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January 31 2014

CNN “Make.Create.Innovate.” berichtet über das ÖWF Spacesuit lab

Vor wenigen Wochen erhielt das Österreichische Weltraum Forum Besuch von einem Kamerateam der CNN Sendereihe “Quest means Business: Make.Create.Innovate”.

Gestern Abend wurde der Beitrag auf CNN ausgestrahlt. Für alle, die diese Sendung verpasst haben, gibt es hier den Beitrag zum Spacesuit lab des ÖWF und dem Aouda.X Raumanzug-Simulator. Weitere Informationen zu Aouda.X erhalten Sie auf dieser Seite.

Alternativer Link

Video/Photo: CNN International

September 23 2013

Wiedergeburt des PLSS

Wochenbericht, 9. bis 13. September

Es war nur eine scheinbar ereignislose Woche, die nun hinter uns liegt. Hinter verschlossenen Türen hat sich viel getan:

Einerseits beim PLSS von Aouda.X (Portable Life Support System, Aouda‘s „Rucksack“), der diesen Sommer ja einem kompletten Neudesign unterworfen wurde. Die Außenhülle ist nun wirklich so gut wie fertig, wir müssen jetzt nur noch die Aluprofile anschrauben, die als Verstärkung gedacht sind. Im Prinzip hätte das schon längst gemacht werden können, aber wir hatten keine passenden Schrauben auf Lager, also mussten wir welche bestellen, auf die wir nun seit einer Woche warten… Aber gute Neuigkeit: es sind nun alle 3D-Drucke, die wir mit dem Makerbot angefertigt haben fertig (der Arme ist nun ganz erschöpft ;-) ).
Außerdem haben wir den alten PLSS abmontiert, doch der landet nachdem er uns so lange gut gedient hat nicht am Schrottplatz, oh nein, er erfährt eine „Reinkarnation“ in Aouda.A. Wem dieser Name nichts sagt, muss sich nicht schämen, er ist noch nicht so bekannt. Das Audioversum in Innsbruck startet in Kürze eine Sonderausstellung namens „Sounds of Space“ und für diese Ausstellung baut Gerhard Grömer eine Museumsversion der Aouda, welche nun den alten PLSS ihrer Schwester bekommt.

Nina Sejkora bei den letzten PLSS arbeiten

Wo sich auch einiges getan hat war bei den Vorbereitungen für die World Space Week. Wir stehen nun kurz vor der zweiten Ausgabe des Mission Manifests, auf die von allen fieberhaft hingearbeitet wird. Dieser Tage kommen auch die ersten Bewerbungen von Schulen, die sich für Telecons mit dem Mission Control Center, der Mars Desert Research Station in Utah oder unseren internationalen Partner-Teams, die ihre Hardware (z.B. Rover) zur Verfügung stellen, interessieren.

Wie man sieht, es ist immer noch einiges los im Suitlab in Innsbruck :-).

Nina Sejkora

August 26 2013

WSW, PLSS und TeenXpress

Wochenbericht 19.08.-23.08.2013
Nina arbeitet am PLSSUnd wieder ist eine Woche zu Ende gegangen! Die Zeit fliegt vorbei, man glaubt es kaum. Diese Woche war, wie schon die einige der vorigen, Großteils bestimmt vom Umbau des PLSS (Personal Life Support System) von Aouda.X und den Vorbereitungen für die World Space Week (WSW). Was die Woche besonders gemacht hat, war ein kleiner Wehmutstropfen: es war die letzte Woche von Melissa Achorner. Wir danken ihr für die tolle Arbeit, die sie in den letzten Wochen geleistet hat.

Die World Space Week betreffend: es geht voran! Wir sind mitten in den Verhandlungen mit unseren internationalen Partnern bezüglich des genauen Ablaufs. Mit jedem Tag rückt die WSW näher, aber mit jedem Tag steigt auch unsere Bereitschaft.

