (Andreas Köhler)

12 Neben dem Aouda.X Raumanzugsimulator konnten sich die Medienteams auch über die anderen Experimente informieren. So wurde z.B. der polnische Magma White Rover für die Dachstein Mars Simulation umgebaut, um das WISDOM Radar tragen zu können. (c) OEWF (Andreas Köhler)

Das WISDOM radar team mit ihrem zweiten Gerät unternimmt die ersten Messung auf dem Eis. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

13 Das WISDOM Team reiste mit 2 Radar an und konnte auch in Ruhe in einer kleinen Nebenhöhle am Eis erste Georadar-Messungen durchführen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Suittester Daniel Schildhammer nimmt eine Gesteinsproben im King-Arthur Dome (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

14 Im King-Arthur Dome demonstriert Suittester Daniel Schildhammer, dass es trotz der Limitierungen eines Raumanzugsimulators möglich ist, Geräte zu bedienen und wichtige Gesteinsproben zu sammeln. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach dem anstrengenden Tag freut sich Daniel Schildhammer ausgezogen zu werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

15 Nachdem anstrengenden, ersten Tag als Suittester freut sich Daniel Schildhammer aus dem Anzug zu kommen und genießt die warmen Sonnenstrahlen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Suittester Daniel Föger wird den Cliffbot (rechts im Bild) mittels Schnurr über die Eisklippe im Tristan Dome steuern. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

16 29. April 2012: Heute steht die Wissenschaft im Vordergrund. Als erstes Experiment darf Suittester Daniel Föger, den Cliffbot der französischen Mars Society behutsam über eine Eisklippe im Tristan Dome steuern. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Das polnische Magma Team im Parsival Dome beim Testen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

17 Währenddessen testet das polnische MAGMA Rover Team im Parsival Dome ihren Rover auf blanken Eis. Dabei ist es gar nicht so einfach mit dem Rover auf dem Eis zu fahren, da es auch für die Räder sehr rutschig ist. Der MAGMA White Rover ist außerdem Teil des Open Mars Yard Projekts. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Asimov der Mondrover der Part-Time Scientists im King-Arthur Dome. (c) Part-Time Scientists (Alex Adler)

18 Die Part-Time Scientists haben sich inzwischen mit ihrem “König der Höhlen” im King Arthur Dome eingefunden um mit ihrem Mond Rover Asimov R3 die ersten Fahrtests durchzuführen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, kein leichtes Unterfangen vor allem für den Rover. (c) Part-Time Scientists (Alex Adler)

Bernard Foing und Ulrich Luger kontrollieren die Prozeduren für das Experiment während Suittest Daniel Föger bereits das Material aus dem Koffer nimmt. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

19 Bernard Foing, von der International Lunar Exploration Working Group (ILWEG) geht mit Ulrich Luger, ÖWF, die Prozeduren für die sterile Probenentnahme durch, während Suittester Daniel Föger die benötigten Material aus dem Koffer herrichtet. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Kampf der Roboter ;-) alle anwesenden Rover unterwegs zur OPS (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

20 Am Schluss des dritten Testtages steht noch eine kleine Rover-Parade an. Von groß bis klein, sind zahlreiche Rover bei der Dachstein Mars Simulation vertreten. Auch bei einer bemannten Mars Mission werden zahlreiche, robotische Geräte die Menschen unterstützen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Lara Vimercati nimmt eine Probe vom Anzug für das JPL (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

21 30. April 2012: Premiere am vierten Testag. Erstmals wird eine wissenschaftliches Experiment mit zugeschalteten Wissenschafter aus Übersee durchgeführt. Via Audio- & Videosignale kann der Hauptverantwortliche Wissenschaftler am JPL (Jet Propulsion Lab) den Anzug an die Stelle steuern, wo Proben entnommen werden sollen bzw. in diesem Fall mittels Assistentin Lara Vimercati Proben vom Anzug nehmen, die später in den Labors des JPL untersucht werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Unsere Prinzession ist wahrlich eine Königin der Höhle. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

22 Anmutig und zäh schlägt sich unsere Prinzessin durch die Dachsteineishöhlen und damit hat Sie den Titel “Königin der Höhlen” absolut verdient. Unseren größten Respekt haben sich aber unsere beiden Suittester Daniel Föger und Daniel Schildhammer verdient, welche größte Anstrengungen unternommen haben, die Prinzessin an jede gewünschte Stelle in der Höhle zu führen.