Startende FeststoffraketeDer Korpus des PLSS ist schon in ihren Grundzügen fertig (aus Glasfaserplatten; ein wunderbarer Werkstoff!), sie muss noch verstärkt und gestrichen werden, dann ist sie bereit das Innenleben aufzunehmen. Dieses ist auch rasant auf dem Weg Richtung Vollendung, der 3D-Drucker läuft den ganzen Tag, um mitzukommen. Am Freitag war Stefan Hauth im Suitlab, um zu testen ob sich auch alles mit den elektronischen Komponenten und deren Kabeln im neuem PLSS ausgeht; sein finaler Kommentar: „Ich denk’, es sollt’ machbar sein.“
Ein Punkt, der natürlich auch nicht außer Acht gelassen werden sollte ist der Feststoffraketenworkshop, der am Donnerstag im Zuge des TeenXpress der Stadt Innsbruck stattfand. Julia Neuner und ich betreuten den zweieinhalb-stündigen Workshop, bei dem sieben Jugendliche Feststoffraketen bastelten, deren Flugprofil wir mithilfe eines Computerprogramms berechneten und selbstverständlich auch starteten. Fazit: ein angenehmer Nachmittag mit einer kleinen, feinen Gruppe, der es (hoffentlich) Spaß gemacht hat.

August 05 2013

5 Praktikanten für 5 Tage

Wochenbericht 29.7.-2.8.
Diese Woche war das Suitlab stark bevölkert: Wir waren, zumindest in der Zeit von Montag bis Donnerstag, fünf Praktikanten: Agnieszka Sekula, Nina Sejkora, Lukas Fritsch, Carina Frischauf und Melissa Achorner. Carina musste uns am Donnerstag schon wieder verlassen, doch Melissa bleibt uns noch den Rest des Monats erhalten. Nicht nur Carinas Praktikum endete diese Woche, auch für Lukas war Freitag der letzte Tag.

von links: Carina, Lukas, Aouda.X mit neuem Helm, Melissa

von links: Carina, Lukas, Aouda.X mit neuem Helm, Melissa

Doch obwohl wir so viele arbeitende Hände hatten, hatte niemand von uns Zeit auf der faulen Haut zu liegen: Die Woche begann mit dem Zerlegen des PLSS (Portable Life Support System, der „Rucksack“ mit den lebenserhaltenden Systemen des Anzugs) von Aouda.X; dieser wird nun in den kommenden Wochen komplett neu gestaltet. Aber der PLSS ist nicht das der einzige Teil von Aouda der einen neuen Schliff bekommt: auch der Helm strahlt nun in neuem Glanz. Der von marokkanischem Wüstensand zerkratzte Visor wurde durch einen neuen ersetzt, und beim Sonnenschutz wurde, hauptsächlich von Carina und Lukas, der alte Lack abgekratzt und durch eine neue penibel aufgetragene Schicht ersetzt.

Street Science in Innsbruck

Sonnenbeobachtung in der Maria-Theresienstr. in Innsbruck

Am Mittwoch war Tapetenwechsel angesagt: wir tauschten die bekannten Wände des Suitlabs gegen die frische Luft der Innsbrucker Innenstadt. Am Vormittag fand das Street Science – Projekt statt: wir stellten uns mit zwei Geräten zur Sonnenbeobachtung in die Maria-Theresien-Straße und boten Passanten an, die Verursacherin der Hitzewelle einmal mit anderen Augen zu betrachten. Den Nachmittag verbrachten wir im Rapoldipark, wo wir im Zuge der „Jungen UNI on Tour“ Kinder den Dignity-Rover steuern ließen und mit ihnen Wasserraketen bastelten und starteten.

Also Alles in Allem wieder einmal eine arbeitsame aber aufregende Woche und ein würdiger Abschluss für Lukas’ Sommerpraktikum!

Junge Uni on Tour, Wasserraketen Start

Gelungener Wasserraketen-Start im Rapoldi Park, bei der jungen Uni on Tour

July 21 2013

ÖWF goes esa Space Camp

Praktikum Wochenbericht 15.7.-19.7.2013

Konzenrtiert steuern die ESA Spacecamp-Jugendichen den Dignity-Rover - wieviele Süssigkeiten können Sie innerhalb der kurzen Zeit von der Maroberfläche aufsammeln?

Konzentiert steuern die ESA Spacecamp-Jugendichen den Dignity-Rover – wieviele Süssigkeiten können Sie innerhalb der kurzen Zeit von der Marsoberfläche aufsammeln?

Diese Woche ist im Suitlab selbst nicht sehr viel passiert. Jedoch nicht weil wir nichts getan hätten, sondern weil wir nicht im Lab waren. Montag war noch ein regulärer Arbeitstag, doch Dienstagabend sind wir (Lukas Fritsch, Agnieszka Sekula, Nina Sejkora und Gernot Grömer) mit zwei bis oben vollgepackten Autos nach Radstadt, Salzburg gefahren, wo wir noch durch Alexander Soucek, Reinhard Tlustos und Gerhard Grömer Verstärkung bekamen.

DELTA Experiment meets Kinder-Raumanzüge

Ein Experiment von MARS2013 wurde hier in Form eines Wettbewerbs mit Kinderraumanzügen ausgetragen: Der DELTA-Parcours eignete sich hervorragend für eine Competition. Unter den Augen der beiden Juroren Agnieszka Sekula und Reinhard Tlustos müssen die “Analogastronauten” exakt die Prozeduren einhalten.

Der Zweck unseres Aufenthalts war das ESA Space Camp, für dessen Teilnehmer wir ein spannendes zweitägiges Programm boten:
Für die jüngeren „Juniors“ betrieben wir „nur“ 6 Stationen mit Dignity-Rover, Kinder-Raumanzügen, Astronomie für alle Sinne („Planeten riechen“) etc.

Der TOBI-Rover (silberne kleine Box) wird im Rahmen der DELTA-Competition von den Jugendlichen des Space Camps unter Zeitdruck repariert.

Der TOBI-Rover (silberne kleine Box) wird im Rahmen der DELTA-Competition von den Jugendlichen des Space Camps unter Zeitdruck repariert.

Für die älteren „Teenager“ hatte sich Alexander jedoch etwas Besonderes ausgedacht: Die Teenager wurden in drei Gruppen geteilt, welche die drei Nationen symbolisierten die zum Mars fliegen möchten. Jede dieser Gruppen wurde nochmals in drei Teile unterteilt: das MCC (Mission Control Center), die Wissenschaftler, und die Crew, die schließlich zum Mars fliegen soll. Während am ersten Tag die Leute vom MCC wichtige Planungsentscheidungen zum Ablauf der Mission trafen, lernten die Wissenschaftler den Dignity-Rover und einen Model-Helikopter zu steuern und stellten ihr Wissen über den roten Planeten unter Beweis und die Crew lernte mit dem Raumanzug umzugehen. Am nächsten Tag versammelten sich dann alle Jugendlichen zum finalen Showdown und feuerten ihre Astronauten an, die sich nun so schnell und so effizient wie möglich auf der „Marsoberfläche“ bewegen mussten.
Beide Tage waren ein großer Erfolg und sowohl die Kinder, als auch wir hatten sehr viel Spaß.
Bericht: Nina Sejkora

August 08 2012

Sommer im Raumanzugslabor, Woche 5

30. Juli – 3. August 2012

Alexander Hotter beim Löten im Raumanzugslabor

Alexander Hotter ganz konzentriert beim Löten.

Auch diese Woche ist wieder viel passiert.
Ein Praktikant schloss sein Praktikum nach einem Monat ab und hat uns nach wochenlanger konzentrierter Arbeit eine neue Außenhülle für Aouda.S, die kleine Schwester von Aouda X, gefertigt. An dieser Stelle einen “Besten Dank!” an Johannes Turozzi, der mit Tatenkraft und flinken Händen dieses Werk vollbrachte.