Nachdem das AKG Headset mehrmals während der Test im geschlossenen Helm verrutscht ist, wurde es kurzerhand mittels PowerTap an die Suittester Kappe angeklebt. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

23 Erst im Feld tauchen Probleme auf, die im Labor nie vorhanden waren. So verrutsche den Suittestern regelmäßig das AKG Headset, so dass der Helm erneut geöffnet wurde um das Headset an die ursprüngliche Position zu bringen. Am Mars wäre dies natürlich fatal, weil das Verrutschen nicht nur unangenehm ist, sondern vor allem die Kommunikation behindert bzw. unmöglich macht. Daher wurde das Headset ganz einfach mit Powertap an der Kappe befestigt :-) (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

An vielen Stellen ist die Höhle zu niedrig für die lange Antenne des Suittester, deshalb muss dieser oft gebückt gehen. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

24 Noch kein Feldtest des Österreichischen Weltraum Forums war für die Suittester so anstrengend, wie dieser Höhlentest. Regelmäßig mussten die Suittester sich bücken, um nicht mit der Antenne an den Höhlenwände anzustoßen. Dabei drückt der 45 kg Rucksack schwer auf die Rücken der Tester. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Für das JPL Experiment müssen Eisproben im Tristan Dome genommen werden. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

25 01. Mai 2012: Trotz technischer Schwierigkeiten beim Donning, konnte auch der fünfte Testtag in der Höhle erfolgreich mit zwei Experimenten beendet werden. Für das JPL Experiment wurden erneut Eisproben gesammelt, allerdings wurde das Kommando zwischendurch von der KiwiMars Mission an der MDRS (Mars Desert Research Station) übernommen. Die simulierte den Kommunikationsausfall zwischen Suittester und OPS und die Übernahme der Kommunikation durch eine zweite Marsmission auf der anderen Seite des Planeten. (c) OEWF (Katja Zanella-Kux)

Nach diesen 5 Tagen, bei ca. 0°C sind alle Beteiligten erschöpft und zufrieden. Wir freuen uns schon auf den nächsten Feldtest nächstes Jahr in Marokko. On to Morocco. On to Mars!

March 19 2012

Dachstein Mars Simulation 2012

Dachstein giant ice cave

Vom 27. April – 01. Mai 2012 führt das Österreichische Weltraum Forum einen fünftägigen Mars Analog-Feldtest mit internationalen Forschungspartnern in den Mammut- und Rieseneishöhlen der Dachsteinregion in Österreich durch. Dabei wird die neueste Variante des Aouda.X Raumanzugsimulators und ausgewählte geophysikalische und biomedizinische Experimente getestet.

Magma2 Rover Polish Marssociety

Magma2 Rover Polnische Marssociety

Die Dachsteinhöhlen als Mars-Testgelände

Seit wenigen Jahren kennt man auch auf dem Planeten Mars Höhlensysteme, die stabile Umweltbedingungen bieten und damit einer der interessantesten Orte im Sonnensystem für die Suche nach Spuren des Lebens sind. Das Österreichische Weltraum Forum entwickelt für die Erkundung des Roten Planeten Konzepte und Technologien für eine bemannte Mission.

Fokus des Feldtests

  • Tests für den Raumanzug-Prototypen Aouda.X in der neuesten Konfiguration unter realistischen Feldbedingungen: etwa für die Datenübertragung, Mobilität und „Remote Science“ (Durchführung von Experimenten unter Aufsicht und Anleitung von weit entfernten Forschungsteams).
  • Gelegenheit für Forschungsteams um Gerätschaften unter geländetechnisch und logistisch anspruchsvollen Bedingungen im Verbund einzusetzen. Dazu zählt auch der Einsatz des Georadars für die europäische Exomars-Mission, welche 2018 zum Planeten Mars starten wird.
Asimov Jr. Rover (Part-Time Scientists)

Asimov Jr. Rover (Part-Time Scientists)

Insgesamt werden 12 Experimente mit Forschern aus 10 Ländern und drei Kontinenten durchgeführt (A, D, I, F, USA, P, NL, H, Nz, Pt). Am Medientag wird auch ein Mars-Tweetup organisiert, bei dem 20 ausgewählte Social Media Enthusiasten live von den Feldtests berichten werden; mittels eines Live-Streams werden auch ausgewählte Telemetrie-Daten und Videos im Internet übertragen.

Im Rahmen des Medientages am 28. April 2012 können sich MedienvertreterInnen über das aufwendige Forschungsprogramm informieren.

Ansprechpartner Österreichisches Weltraum Forum

Projektleiter: Dr. Gernot Grömer, ÖWF & Universität Innsbruck, *protected email*
Medienkontakt: Mag. Monika Fischer, ÖWF Wien (A), *protected email*

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