Zwar fehlt nun im Labor das Rattern der Nähmaschine, aber die Stille wird durch geschäftiges Treiben eines neuen Praktikanten, Alexander Hotter, vertrieben, der am Donnerstag sein Praktikum begann und schon fleißig lötet.

Der HUT (hard upper torso) unserer kleinen Prinzessin nimmt langsam Gestalt an. Zusammen mit Wolfgang Jais gelang es mir die Vorlage und schließlich auch die Grundform dafür herzustellen. Noch sieht das Ganze zwar sehr grob aus, doch der Feinschliff wird bald folgen.

Auch die letzten Vorbereitungen für das UniCamp2012 nächste Woche sind voll im Gange. Ich freue mich darauf mit den Jugendlichen eine unvergessliche Woche verbringen zu dürfen. Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Was die interessierten Schüler so alles erleben werde ich in der nächsten Woche berichten.
-Julia Neuner

July 19 2012

Von Signallaufzeiten und Glasfasern, eine abwechslungsreiche zweite Praktikumswoche

Wochenbericht 9. bis 14.07.2012

Mein Name ist Angel Usunov und ich studiere gerade Physik an der Universität Wien. Schon früh war ich vom Weltraum fasziniert und habe z.B. noch in meiner Schulzeit, genauso wie Reinhard Tlustos, am International Space Camp, einem ein-wöchigem Astronautentraining für Schüler und Schülerinnen in den USA teilgenommen. Daher war es nur logisch, dass ich im Zuge meiner Recherchen für ein Praktikum auf das ÖWF aufmerksam wurde und mich für ein Sommerpraktikum im ÖWF Raumanzugslabor bewarb.

Aussicht vom Labor inkl. äußere Hülle für die Aouda.S

Aussicht vom Labor inkl. äußere Hülle für die Aouda.S

Am ersten Tag meines Praktikums lernte ich das Raumanzugslabor näher kennen. Gernot Grömer zeigte mir die verschiedenen Arbeitsbereiche und erklärte mir die Arbeitsabläufe. So ist die Werkstatt strikt getrennt vom elektronischen Arbeitsbereich. Gemeinsam mit Reinhard bekam ich eine Einführung in 3D Drucker Software um auch mit dem 3D Drucker kleine Teile selber drucken zu können.

Meine erste Aufgabe bestand darin eine Lösung für das zweidimensionale TDOA(Time Difference of Arrival) Problem zu finden. Diese Lösung wird benötigt für das geplanten Planetary Positioning System (PPS), dass ich gemeinsam mit Christoph Ragonig plane. Ziel des PPS ist es eine Art lokales GPS zu bauen, da auch am Mars keine GPS Satelliten vorhanden sind.

Grafik für Trilateration in der Ebene

Trilateration in der Ebene

Wir wollen bei diesem System nicht einfach die Laufzeit eines Signals zur Positionsbestimmung verwenden, da wir sonst alle unsere Uhren sehr genau synchronisieren müssten, sondern die Differenz in der Ankunftszeit zwischen zwei Stationen verwenden. Anstatt wie bei der klassischen Trilateration 3 Kreise miteinander zu schneiden erhalten wir hier Hyperbeln die wir mit einander schneiden müssen, was die Mathematik etwas verkompliziert.
Am Mittwoch, den 11. Juli fand auch eine Telefonkonferenz das PPS betreffend statt, bei der die weitere Vorgangsweise besprochen wurde. Ich habe Christoph einige Elektronik Bauteile aus Wien übergeben und er wird sich daran machen die 1. Phase des PPS (einfaches Ranging) umzusetzen.
Weiters durfte ich auch Julia Neuner helfen, die Form für den Hard Upper Torso(HUT) für die Aouda.S, der kleineren Schwester der Aouda.X, herzustellen. Gemeinsam mit Reinhard wagten wir auch den ersten Laminierversuch für den HUT. So soll dieser, genauso wie bei der Aouda.X, aus Glasfaser bestehen und somit leicht und stabil gleichzeitig sein. Parallel dazu näht Johannes Turozzi die äußere Hülle für die Aouda.S. Bei so vielen interessanten Tätigkeiten vergeht eine Praktikumswoche wie im Flug :-)

July 15 2012

Sommer im Raumanzugslabor, Woche 1

Woche 1: 2. – 6. Juli 2012

Woran erkennt man, dass im Raumanzugslabor des Österreichischen Weltraum Forums der Sommer angefangen hat? – Richtig, es herrscht Hochbetrieb im und um das Labor, denn kaum haben die Sommerferien für uns Studenten begonnen, zieht es uns auch schon ins Suitlab, es gibt ja schließlich Arbeit zu tun.

Den Anfang macht Julia Neuner, die diesen Sommer durchgehend 3 Monate im Labor als Mitarbeiterin dabei ist und sich um alles Mögliche kümmert. Derzeit arbeitet Sie an Aouda.S, das „S“ steht dabei für Science, sie ist also die kleine Schwester von Aouda.X.
Am Dienstagabend komm ich dann aus Wien angereist, gleich nach meiner letzten Prüfung für dieses Semester, um rechtzeitig zum Wasserraketenbauen am Mittwoch – viel zu zeitig in der Früh für einen Studenten in den Ferien ;) – in der Volksschule Hötting West nahe dem Suitlab in Innsbruck dabei zu sein. Gernot, Julia und ich haben die Schüler und Schülerinnen in die Theorie der Raketentechnik eingewiesen, natürlich mit spannenden Videos und anschaulichen Erzählungen, bevor es dann für die Kinder ernst wurde, denn nun mussten sie selbst ihre echten Raketen bauen, mit „fast“ dem gleichen Treibstoff (Wasserstoff und Sauerstoff) jedoch in seiner verbundenen Form, wir wollen ja nicht die Schule wegblasen beim Start der Raketen.
Nach Fertigstellung ging es auch gleich ans Starten – natürlich auch mit ein paar Startverzögerungen aufgrund technischer Defekte (eine Luftpumpe war undicht) – so wie es in der Praxis auch oft vorkommt. Schlussendlich konnten aber alle Raketen gestartet werden und alle Beteiligten waren begeistert, Schüler, Lehrerinnen, die Direktorin und sogar der Schulwart und eine andere Klasse haben aufgeregt den Starts zugeschaut. Alles in Allem eine gelungene Schulschlussaktion, hoffentlich nächstes Jahr wieder mit ebenso faszinierten Schülern.
(Die Klasse dieser Schule hat im Rahmen des Innsbrucker Frauen- und Kinderlaufes die Raketenbastelstunde mit uns gewonnen.)

Aber eigentlich bin ich hier in Innsbruck um mich eingehend mit Marshöhlen zu beschäftigen und deren Relevanz für zukünftige Mars Missionen, angeregt durch unsere Dachsteinmission Ende April 2012. Momentan bin ich noch beim Einarbeiten in die Materie. Nur so viel: In Höhlen steckt mehr, als wir uns zunächst erwarten – das wird sicher spannend.

Angel und Reinhard konzentriert bei der Arbeit

Angel und Reinhard konzentriert bei der Arbeit.

Ende der Woche ist dann noch Angel Usunov zu uns gestoßen, ein Physikstudent aus Wien, der sich mit einem Positionierungssystem für unsere Raumanzüge beschäftigt. Im Rahmen dessen entwickelt er zusammen mit Christoph Ragonig auch ein theoretisches Modell, das man dann auch auf dem Mars einsetzen könnte, wo es bis jetzt noch kein GPS oder Galileo Satellitennavigationssystem gibt. Immer wieder kommt es zum Gedankenaustausch mit den anderen Leuten im Suitlab, gefolgt von der einen oder anderen Erkenntnis – gelebte Wissenschaft halt. :)

Doch die Arbeitswoche hört für das ÖWF nicht am Freitag auf, den am Sonntag wurden von Gernot Grömer, Olivia Haider, Petra Sansone und mir noch etliche (virtuelle) Interviews mit freiwilligen Kandidaten für die MARS 2013 Mission durchgeführt. Die Endauswahl steht dann in ein paar Wochen.
Abgesehen von diesen außerordentlichen Aktivitäten schauen auch altbekannte Innsbrucker regelmäßig im Suitlab vorbei um das eine oder andere zu erledigen.
Ich sag’s ja – Summer in the lab – da geht es heiß zu. Dranbleiben für weitere News!
-Reinhard Tlustos

January 15 2012

Tour durch das neue Raumanzugslabor / Integrationswochende 01-2012

Vom 13. – 15. Januar 2012 fand ein Integrationswochende in den neuen Raumanzugslabor Räumlichkeiten an der Universität Innsbruck statt. Da der Dachstein Feldtest Ende April immer näher rückt, heißt es für das ganze ÖWF Team mit Hochdruck an den Updates am Aouda.X Raumanzugssimulator arbeiten und neue Bauteile integrieren und testen. So wurden die neuen Lüfter in den Lebenserhaltungsrucksack integriert und geprüft. Außerdem konnte erstmals das “EGON” Device, welches die Herzfrequenz eines Anzugtesters misst, an zwei Testern ausprobiert werden. – Die Signalqualität dieses von Egon Winter selbst entwickelten EKG-Gerätes ist wirklich beindruckend!
Um das Helm-Display Konzept und auch die Spracherkennungssoftware von Catalysts zu testen, schlüpfte U. Luger am Samstag, G. Grömer und O. Haider am Sonntag in den Anzug.

Die nachfolgenden Bilder führen Sie durch die neuen Räumlichkeiten und geben Ihnen einen kleinen Eindruck unserer Arbeit.

Suitlab im ICT Gebäude (1. Stock)
Im ICT Gebäude der Universität Innsbruck befindet sich das ÖWF Raumanzuglabor im 1. Stock. Unschwer von außen durch die Papier-Saturn V Rakete zu erkennen ;-). Trotz strahlendem Sonnenschein war das ÖWF Team motiviert und arbeitete bis spät in die Nacht.

Eingang & Lagerbereich Spacesuit Lab.
Eingangsbereich des Raumanzugslabor welches als Lager genützt wird.

Elektronik Arbeitsbereich im Spacesuit Lab
Es wird emsig gearbeitet im Hauptbereich des Labors. Der 3D Drucker hat hier ebenso seinen Platz, wie die OPS Kiste und mehrere Elektronik-Arbeitsplätze. Hier wird vor allem an dem Lebenserhaltungsrucksack des Raumanzugs gearbeitet.

S.Hauth arbeitet an der Lüftungssteuerung
S. Hauth, Leiter des OBDH Teams, arbeitet konzentriert an der Lüftungssteuerung. Diese ist wichtig um den Anzug mit genügend Luft zu versorgen und auch die Abluft aus dem Anzug abzutransportieren.

O. Haider in der MediaCom Ecke
Ein kleiner Teil des Hauptraums wird als “MediaCom” Ecke genützt. Über Twitter und Facebook kann man die Arbeiten während eines Integrationswochendes verfolgen.

Werkstätte im Spacesuit Lab
Östlich an den Hauptraum angeschlossen ist die Werkstätte. Hier können grobe Arbeiten getrennt von der empfindlichen Elektronik durchgeführt werden.

Aufenthaltsraum, Büro & Besprechungsraum
Ein weiterer, kleiner Raum beherbergt die “Lounge”, unseren Aufenthaltsraum. Hier wird man mit ausreichend Kaffee aber auch mit Arbeit z.B. bei den Morgenbesprechungen versorgt.

G. Grömer beim Testen der Spracherkennungssoftware
G. Grömer testet die Spracherkennungssoftware im Raumanzugssimulator. Trotz der lauten Lüftergeräusche muss die Software die Sprachbefehle erkennnen und z.B. später die Anzeige am Helmdisplay steuern zu können.

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